Deißlingen: Rettungseinsatz nach Stromunfall

Nach einem Strom­un­fall sind die Ret­tungs­kräf­te am spä­ten Mitt­woch vor­mit­tag in die Höl­der­lin­stra­ße nach Deiß­lin­gen geru­fen wor­den.

UPDATE Die Polizei berichtet wie folgt:

Im Rah­men von Arbei­ten am Umspann­werk in der Höl­der­lin­stra­ße hat sich am Mitt­woch gegen 11.00 Uhr ein Mann schwer ver­letzt. Nach der­zei­ti­gem Ermitt­lungs­stand führ­te eine Fehl­be­die­nung des 60 Jah­re alten Arbei­ters zu einem Strom­schlag.

Durch den etwa 20.000 Volt star­ken Schlag erlitt der Mann schwe­re Ver­bren­nun­gen. Ein anwe­sen­der Aus­zu­bil­den­der barg den Ver­letz­ten aus dem Gefah­ren­be­reich, lösch­te ihn und ver­stän­dig­te den Not­arzt.

Der 20 Jah­re alte Aus­zu­bil­den­de erlitt dabei selbst leich­te Ver­let­zun­gen. Der 60 Jah­re alte Mann wur­de mit einem Hub­schrau­ber in ein Kran­ken­haus gebracht.

Unser ursprünglicher Bericht

Nach Anga­ben der Poli­zei hat ein Kon­takt mit einer 20-KV-Lei­tung statt­ge­fun­den. Eine Per­son wur­de dem­nach schwer ver­letzt.

Es han­delt sich um einen Mit­ar­bei­ter des Ener­gie­ver­sor­gers ENRW. Ein Kol­le­ge, der ihm zu Hil­fe gekom­men ist, wur­de eben­falls ver­letzt.

Ein Ret­tungs­hub­schrau­ber ist hin­zu geru­fen wor­den. Er brach­te den Schwer­ver­letz­ten in eine Tübin­ger Kli­nik. Der Kol­le­ge kam mit dem Ret­tungs­dienst in ein Kran­ken­haus.

Nach Anga­ben der Poli­zei war die Gemein­de vor­über­ge­hend ohne Strom.

Die Unfall­stel­le, eine Tra­fo­sta­ti­on der ENRW, wird von der Kri­mi­nal­po­li­zei unter­sucht.