Leser­brief zum Ver­kauf des Lehr­hofs in Rott­weil-Hau­sen

Grund­stücks­an­ge­le­gen­hei­ten von pri­vat zu pri­vat sind zuerst mal Pri­vat­sa­che, sofern es kei­ne Ände­run­gen im Bebau­ungs­plan gibt. Muss ein Bebau­ungs­plan ver­än­dert oder neu erstellt wer­den, wie im Fall „Lehr­hof“, besteht ein öffent­li­ches Inter­es­se und kann nur bedingt hin­ter ver­schlos­se­nen Türen ver­han­delt wer­den.

Mich wür­de des­halb inter­es­sie­ren, wel­ches Inter­es­se die Stadt- bzw. Ort­schafts-ver­wal­tung an einem wei­te­ren Rei­ter­hof (hier mit Event­gas­tro­no­mie) in einem Nah­erho­lungs­ge­biet hat.

Aus der Bürgerumfrage/beteiligung, die vor vie­len Jah­ren in Hau­sen durch­ge­führt wur­de, kann ich hier­für kei­nen „kla­ren Auf­trag“ erken­nen. Der Wunsch der Hau­se­ner Bür­ger bezog sich wohl eher auf eine Gas­tro­no­mie inner­halb der Ort­schaft. Mich wür­de auch inter­es­sie­ren, wes­halb die Stadt „nach­ver­han­deln“ will, obwohl der Ort­schafts­rat das Ansin­nen bereits abge­lehnt hat. Oder wird solan­ge ver­han­delt bzw. abge­stimmt, bis Stadt- und Ort­schafts­ver­wal­tung das von ihnen erwünsch­te Ergeb­nis bekom­men?

Ist dies dann die „mög­lichst bes­te Lösung im Sin­ne aller Bür­ger und Bür­ge­rin­nen?

Micha­el Lei­brecht, Rott­weil-Hau­sen