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Montag, 28. September 2020

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 „OneCoin“: Hoher Preis für Ignatov (NRWZ.de+)

Konstantin Ignatov erreicht zivilrechtlichen Vergleich / 15 Milliarden Dollar im Spiel? / BBC Serie geht weiter

Im „OneCoin-Skandal“ gibt es eine weitere Wendung: Konstantin Ignatov hat sich mit  den Klägern in einem Zivilverfahren gegen ihn, OneCoin und weitere Führungskräfte von OneCoin geeinigt. Beklagt sind neben „Konsti Keks“ – so sein Spitzname in Schramberg –  in erster Linie seine Schwester Ruja, die seit dem 25. Oktober 2017 spurlos verschwunden ist, deren Ex-Partner Sebastian Greenwood, der seit 2018 in den USA in Haft sitzt und auf seinen Prozess wartet und Mark Scott, der wegen Geldwäsche bereits verurteilt ist, aber noch auf sein Strafmaß wartet.

Außerdem gehören zu den Beklagten Irina Andreeva Dilinska, die sich um die rechtlichen Belange bei OneCoin gekümmert haben und weiterhin im OneCoin-Imperium aktiv sein soll, David  Pike, ein Mitarbeiter von Scott, angeklagt wegen Bankbetrugs und Nicole J. Huesmann, eine Anwältin von Scott.

Geschädigte brauchen Konstis Aussage

Das von Ruja Ignatova und Sebastian Greenwood seit 2014 aufgebaute OneCoin-Imperium soll in den vergangenen Jahren etliche Milliarden US-Dollar von Menschen auf der ganzen Welt abgezockt haben, die in die angebliche Kryptowährung investieren wollten. Allein in der Zeit von Ende 2014 bis Mitte 2016 sollen die One-Coin-Macher 3, 4 Milliarden US-Dollar einkassiert haben, wie aus dem Haftbefehl für Konstantin Ignatov hervorgeht. Inzwischen ist gar von 15-Milliarden-US-Dollar die Rede – siehe unten.  Die Ignatovs haben bekanntlich ihre Kindheit und Jugend in Schramberg verbracht.

In einem Zivilgerichtsverfahren versuchen Geschädigte in den USA wieder an ihr Geld zu kommen und haben OneCoin und die Hauptakteure auf Schadensersatz verklagt. Unter ihnen auch Konstantin Ignatov. Der saß seit seiner Verhaftung in Los Angeles am 8. März 2019 in einem New Yorker Gefängnis.

Ignatov singt weiter

Zunächst versuchte er gegen 20 Millionen Dollar auf Kaution frei zu kommen, dann schloss er im Herbst 2019 einen Deal mit der Staatsanwaltschaft und sagte im Prozess gegen Anwalt Mark Scott wegen Geldwäsche aus. Dafür hatte ihm die Staatsanwaltschaft eine deutlich mildere Anklage  lediglich wegen Steuervergehen in Aussicht gestellt. Nun also auch eine Einigung im Zivilverfahren.

Die OneCoin-Zentrale in Sofia auf einem offiziellen Foto von OneCoin.

Die Kläger Donald Berdeaux und  Christine Grablis verzichten laut der Gerichtsakte gegenüber Ignatov auf die weitere Klage, wenn dieser wahrheitsgemäß und vollständig berichtet und auch durch Dokumente belegt, was er über OneCoin und die übrigen Beschuldigten weiß, so der Kern der Einigung, die am Donnerstag in New York unterzeichnet und aktenkundig wurde.

Die Anwälte der Klägerseite werden alle diese Informationen auch den Staatsanwälten des Südlichen New Yorker Distriktgerichts zukommen lassen. Ignatov verpflichtet sich weiter, seine Aussagen auch vor Gericht zu wiederholen. Wenn er sich an die Vereinbarung halte, würden die Kläger ihre Ansprüche gegen ihn fallen lassen. Sollte dies nicht der Fall sein, werde die Klage wieder aufleben. Unterschrieben haben die Einigung die Anwälte Donald J. Enright für die Kläger und Jeffrey Lightman, Ignatovs Anwalt.

15 Milliarden Dollar?

Im Verfahren um OneCoin war bisher nicht aktenkundig, um welche Summen es  tatsächlich geht. Bis auf die knapp 3,4 Milliarden, die in Konsti-Keks Haftbefehl stehen, schwirren diverse Zahlen umher. Nun hat in einer vorgerichtlichen Anhörung in New York der Anwalt von Sebastian Greenwood sich geäußert. Greenwood sitzt im Metropolitan Correctional Center (MCC), dort wo auch Konstantin Ignatov zeitweise inhaftiert war.

Festlich: Ruja Ignatova und Sebastian Greenwood. Screenshot: him

Wegen der Corona-Pandemie seien die Bedingungen zur Kontaktaufnahme zwischen Anwälten und Angeklagten  sehr stark verschärft worden, so  Greenwoods Anwalt Bruce Barket laut Inner-City-Press Reporter  Mathew Russell Lee, der das Verfahren am Freitag verfolgt hat. Man habe nur  wenige Gelegenheiten, miteinander zu beraten, üblicherweise alle zehn Tage eine Stunde.

Und dann erklärt Greenwoods Anwalt Barket: es gehe um “eine 15-Millliarden-Dollar internationale, angebliche Kryptowährung mit jeder Menge Informationen im Internet.  Er (Greenwood) ist einer der Schlüsselfiguren in dem Betrug, wenn es ein Betrug denn ist.” (”A $15 billion alleged international crypto-currency, with a lot of information on the Internet. He is one of the key participants in the fraud, if it is a fraud.”) Im Originalton zu hören hier ab Minute 5:30.

Richter Edgardo Ramos akzeptiert den Wunsch des Verteidigers, das Verfahren bis zum 11. Oktober erst einmal zu verschieben.

BBC-Serie: The Missing Crypto-Queen geht weiter

Die BBC Serie The Missing Crypto Queen geht weiter: Die Folge 9 erschien am vergangenen Donnerstag: „Follow the Money“.

Darin versuchen Jamie Bartlett und Georgia Gatt  herauszufinden, wo Ruja steckt und weshalb sie am 25. Oktober 2017 spurlos verschwand. Sehr spannend. In der Episode 6  „Der Überflieger“ thematisierten die BBC Autoren auch die Kindheit und Jugendzeit der Ignatov-Geschwister in Schramberg.

Nach unserer Berichterstattung zum OneCoin-Fall erreichten uns gelegentlich Kommentare  auf Facebook wie dieser:

Facebookkommentar vom Mai 2020. Screenshot: him

Zur allgemeinen Beruhigung. Peter Arneggers und meine Nase sind noch gerade, eine Antwort habe ich aber auch nicht erhalten.

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