Mia ist wieder zuhause. Foto: privat

Am 22. Mai vergangenen Jahres fragte die NRWZ: „Wo ist Mia?“ Wir meldeten, dass der kleine Langhaar-Chihuahua vermisst und schon tagelang im Bereich Schömberg und Rottweil gesucht worden war. Jetzt ist das Tier wieder aufgetaucht, ist sein Frauchen überglücklich. Nach acht Monaten.

Sie hatte die Hoffnung nicht aufgegeben. Hundehalterin Tanja Ahrendt, Frauchen von Mia, hatte noch im November einen emotionalen Post auf Facebook veröffentlicht. Einen sehr emotionalen, wie sie der NRWZ erzählt. Das war ein halbes Jahr, nachdem ihr Hund verschwunden ist.

Ahrendts Beitrag ist nach ihren Worten mehr als 10.000-mal geteilt und über 650.000-mal gesehen worden. „Wir vermuten, dass sie aufgrund dessen frei gelassen wurde, aber wie gesagt, das sind nur Spekulationen“, sagt sie der NRWZ. 

Mia wurde vermisst. Foto: privat

Mia war am 14. Mai 2018 morgens um etwa 8.45 Uhr in Schömberg entlaufen. Ahrendt stammt aus Rottweil, sie und ihre Familie hatten einen Spaziergang gemacht. Nachdem Mia weg war, haben sie und die Kinder die Tage weiter in der Gegend verbracht, um gegebenenfalls bei einer Sichtung der kleinen Hündin schnell reagieren und vor Ort sein zu können. Den Meldungen zufolge war sie immer wieder irgendwo im Bereich Schömberg/ Neukirch/ Sonthof/ Zepfenhan gesehen worden. Der Chihuahua gilt als scheu, Fremde sollten Fangversuche unterlassen. Damals wurden zur Unterstützung die Organisationen „Tasso“, „Hund entlaufen Baden-Württemberg“ und „Wo ist mein Hund?“ eingeschaltet. Und laut Ahrendt sämtliche Tierärzte, Tierheime, die Polizei, die Gemeinde und so weiter informiert. Zunächst ohne Erfolg.

Nun ist Mia wieder da. „Wir wollten Euch mitteilen, dass wir unsere Mia nach acht Monaten Hoffen und Bangen wieder haben. Wir durften sie heute im Tierheim Pforzheim abholen“, schrieb Ahrendt am Dienstag der NRWZ. 

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Wo der Hund in der Zwischenzeit gewesen ist? Frauchen weiß es schlicht nicht. Aberhat eine Vermutung: Mia „war ziemlich abgemagert, war aber teilweise kurz geschoren und hatte lange Krallen“, so Ahrendt. „Das spricht eigentlich dafür, dass sie bei jemand war.“