Schramberg-Tennenbronn. Elf Brandmelder schlagen in der Nacht auf Donnerstag in einem Industriegebäude in Tennenbronn an. Als die Feuerwehr eintrifft, ist eine Halle vollständig verraucht. 33 Einsatzkräfte* sind vor Ort – und verhindern Schlimmeres.
Nächtlicher Alarm in Tennenbronn: Um kurz nach Mitternacht hat die Integrierte Leitstelle Rottweil die Feuerwehr Schramberg zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Industriegebäude alarmiert. Sowohl die Einsatzabteilung Tennenbronn als auch die Einsatzabteilung Schramberg rückten aus, berichtet Feuerwehrsprecher Danny Barowka.
Was die Einsatzkräfte vor Ort vorfanden, ließ nichts Gutes erahnen: Mehrere Brandmelder und gleich mehrere Meldergruppen hatten ausgelöst. Der erste Angriffstrupp drang unter Atemschutz in das Gebäude ein – und stellte fest, dass eine komplette Halle vollständig verraucht war.
Insgesamt erkundeten zwei Trupps unter Atemschutz die betroffene Industriehalle. Im Inneren fanden sie schließlich die Ursache: Eine Maschine hatte zu brennen begonnen. Das offene Feuer war beim Eintreffen der Feuerwehr allerdings bereits von selbst erloschen. Die Maschine hatte jedoch für eine massive Verrauchung der gesamten Halle gesorgt.
Mit einer Wärmebildkamera kontrollierten die Einsatzkräfte den betroffenen Bereich auf Glutnester und mögliche weitere Brandherde – Entwarnung: Es wurden keine weiteren Auffälligkeiten festgestellt. Anschließend wurde die große Industriehalle mit zwei Überdruckbelüftungsgeräten entraucht, bis wieder klare Sichtverhältnisse herrschten. Danach konnte das Gebäude an den Betreiber übergeben werden.
Die Gesamteinsatzleitung hatte der stellvertretende Stadtbrandmeister Emanuel Reuss. Neben den beiden Feuerwehr-Abteilungen war auch eine Drehleiter aus Schramberg sowie die Polizei vor Ort. Insgesamt waren 33 Einsatzkräfte im Einsatz.
*Zunächst waren uns 32 Kräfte gemeldet, die Zahl wurde inzwischen korrigiert auf 33.






