Joy Denalane gastiert zum zweiten Mal beim Jazzfest in Rottweil. Foto: Elke Reichenbach

ROTTWEIL –  Die halb­vol­le Hal­le stark abge­dun­kelt, das Publi­kum deut­lich ver­jüngt: Es soult in Rott­weil. Joy Den­ala­ne gas­tiert zum zwei­ten Mal beim Jazz­fest, dies­mal spielt sie zwei Sets im Akus­tik­mo­dus.

Rou­ti­niert und gemein­sam mit einer zwei­ten Sän­ge­rin (zuwei­len män­ner­stimm­lich unter­stützt) bie­tet die Ehe­frau von Freun­des­kreis-Rap­per Max Her­re Lie­der aus all den Jah­ren ihres Schaf­fens. Anfangs irr­lich­tert der Sound etwas, sind ihre Stim­me und Tex­te nicht für alle zu ver­ste­hen – das bes­sert sich.

Vor der Pau­se geht es auf der Büh­ne gemäch­lich zu, es tut der Inten­si­tät der Lie­der kei­nen Abbruch. Im zwei­ten Set nimmt die Band Fahrt auf, setzt rhyth­mi­sche Akzen­te, wird schnel­ler und tanz­ba­rer. Das zieht die Zuschau­er von den Stüh­len vor die Büh­ne. Dann dür­fen die Musi­ker solie­ren, die Back­ground­sän­ge­rin gibt Gas. Groß­stadt­soul­pop in Rott­weil. Und zum Schluss noch eine DJ-dosis von den Lokal­ma­ta­do­ren.