Podiumsdiskussion zieht 120 Menschen ins Neckartal

Bündnis für Demokratie und Vielfalt „Rottweil bleibt bunt“

Dr. Sarah Köhler führte straff durch die zweistündige Podiumsdiskussion mit den sieben Landtagskandidaten Markus Dettki (Volt), Daniel Eggebrecht (ÖDP), Daniel Karrais (FDP), Ali Zarabi (SPD), Artur Eichin (Bündnis 90/Die Grünen ), Stefan Teufel (CDU), Daniel Hettich (Die Linke). Foto: Elke Reichenbach, pm
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Rottweil. Rund 120 Menschen kamen am vergangenen Samstag ins Badhaus, um sieben Landtagskandidaten live zu erleben. Das Bündnis für Demokratie und Vielfalt „Rottweil bleibt bunt“ hatte Stefan Teufel (CDU), Ali Zarabi (SPD), Artur Eichin (Bündnis 90/Die Grünen), Daniel Karrais (FDP), Daniel Hettich (Die Linken), Markus Dettki (Volt), Daniel Eggebrecht (ÖDP) zur Podiumsdiskussion geladen.

„Zielsicher griff Moderatorin Dr. Sarah Köhler Aussagen aus den Wahlprogrammen der Kandidaten auf dem Podium heraus, um Bildungsgerechtigkeit, Fachkräftemangel und Verkehrspolitik genauso zu beleuchten wie Inklusion und gesellschaftlichen Zusammenhalt“, so die Sprecherin des Bündnisses, Elke Reichenbach, in einem Fazit. Die Referentin für Gesellschaftspolitik und Demokratieförderung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart habe kein Blatt vor den Mund genommen, um kritisch herrschende Missstände oder Ungereimtheiten anzusprechen. Sie wolle auch die sieben Männer unterschiedlicher politischer Couleur aus der Reserve locken. Konkrete Vorschläge dazu, wie Jugendliche mit Politikern in Kontakt kommen und sich politisch einbringen können, forderte sie genauso ein wie Lösungen zur Mobilitätswende und zur Integration von Menschen. „Mit trockenem Humor und Schlagfertigkeit lockerte sie die Stimmung im Saal auf und erntete manchen Beifall“, so Reichenbach. 

Die Fragerunden nach den einzelnen Themenblöcken nutzten die Zuschauerinnen und Zuschauer, um Fragen zu stellen: etwa zur Änderung des Asylrechts für Menschen, die bereits in Arbeit sind und dennoch abgeschoben werden, oder zur stärkeren Beteiligung junger Menschen an Politik. Zu Letzteren hatten alle Kandidaten Vorschläge zu bieten.

Das Reizthema Gäubahn samt Pfaffensteigtunnel dagegen sorgte für hörbaren Unmut im Saal. Stefan Teufels Verweis auf die Zuständigkeit der Bahn und fehlende politische Mehrheiten für den zweigleisigen Ausbau der Strecke fand geteilte Ablehnung. Und Moderatorin Köhler verwies ironisch auf den politischen Willen, der mit den Mehrheiten oft nicht in Einklang stehe: „Eine Mehrheit der Bürger will ein Tempolimit – aber umgesetzt wird es nicht.“

Nach gut zwei Stunden Podiumsgespräch nutzen etliche Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, mit einzelnen Landtagskandidaten ins Gespräch zu kommen. 

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