35 Freikarten fürs Zimmertheaterstück „Germania Schlaf Traum Schrei”

"Germania Schlaf Traum Schrei" im Zimmertheater Rottweil. Foto: Roland Zimmerer

Ein anonym blei­ben wol­len­der Spen­der hat  35 Frei­kar­ten für das Stück „Ger­ma­nia Schlaf Traum Schrei” bezahlt, dass der­zeit am Zim­mer­thea­ter Rott­weil auf­ge­führt wird. Er (oder sie) möch­te offen­bar den Besuch des Stücks bele­ben. 

Ver­zwei­fel­te Inten­dan­ten, denn die Stüh­le im Rott­wei­ler Zim­mer­thea­ter blie­ben zuletzt eher unbe­setzt. Ein Hei­ner-Mül­ler-Stück gilt vie­len als zu schwe­re Kost, so die Ver­mu­tung, die etwa Inten­dan­tin Bet­ti­na Schült­ke vor Wochen schon gegen­über der NRWZ geäu­ßert hat. 

Es hat sich offen­bar nichts an der schlech­ten Stim­mung geän­dert. Bis heu­te. Denn nun hat ein anony­mer Spen­der – Mann oder Frau, das wird geheim gehal­ten – 35 Ein­tritts­kar­ten bezahlt. Sie gel­ten für eine der Vor­stel­lun­gen am 8. oder am 15. Dezem­ber, Beginn jeweils um 20 Uhr. 

Der Spen­der begrün­det das Geschenk laut Schült­ke damit, dass es sich bei die­ser Auf­füh­rung mit Tex­ten von Hei­ner Mül­ler um ein kul­tu­rel­les Pflicht­pro­gramm han­de­le. Man­cher aber schre­cke viel­leicht vor dem Besuch zurück, weil es zunächst ein wenig avant­gar­dis­tisch erschei­ne. Das sei es aber nicht, davon habe sich der Anony­mus selbst über­zeugt. Es sei zwar künst­le­risch durch­aus anspruchs­voll, han­de­le sich aber doch um volks­tüm­li­che Thea­ter­auf­füh­rung, die er oder sie ger­ne auf die­sem Weg emp­feh­le. So schil­dert es die Inten­dan­tin.

Nun heißt es, schnell sein. Wer eine Frei­kar­te möch­te, der (oder die) rufe an unter Tel. 0741 8990 oder schrei­be eine E-Mail an: info@zimmertheater-rottweil.de, Stich­wort „Frei­kar­te“.