Leser­brief zur Gemein­de­rats- und Kreis­tags­wahl in Rott­weil

Den neu gewähl­ten Mit­glie­dern des Gemein­de­rats Rott­weil und des Kreis­tags des Land­krei­ses Rott­weil wün­sche ich viel Erfolg bei ihrer Ehren­amts­ar­beit. Doch ich for­de­re von Ihnen auch, dass Sie Ihre Ent­schei­dun­gen zum all­ge­mei­nen Wohl tref­fen und sich nicht nur an den Zie­len ihrer Frak­ti­on aus­rich­ten.

Wie bis­her schon gesche­hen, ist es erfreu­lich, dass die Frak­tio­nen und die Stadt­ver­wal­tung an einem öffent­li­chen Wil­lens­bil­dungs­pro­zess inter­es­siert sind. Ich bemän­ge­le bei den Sit­zun­gen der Gre­mi­en einen regen Aus­tausch der Argu­men­te, die zu Ent­schei­dun­gen füh­ren. Es fehlt an einer Dis­kus­si­ons­kul­tur. Beschlüs­se wer­den auf die lan­ge Bank gescho­ben. Der mün­di­ge Bür­ger, der zur Wahl auf­ge­ru­fen wird, ist eben­so ver­ant­wort­lich für die Ent­schei­dun­gen, die unse­re Zukunft beein­flus­sen.

Zum Bei­spiel der Ver­kehr in der Stadt Rott­weil und in den Kreis­ge­mein­den. Es bestehen bereits akzep­ta­ble und funk­tio­nie­ren­de Stadt­bus- und Kreis­li­ni­en­bus­li­ni­en, Anruf­bus­li­ni­en und das Anruf­ta­xi. Ein Taxi kos­tet nicht die Welt.

Statt­des­sen for­dern vie­le Bür­ger wei­te­re Park­plät­ze. Ein funk­tio­nie­ren­der ÖPNV und neue Rad­we­ge könn­ten die­ses Pro­blem weit­ge­hend lösen, zum Woh­le der rei­nen Luft. Es ent­stün­den neue Arbeits­plät­ze für Bus­fah­re­rIn­nen und für den Wege­bau. Bit­te, gehen Sie mit Ihrem Stimm­recht ver­ant­wor­tungs­voll um!

Gabrie­le Mai­er, Rott­weil