Viele Gläubige gehen den Kreuzweg am Karfreitag

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ROTTWEIL – Der Heimkehrerkreuzweg zwischen Stadtgraben und Viadukt wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von Kriegsheimkehrern aus Dankbarkeit für die geglückte Heimkehr und zur Mahnung für künftige Generationen errichtet. Die Heimkehrer sind inzwischen verstorben, was bleibt ist die Mahnung. Kriege und die Leiden vieler Menschen sind in unserer Zeit weltweit nicht weniger und nicht kleiner geworden. Und so zogen viele Gläubige am Karfreitag wieder an den einzelnen Stationen vorbei, die den Leidensweg Christi von Jerusalem hinauf nach Golgotha ans Kreuz nachzeichnen.

In den Fürbitten gedachten die vielen Beter der Opfer aus den weltweit tobenden Kriegen, der vielen Menschen die in Trümmern leben müssen und der Flüchtlinge. Am härtesten trifft es dabei immer die Schwächsten, Frauen und Kinder. Zum Kreuzweg für Kinder kamen viele Kinder mit ihren Familien in die Kapellenkirche. Die künftigen Erstkommunionkinder erhielten ihr Brustkreuz ausgehändigt. 

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