Viele Gläubige kamen wieder zum Heimkehrerkreuzweg. Foto: Berthold Hildebrand

ROTTWEIL – Der Heim­keh­rerkreuz­weg zwi­schen Stadt­gra­ben und Via­dukt wur­de nach dem Zwei­ten Welt­krieg von Kriegs­heim­keh­rern aus Dank­bar­keit für die geglück­te Heim­kehr und zur Mah­nung für künf­ti­ge Genera­tio­nen errich­tet. Die Heim­keh­rer sind inzwi­schen ver­stor­ben, was bleibt ist die Mah­nung. Krie­ge und die Lei­den vie­ler Men­schen sind in unse­rer Zeit welt­weit nicht weni­ger und nicht klei­ner gewor­den. Und so zogen vie­le Gläu­bi­ge am Kar­frei­tag wie­der an den ein­zel­nen Sta­tio­nen vor­bei, die den Lei­dens­weg Chris­ti von Jeru­sa­lem hin­auf nach Gol­go­tha ans Kreuz nach­zeich­nen.

In den Für­bit­ten gedach­ten die vie­len Beter der Opfer aus den welt­weit toben­den Krie­gen, der vie­len Men­schen die in Trüm­mern leben müs­sen und der Flücht­lin­ge. Am här­tes­ten trifft es dabei immer die Schwächs­ten, Frau­en und Kin­der. Zum Kreuz­weg für Kin­der kamen vie­le Kin­der mit ihren Fami­li­en in die Kapel­len­kir­che. Die künf­ti­gen Erst­kom­mu­ni­on­kin­der erhiel­ten ihr Brust­kreuz aus­ge­hän­digt.