Der Arbeitskreis kommunale Kriminalprävention (KKP) möchte auch in diesem Jahr gemeinsam mit der Stadtverwaltung Rottweil und der Narrenzunft Rottweil den Schmotzigen Donnerstag für die feiernden Jugendlichen sicherer gestalten und die Schülerinnen und Schüler für verantwortungsvolles Feiern sensibilisieren.
Rottweil – DJseamless wird wieder auf einer Bühne vor dem Alten Rathaus mit der passenden Musik für gute Stimmung sorgen. Die Vorgehensweise hat sich nach Einschätzung des Arbeitskreises im Vergleich zum vormals unkontrollierten Feiern bewährt.
Eine zentrale Anlaufstelle für die Jugendlichen wird in der Hauptstraße 11 vom städtischen Kinder- und Jugendreferat (KiJu) eingerichtet. Mitarbeitende der Fachstelle Sucht, des Gesundheitsamtes und des KiJu sind vor Ort, um den Jugendlichen zur Seite zu stehen, sie in ihren Belangen zu unterstützen und vorbeugend zu handeln. Zusätzlich werden mobile Teams aus den Mitarbeitenden der Anlaufstelle gebildet, die in der Innenstadt mit präventiven Give-Aways und einer Umfrage des Gesundheitsamtes unterwegs sein werden, um auch hier präsent zu sein und die Jugendlichen zu begleiten. Die Polizei und das DRK sind an diesem Tag in der Oberamteigasse stationiert.
Städtischen Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter geben Brezeln und Wasser kostenlos an die Jugendlichen aus. Dies ist dank der Brezelspende der Narrenzunft Rottweil und der Wasserspende von Culinara Neukauf Maier möglich.
Der Einzelhandel in der Rottweiler Innenstadt verzichtet zudem wieder auf freiwilliger Basis auf den Verkauf von Alkohol an Kunden unter 25 Jahren. Hierzu ist das Ordnungsamt seit vielen Jahren in einem guten und konstruktiven Austausch mit dem Handel. In den vergangenen Jahr hat sich zudem ein Glasverbot bewährt, dieses wird auch am Schmotzigen 2025 durch Security an den Zugängen zur oberen Hauptstraße kontrolliert. [siehe hierzu weitere Pressemitteilung der Stadt Rottweil, online bitte verlinken]
Einen neue präventive Maßnahme bietet der Arbeitskreis KKP mit einem Angebot für die Besenbetreiber und Gastronomen. Das Referat Prävention der Polizei hat gemeinsam mit Frauen helfen Frauen + Auswege e.V. ein Schulungskonzept für die Rottweiler Besen entworfen, bei dem Inhalte zum Jugendschutzgesetz und zu sexueller Gewalt aufgefrischt und vermittelt werden. Das Angebot ist für die Besenbetreiber und die Gastronomen kostenlos und freiwillig. Die Lokalitäten, welche bei der Schulung teilgenommen haben, werden mit einem Zertifikat ausgezeichnet.
Der Arbeitskreis KKP setzt sich mit diesen Initiativen dafür ein, dass die Jugendlichen in einer sichereren Umgebung feiern können, aber auch sensibilisiert werden, um verantwortungsbewusster mit Alkohol umzugehen. Die Zusammenarbeit der am Schmotzigen teilnehmenden Akteure des Arbeitskreises (Fachstelle Sucht, Gesundheitsamt, Ordnungsamt, Polizei, Schulsozialarbeit der städtischen Schulen und das KiJu), der Stadtverwaltung und der Narrenzunft ist aus Sicht aller Beteiligten ein wichtiger Beitrag, um die Fasnet für alle feiernden Schülerinnen und Schüler zu einem positiven Erlebnis zu machen.
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