Benachrichtigung

21 Kinder bringen den Segen ins Landratsamt Rottweil

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Sternsinger aus Sulz a. N. und Vöhringen setzen Zeichen gegen Kinderarbeit. Foto: Keller

Mit Liedern, Segensspruch und einer starken Botschaft haben 21 Sternsinger-Kinder aus Sulz und Vöhringen gemeinsam mit Dekanatsjugendseelsorger Michael Keller das Landratsamt besucht. Sie überbrachten den traditionellen Segen „20*C+M+B+26“ und machten auf das diesjährige Motto der Aktion Dreikönigssingen aufmerksam: „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“.
 
Empfangen wurden die Kinder im Landratsamt, wo sie mit ihrem Besuch ein deutliches Zeichen für Kinderrechte und Bildung setzten. Landrat Dr. Wolf-Rüdiger Michel dankte den Sternsingern für ihr Engagement und überreichte ihnen eine Spende zur Unterstützung der Aktion. Er betonte dabei:
 
„Mit ihrem Einsatz machen die Sternsinger deutlich, wie wichtig Solidarität und Verantwortung sind – hier bei uns im Landkreis ebenso wie für Kinder weltweit, die unter schwierigen Bedingungen leben. Ihr Engagement für Kinderrechte und Bildung verdient große Anerkennung.“
 
Die Sternsinger-Aktion 2026 richtet den Blick besonders nach Bangladesch. Trotz wichtiger Fortschritte im Kampf gegen Kinderarbeit müssen dort noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten, etwa 1,1 Millionen von ihnen unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Sternsinger-Partnerorganisationen setzen sich dafür ein, Kinder aus solchen Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen Perspektiven für die Zukunft zu eröffnen.
 
So unterstützt die Abdur Rashid Khan Thakur Foundation (ARKTF) in der Region Jessore in Westbangladesch Kinder und Jugendliche, die aus gesundheitsschädigenden Arbeitsverhältnissen befreit wurden. Das ARKTF-Team begleitet die jungen Menschen beim (Wieder-)Einstieg in Schule oder Ausbildung und sensibilisiert zugleich Kinder, Eltern, Arbeitgeber, lokale Behörden und Regierungsmitarbeitende für die Kinderrechte. Auch die Caritas Bangladesch engagiert sich im Norden des Landes für Kinder und Jugendliche aus armen und benachteiligten indigenen Bevölkerungsgruppen. Sie fördert Bildung und Ausbildung und stärkt das Bewusstsein der Eltern dafür, dass der Schulbesuch ihren Kindern bessere Zukunftschancen eröffnet.
 
Nach dem Besuch im Landratsamt ging es für die Sternsinger weiter zur Dekanatsstelle in Rottweil, wo Brezeln und Getränke zur Stärkung bereitstanden. Auch in den kommenden Tagen sind zahlreiche Sternsingergruppen im gesamten Landkreis unterwegs – mit Liedern, Segen und einer wichtigen Botschaft für Kinderrechte weltweit.

Autor / Quelle:Pressemitteilung (pm)
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