Die Dun­nin­ger Feu­er­wehr ist am spä­ten Diens­tag­abend zu einem Ein­satz aus­ge­rückt. In einem metall­ver­ar­bei­ten­den Betrieb war das Ölbad an einem Här­te­ofen in Brand gera­ten.

Vor Ort hat­te der Ein­satz­lei­ter „eine erhöh­te Brand­in­ten­si­tät ober­halb eines Här­te­ofens fest­ge­stellt”, wie der Dun­nin­ger Feu­er­wehr­spre­cher Ralf Hem­min­ger berich­tet. Es habe weder eine Sicht- noch eine Atem­ein­schrän­kung im Bereich der Här­te­öfen bestan­den. Die Beleg­schaft des Betriebs sei vor Ein­tref­fen der Feu­er­wehr im Frei­en vor der Betriebs­stät­te ver­sam­melt gewe­sen.

Wie Hem­min­ger wei­ter berich­tet, war die Gas­zu­fuhr des betrof­fe­nen Ofens durch den Betrei­ber bereits abge­stellt und mit Stick­stoff geflu­tet wor­den. Der Ofen sowie die angren­zen­den Berei­che sei­en von der Feu­er­wehr mit­tels Wär­me­bild­ka­me­ra kon­trol­liert wor­den. „Es wur­de ledig­lich ein Ein­satz auf Bereit­stel­lung durch den Ein­satz­lei­ter ange­ord­net, bei dem stan­dard­mä­ßig eine soge­nann­te Angriffs­lei­tung zur Brand­be­kämp­fung auf­ge­baut wird, die jedoch nicht zum Ein­satz kam”, erklärt Hem­min­ger. Ein direk­tes Ein­grei­fen der Feu­er­wehr sei nicht not­wen­dig gewe­sen.

Gut 40 Feu­er­wehr­leu­te aus Dun­nin­gen und See­dorf waren mit sechs Fahr­zeu­gen vor Ort. Auch vier Rott­wei­ler Feu­er­wehr­leu­te waren aus­ge­rückt, inklu­si­ve der Dreh­lei­ter. Stan­dard bei dem Alarm­stich­wort. Kreis­brand­meis­ter Mario Rumpf war eben­falls gekom­men.

Nach Anga­ben der Poli­zei ist noch unklar, ob ein Scha­den ent­stan­den ist.