Eine landwirtschaftlich genutzte Scheune ist am Abend des Neujahrstags bei Dornhan komplett ausgebrannt. Menschen und Tiere kamen nach ersten Informationen vor Ort glücklicherweise nicht zu Schaden. Die Ursache für das Feuer ist noch unklar. An der Einsatzstelle war mehrfach das Wort „Silvester“ zu hören.
Einsatzkräfte der Feuerwehr Dornhan selbst und zur Unterstützung aus Oberndorf sind an die Einsatzstelle am Rande eines Waldstücks nahe der kleinen Stadt im Kreis Rottweil geeilt. Auch das DRK ist mit einer Vielzahl an Kräften vor Ort, darunter vor allem Ehrenamtliche der Bereitschaft Dornhan. Wie Kreisfeuerwehrsprecher Sven Haberer informierte, geriet am Abend eine Hütte, ein landwirtschaftlich genutztes Gebäude, in Brand. Tiere hätten sich darin nicht befunden, auch keine Menschen. Die Scheune gehört zu einem landwirtschaftlichen Anwesen, das nach Auskunft der Einsatzkräfte aber ebenfalls nicht vom Feuer bedroht ist.
Unter der Einsatzleitung von Dornhans Kommandant Frank Pfau startete die Feuerwehr die Löscharbeiten. Schwierigkeit dabei: ein Aufbau der Wasserversorgung aus dem viele 100 Meter entfernten Stadtgebiet. Zur Unterstützung der Löscharbeiten ist das Großtanklöschfahrzeug der Feuerwehr Oberndorf angerückt. In Bereitstellung steht die Drehleiter aus Lossburg. Bereitstellungsraum ist der Hof einer örtlichen Tankstelle.
Die Polizei ist ebenfalls mit einer Vielzahl an Kräften vor Ort. Informationen zur Schadenshöhe und zur Ursache des Feuers liegen bisher nicht vor.

Dornhans Bürgermeister Markus Huber eilte ebenfalls an die Einsatzstelle. Von der Stadt aus gesehen habe das Feuer dramatisch gewirkt, sagte er. Aus der Nähe betrachtet sei er froh, dass keine Menschen und Tiere verletzt worden seien. Ein Patient habe wegen des Verdachts auf eine Rauchvergiftung untersucht werden müssen, sagte der organisatorische Leiter Rettungsdienst, Marcus Stotz, der NRWZ. In eine Klinik musste der Patient aber nicht.
Wegen starken Funkenflugs achtete die Feuerwehr auch darauf, dass ein dem Brandobjekt nahes Waldgebiet nicht Feuer fängt. Um aus der Luft Erkenntnisse dazu zu erlangen, ist die Drohne des Landkreises Rottweil, die bei der Feuerwehr Villingendorf stationiert ist, hinzu alarmiert worden.






















