Brand in Eschbronn: Großeinsatz der Feuerwehren

Polizei schätzt Schaden auf etwa 50.000 Euro

Brandbekämpfung in Mariazell Fotos: him

Eine älte­re Frau hat am spä­ten Nach­mit­tag in Esch­bronn-Maria­zell einen Ofen anzün­den wol­len. Dabei ist es zu einer Ver­puf­fung gekom­men. Feu­er­wehr­leu­te aus Esch­bronn, Dun­nin­gen und Schram­berg hat­ten den Brand rela­tiv rasch unter Kon­trol­le.

Der Alarm war um 17.12 aus­ge­löst wor­den, weni­ger Minu­ten spä­ter waren die Esch­bron­ner Feu­er­wehr­leu­te vor Ort. Die allei­ne im Haus woh­nen­de Frau haben die Feu­er­wehr­leu­te dem Ret­tungs­dienst über­ge­ben. Die Feu­er­wehr­leu­te dran­gen mit Atem­schutz in den Wohn­teil des ehe­ma­li­gen Bau­ern­ho­fes ein. Sie hat­ten gro­ße Schwie­rig­kei­ten in dem Haus vor­zu­drin­gen und muss­ten zunächst Platz schaf­fen. Die Trep­pe ins Ober­ge­schoss war eben­falls blo­ckiert.

Des­halb sind die Feu­er­wehr­leu­te über Lei­tern von außen und über die gro­ße Dreh­lei­ter aus Schram­berg dort­hin vor­ge­drun­gen. Gegen 17.40 Uhr hat­ten die Feu­er­wehr­leu­te den Brand weit­ge­hend unter Kon­trol­le, so der Ein­satz­lei­ter Andre­as Noth aus Esch­bronn. Die Bewoh­ne­rin sei in Behand­lung, das Haus wohl nicht bewohn­bar. Bür­ger­meis­ter Franz Moser, der vor Ort war, berich­tet, dass die Haus­be­woh­ne­rin bei ihrer Ver­wandt­schaft unter­kom­me.

Doch gegen 17.45 zeig­te sich, dass wohl auch im an das Wohn­ge­bäu­de angren­zen­den Öko­no­mie­teil sich ein Brand ent­wi­ckeln könn­te. Sofort star­te­ten die Feu­er­wehr­leu­te einen wei­te­ren Lösch­an­griff in der Scheu­ne, wo sie einen Brand­herd ent­deckt hat­ten.

Auf der Rück­sei­te des Gebäu­des und an der Sei­te öff­ne­ten sie die Tore, um einen mög­li­chen Brand bekämp­fen zu kön­nen. Patrick Wöhr­le von der Schram­ber­ger Feu­er­wehr öff­ne­te von der Dreh­lei­ter aus mit einer Axt eine klei­ne Tür unter dem Dach­gie­bel.

Die Feu­er­weh­ren blie­ben vor Ort und räu­men die Woh­nung und den Öko­no­mie­teil in dem bis unters Dach noch Heu gela­gert ist. „Das kann noch ein paar Stun­den gehen“, fürch­te­te der Pres­se­spre­cher der Kreis­feu­er­weh­ren, Manu­el Suhr.

Im Ein­satz waren 20 Feu­er­wehr­leu­te mit drei Fahr­zeu­gen aus Esch­bronn, 22 Feu­er­wehr­leu­te und vier Fahr­zeu­ge aus Dun­nin­gen. Die Schram­ber­ger Wehr war mit der Dreh­lei­ter und dem Atem­schutz­wa­gen vor Ort. Außer­dem der Ret­tungs­dienst und die Poli­zei. Poli­zei schätzt den ent­stan­de­ne Sach­scha­den auf etwa 50.000 Euro. Die genaue Brand­ur­sa­che wer­de noch ermit­telt, heißt es in einer Pres­se­mit­tei­lung am Diens­tag.