Rottweil stand am Donnerstag im Zeichen der Landtagswahl: In der Stadthalle lud die AfD zu ihrem Wahlkampf-Finale mit Bundesparteichefin Alice Weidel und Co-Bundessprecher Tino Chrupalla ein. Parallel war eine Demonstration des Bündnisses für Demokratie und Vielfalt angekündigt, die bereits am frühen Abend mit Zug durch die Innenstadt und Kundgebung vor der Stadthalle begann. Damit trafen in Rottweil zum Wahlkampfabschluss zwei politische Lager aufeinander. Draußen laut Veranstalter 500*, drinnen mehr als 900 Menschen. Es blieb ruhig. Unser Live-Blog.
- Und zum Schluss
- Chrupalla kommt zum „Kernthema der AfD“
- Kanzlerkritik auch von Chrupalla
- Weidels Co spricht zur Landespolitik
- Chrupalla spricht
- Jubel für: „Wir werden sie reihenweise ausweisen“
- Chrupalla ist ebenfalls da, zunächst spricht Weidel
- Auftritt Alice Weidel
- Auf Redner 2 folgt eine Begrüßungsrunde
- „Wir haben interessante Gäste da“
- Sänze war heute Morgen beim Tanken
- Sänze bringt die Halle zum Johlen: „AfD – AfD – AfD“
- Applaus, Trommelwirbel, Saallicht aus. Es geht los
- Und noch eine Viertelstunde
- Pustekuchen
- 19 Uhr, Sänze eröffnet wohl gleich den Abend
- Die Halle wird wohl voll
- Gegendemo läuft, hier sind Bilder
- Lage an der Halle ist völlig entspannt
- Punktlandung
- Der Demonstrationszug auf dem Weg zur Stadthalle
- Protest formiert sich
- Zeitplan – Wahlkampfabschluss & Proteste in Rottweil
- Polizei machte sich schon am Vortag bereit
- AfD lädt in die Stadthalle Rottweil ein
- Prominente Bundesredner angekündigt
- Anmeldung erforderlich
- Begleitprotest angekündigt
NRWZ.de Liveblog
Und zum Schluss
„Wir werden immer eintreten für deutsche Interessen“, sagt Chrupalla. Er kommt zum Schluss. Allgemeiner Dank an AfD-Leute vor Ort.
Damit beenden wir den Live-Blog über die AfD-Veranstaltung in Rottweil. Liebe Leserinnen und liebe Leser, vielen Dank für Ihr Interesse.
Chrupalla kommt zum „Kernthema der AfD“
… zur Migrationspolitik. „In welchem Land gibt es das, dass mehr als 50 % der Nichtdeutschen Bürgergeld beziehen“. Die Krankenkassen seien deshalb pleite, weil diejenigen, die nie eingezahlt hätten – die Migranten – sich ihre Zähne richten ließen. Die Sozialsysteme „wurden geflutet. Auch er erklärt unter Applaus, dass diejenigen, die arbeiteten, die in die Sozialsysteme einzahlten, auch mit der AfD bleiben dürften.
Kanzlerkritik auch von Chrupalla
Das wollen die Menschen in der Halle auch hören. Grünen-Bashing, Kanzler-Schelte, bundespolitisches Tabula-Rasa, Europa-Kritik. Die Redner treffen durch die Bank den Ton. Im Saal: viel Blau. Mützen, T-Shirts, Polos. Soll jeder sehen können, wo die Leute stehen.
Weidels Co spricht zur Landespolitik
Zum dritten Mal sei er da, sagt Tino Chrupalla, bekommt ebenfalls stehende Ovationen bei seinem Auftritt. Er rechnet rasch mit allen anderen, den etablierten Parteien, ab. Alles Versager. Sie müssten abgewählt werden, Schwarz oder Grün „darf man gar nicht wählen, man muss die AfD wählen.“ Die SPD sei ohnehin weg vom Fenster, die wähle weder „der Arbeiter“, noch Peter Maffay, sagt Chrupalla.
Chrupalla spricht
Er stehe für Meinungsfreiheit, sagt Emil Sänze: Auftritt Tino Chrupalla. Auch von ihm läuft zunächst ein Videobeitrag mit Redeausschnitten aus dem Bundestag.


Jubel für: „Wir werden sie reihenweise ausweisen“
„Straftäter, Illegale, Fanatiker, die unsere Rechtsordnung mit Füßen treten, Menschen, die hier nichts zu suchen haben.“ Weidel löst anhaltenden Jubel aus, als sie sagt: „Wir stehen für eine konsequente Migrationswende“, Menschen würden massenweise illegal Deutschland erreichen. „Wir werden sie reihenweise ausweisen.“ Die Türen seien offen für diejenigen, die sich integrieren, die die deutsche Sprache lernen, die sich einbringen. Hier klatscht nur ein Zuhörer.
Kleiner Reminder: Wir befinden uns im Landtagswahlkampf. Weidel spricht über Bundesthemen. Ah, doch ein Schwenk: Bildungspolitik, das ist Landespolitik. Der Staat habe die Kinder ideologiefrei auszubilden.
Doch schnell ist sie wieder in ihrem Geläuf: der Aufarbeitung der Corona-Pandemie, beispielsweise, der von ihr beobachteten Zusammenarbeit zwischen Staat und Medien (die angeblich auf Weisung der Regierung berichteten).
Aus Liebe für unser Land, für Deutschland, sollten die Menschen kommenden Sonntag die AfD wählen. Stehende Ovationen.
Chrupalla ist ebenfalls da, zunächst spricht Weidel
Gemeinsam mit ihrem Co Tino Chrupalla tritt Alice Weidel auf. Sie startet allein, relativ moderat, spricht über Bundespolitik. „Deindustrialisierung“, „Großinsolvenzen“, „Zerstörung unserer Lebensgrundlagen“, „Raub am deutschen Verbraucher und Unternehmen“, „Qualitätsmedien“, „Zerstörung der Kernkraftwerke“, ohnehin: zu hohe Energiekosten. Ihre Partei werde Schluss machen mit der grünen Energiewende, beispielsweise. Und sie will zurück zu einem „diversifizierten Energiemix“ aus, nein, nicht aus Erneuerbaren, sondern aus „Öl und Gas“, und das solle dorther kommen, wo es am billigsten ist. „Aus Russland.“
Verbrennerverbot kippen (welches?), Heizungsgesetz beziehungsweise „Heizungsverbot“ (welches?) abschaffen, „Raubzug am deutschen Bürger beenden“, bürokratische Lasten für Unternehmer weg, „Lieferkettensorgfaltsgesetz streichen“, „dafür wählt die Alternative für Deutschland“. Und Sozialleistungen nur für diejenigen, die durch ehrliche Arbeit einzahlen.

Auftritt Alice Weidel
Zunächst in einem Video ihrer offenbar schärfsten Redebeiträge im Bundestag. Dort spricht sie von erkennbaren Vorboten des Zusammenbruchs.
Dann persönlich. Tatsächlich, obwohl sie in Berlin doch in Sachen Vetternwirtschaft zu tun hätte? Der Saal erhebt sich. „Alice – Alice Alice“.
Auf Redner 2 folgt eine Begrüßungsrunde
Emil Sänze stellt die Ehrengäste vor. Alle haben sie einen Mitgliedsausweis der AfD.
„Wir haben interessante Gäste da“
… sagt Sänze, „und die sind auch schon eingetroffen“, ergänzt er. Ist Weidel da? Er hatte sie schon einmal angekündigt, die Halle gefüllt – und sie kam dann nicht. An diesem Abend präsentiert er – nein, nicht sie. Sondern Martin Rothweiler, AfD-Kandidat in Rottweils Nachbarlandkreis Schwarzwald-Baar. „Pinocchio-Kanzler“, nennt er Friedrich Merz. Das darf er, das gilt als zulässige Kritik. Er redet über Bundespolitik. Und über „Windkraftmonsteranlagen“, die ökologischer Schwachsinn seien, und die es mit der AfD nicht in Baden-Württemberg geben werde. Und er kündigt an, den Länderfinanzausgleich austrocknen zu wollen, es werde mit der AfD kein Cent mehr an die Gendergaga-Politiker in Berlin gezahlt werden. Und der öffentlich-rechtliche Rundfunk? „Ein Honecker-Sender“, den die CDU doch aus der Parteikasse zahlen solle.
Rothweiler schließt in Rottweil: „Am 8. März machen Sie beide Kreuze an der richtigen Stelle“.
Sänze war heute Morgen beim Tanken
… erfahren wir. Und Deutschland sei das einzige Land in Europa, bei dem die Preise an der Zapfsäule explodiert werden. „Der Staat bereichert sich an Ihnen, das muss beendet werden“, ruft Sänze und erhält den ersten großen Applaus. Das wollen die Menschen im Saal hören. Ob’s stimmt, was der Mann da behauptet?
Auch müsse das Heizungsgesetz, gerade auf den Weg gebracht, „eliminiert werden“, ruft er. So etwa deshalb, weil er zunächst eine Wärmepumpe gehabt habe, die er im ersten Winter mit einem Schwedenofen habe unterstützen müssen, den er sich noch anschaffte. Jetzt habe er eine neue Ölheizung.
Er schwenkt schnell zum Thema Migration. Die Leute, die nicht bereit seien, sich zu integrieren, „gefährden unsere Kultur“ – und „können dorthin zurückkehren, wo sie hergekommen sind.“ Lautes Gejohle, Applaus. Jedoch: Es sei „jeder herzlich willkommen“ – ebenfalls Applaus. Er müsse ja selbst gehen wegen seiner niederländischen Mutter, wenn stimme, dass die AfD alle Migranten rauswerfen wolle.
Und, zack, ist der Mann bei den GEZ-Gebühren, die heute nicht mehr so heißen, und die dringend reformiert werden müssten, der ÖRR gleich mit.
Sänze bringt die Halle zum Johlen: „AfD – AfD – AfD“
Er bestätigt, dass es um die Wurst gehe, am kommenden Sonntag. Er ist gleich bei der Zwangsimpfung während der Corona-Pandemie, bei Berufsverboten, bei einer Zeit, in der die Landesregierung nicht auf ihre Bürger gehört habe. Er ist bei Özdemir, dem erklärten Gegner der Versammelten. Sänze trifft den Nerv, nennt den CDU-Kandidaten Hagel den „Jungdynamiker von der Ostalb“.

Applaus, Trommelwirbel, Saallicht aus. Es geht los
„Jetzt entscheidet sich etwas“, sagt das eingespielte Video. Es herrsche Unruhe im Land, zugleich der Wunsch nach Klarheit und Halt. Der Film zeichnet den Aufstieg der AfD nach – aus kleinen Versammlungen zu einer Bewegung, „die im ganzen Land spürbar ist“. Und die stärker geworden sei gegen alle Anfeindungen. Große Worte gleich zu Beginn. Ein Wahlkampfimagevideo, das erklärt, die AfD sei „stärker denn je“. Und es gehe, zusammengefasst, nicht nur um eine Landtagswahl, sondern irgendwie um alles.
Die Demo draußen ist zu Ende, bestätigt die Versammlungsleiterin Sonja Rajsp der NRWZ.
Und noch eine Viertelstunde
Jetzt wird ein Timer eingeblendet, der rückwärts läuft. 13:30 Minuten hat er noch vor sich. „Gleich geht’s los“, steht da. Dazu spannungsgeladene Musik, irgendwo zwischen Disco und jazzy. Die Beats im Sekundentakt. Sänze taucht auf der Bühne auf und ab, indem er hinter dem schwarzen Vorhang verschwindet. Auf und ab.
Dieser Timer ist derweil der langsamste, den die AfD finden konnte. Jetzt zeigt er 07:30 Minuten.
Pustekuchen
Die AfD-Veranstaltung ist noch nicht gestartet, das akademische Viertel, das eine 15-minütige Verspätung erlaubt, rum. In der Halle ist die Spannung spürbar, die Protagonisten lassen auf sich warten.
Wie Sänze erklärt, liege es an der Lufthansa: Die beiden Hauptredner würden sich verspäten, weil ihr Flug verspätet eingetroffen sei. Noch eine Viertelstunde könne es dauern, sagt der AfD-Landessprecher und Rottweiler Wahlkreisabgeordnete.
19 Uhr, Sänze eröffnet wohl gleich den Abend
Es ist die letzte große Veranstaltung in Rottweil im Rahmen dieses Landtagswahlkampfs. Die AfD hat geladen und bietet Alice Weidel, Tino Chrupalla und Markus Frohnmaier auf. Das vor vollem Haus, was Mitorganisatoren freut.


Die Halle wird wohl voll
930 Menschen passen in die Stadthalle, erklärt die AfD, für so viele Menschen sei an diesem Abend gestuhlt worden. Man habe etwas überbucht, sagte ein Sprecher – auch, weil man eine Aktion erkannt haben will, mit der Gegner der Partei versucht hätten, eine gute Zahl an Tickets zu sichern, ohne die Veranstaltung besuchen zu wollen. Um die AfD zu ärgern, um die Plätze zu blockieren. Das bestätigte einer der Initiatoren der Aktion der NRWZ. Man habe sich mehr als 100 Plätze in der Halle gesichert. Es scheint nicht geklappt zu haben.


Gegendemo läuft, hier sind Bilder








Lage an der Halle ist völlig entspannt
Die gegnerischen Lager sind getrennt. Auch wird es nicht mehr zu einem Entern des Hallendachs kommen, wie zuletzt bei einem AfD-Bürgerdialog. Die Polizei ist auch darauf nun vorbereitet, sagte man der NRWZ. Über der Halle kreist ein Bussard, ein Hubschrauber der Polizei.


Punktlandung
500 waren angekündigt, 500 sind es laut Polizei* – die ihre Angabe am Folgetag auf 350 korrigiert, während der Veranstalter dabei bleibt: Gegendemonstranten gegen die AfD-Veranstaltung. Die Kundgebung läuft. Die Polizei trennt die Lager. Seitens der AfD-Fans harren schon ein paar hundert Menschen aus und hoffen auf baldigen Einlass.


Der Demonstrationszug auf dem Weg zur Stadthalle




Protest formiert sich
In Rottweil formiert sich am späten Nachmittag die Gegendemonstration gegen die AfD-Wahlkampfveranstaltung in der Stadthalle, zu der Alice Weidel und Tino Chrupalla angekündigt sind. Versammlungsleiterin Sonja Rajsp rechnet mit rund 500 Teilnehmenden. Der Zug startet in der Oberen Hauptstraße, führt entlang der Hochbrücktor- und der Königstraße in Richtung Stadthalle und mündet dort in eine Kundgebung.


Zeitplan – Wahlkampfabschluss & Proteste in Rottweil
17.00 Uhr
- Start des Demonstrationszugs des Bündnisses für Demokratie und Vielfalt
- Treffpunkt: Obere Hauptstraße / Innenstadt
- Zug durch die Innenstadt Richtung Stadthalle
17:30 Uhr
- Kundgebung vor der Stadthalle Rottweil
- Redebeiträge und Musikprogramm angekündigt
18:00 Uhr
- Einlass zur AfD-Veranstaltung in der Stadthalle
- Zutritt nur mit Ticket und Ausweis vorgesehen
ca. 19:00 Uhr
- Ende der Kundgebung des Bündnisses
- Gleichzeitig Beginn der AfD-Wahlkampfabschlussveranstaltung
ab 19:00 Uhr
- Reden in der Stadthalle, u. a. von
- Alice Weidel
- Tino Chrupalla
- Emil Sänze
ab etwa 20:30 / 21:00 Uhr (erwartet)
mögliche Abreise von Teilnehmern und Auflösung der Lage vor der Stadthalle
(Zeitpunkt nicht offiziell bestätigt, übliche Dauer solcher Veranstaltungen)
Ende der Redebeiträge und Ausklang der Veranstaltung
Polizei machte sich schon am Vortag bereit

Bereits am Mittwoch wurden die bereitstehenden Absperrgitter rund um die Rottweiler Stadthalle aufgebaut, in der Nacht waren Beamtinnen und Beamte des Präsidiums Einsatz – früher: Bereitschaftspolizei – vor Ort. Die Versammlungsstätte der AfD ist abgeriegelt und wird seither überwacht. Wieder wird es an den Einsatzkräften sein, die gegnerischen Gruppen voneinander zu trennen. Das klappte in Rottweil bisher immer tadellos.
AfD lädt in die Stadthalle Rottweil ein
Die AfD Baden-Württemberg veranstaltet am Donnerstag, 5. März 2026, um 19 Uhr ihre zentrale Wahlkampfabschlussveranstaltung in der Stadthalle Rottweil. Nach Angaben des Landesvorsitzenden Emil Sänze soll der Abend den Abschluss eines Wahlkampfs bilden, der unter dem Leitmotiv eines „politischen Neuanfangs“ für Baden-Württemberg steht.
Sänze, der auf Listenplatz 1 für die Landtagswahl kandidiert, wird durch die Veranstaltung führen. Inhaltlich kündigt der Landesverband eine grundsätzliche Kritik an der aktuellen grün-schwarzen Landesregierung an. Aus Sicht der Partei habe die Landespolitik in den vergangenen Jahren wirtschaftliche Dynamik und Innovationskraft geschwächt sowie das Bildungssystem belastet.
Prominente Bundesredner angekündigt
Als Hauptredner werden die beiden Bundesvorsitzenden der AfD erwartet: Alice Weidel und Tino Chrupalla. Beide sollen nach Angaben der Veranstalter die bundespolitische Perspektive einbringen und zentrale politische Forderungen der Partei erläutern.
Die Veranstaltung richtet sich laut AfD an interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich informieren und Fragen stellen möchten. Der Landesverband spricht von einem „Abend des Aufbruchs“ und verbindet damit die Forderung nach einem Regierungswechsel in Stuttgart.
Anmeldung erforderlich
Für die Teilnahme ist nach Angaben der Veranstalter eine vorherige Anmeldung über die Website des Landesverbandes notwendig. Weitere organisatorische Hinweise werden dort bereitgestellt.
Mit der Veranstaltung in Rottweil setzt die AfD nach Angaben des Gastgebers Sänze einen sichtbaren Schlusspunkt unter ihren Landtagswahlkampf in Baden-Württemberg.
Begleitprotest angekündigt
Parallel zur AfD-Veranstaltung rufen lokale Initiativen zu Protesten in Rottweil auf: Das Rottweiler Bündnis für Demokratie und Vielfalt organisiert am selben Tag, Donnerstag, 5. März, einen Demonstrationszug von der Oberen Hauptstraße zur Stadthalle und eine anschließende Kundgebung. Der Demozug startet um 17 Uhr, die Kundgebung vor der Stadthalle ist ab 17.30 Uhr geplant und soll gegen 19 Uhr enden – also zeitlich vor der AfD-Veranstaltung. Laut dem Bündnis sind Rede- und musikalische Beiträge vorgesehen, um gemeinsam ein Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Toleranz zu setzen. Interessierte können sich als Ordner engagieren oder per E-Mail Kontakt aufnehmen; zudem sammelt das Bündnis Spenden für die Durchführung der Protestaktionen.
*Die Zahlen von Polizei und Veranstalter der Gegendemo stimmten am Tag der Veranstaltung noch überein, differieren aber mittlerweile. So bleibt der Veranstalter bei 500 Teilnehmenden (die Versammlungsleiterin Sonja Rajsp: „Der Platz war voll“), während die Polizei nun auch eine Schätzung aus dem Polizeihubschrauber vorgelegt hat, wonach es 350 Menschen gewesen sein sollen. Ein Polizeisprecher erklärt diese Diskrepanz damit, dass Schätzungen differieren könnten.