Alle Fotos: Peter Arnegger

Die Rott­wei­ler Feu­er­wehr ist am Mit­tag erneut zu einer Men­schen­ret­tung geru­fen wor­den. Wie­der brauch­te das DRK Unter­stüt­zung. 

Ein älte­rer Mann hat­te in sei­ner Woh­nung in der Innen­stadt die Hil­fe der Ret­ter benö­tigt. Offen­bar in einem lebens­be­droh­li­chen Zustand soll­te er in eine Kli­nik ein­ge­lie­fert wer­den. Das enge Trep­pen­haus des alten Gebäu­des stell­te die Ret­ter des Roten Kreu­zes aber vor das Pro­blem des scho­nen­den Trans­port des Pati­en­ten. 

Des­halb ist die Feu­er­wehr um Unter­stüt­zung gebe­ten wor­den. Sie rück­te mit dem Kom­man­do­wa­gen des Stadt­brand­meis­ters und der Hub­ar­beits­büh­ne an. Doch – die Anlei­ter­ver­su­che schlu­gen Fehl. Der Maschi­nist der Feu­er­wehr konn­te die Büh­ne mit der dar­auf befes­tig­ten Tra­ge in der engen Gas­se nicht an das Fens­ter im zwei­ten Stock brin­gen, hin­ter dem der Mann lag. 

Also ent­schied der Not­arzt auf sofor­ti­ge Ret­tung durch das Trep­pen­haus, wie Stadt­brand­meis­ter Frank Mül­ler der NRWZ vor Ort erklär­te. Die­se geschah recht­zei­tig. „Mit aller Man­power” sei der Pati­ent die Trep­pe hin­un­ter zum Ret­tungs­wa­gen gebracht wor­den – unter den Augen sei­ner Fami­lie und von ein paar Schau­lus­ti­gen. 

Schon die Anfahrt hat­te die Feu­er­wehr vor Schwie­rig­kei­ten gestellt – „über­all Falsch­par­ker, wir kom­men kaum durch”, so ein ver­är­ger­ter Stadt­brand­meis­ter, wäh­rend er über Funk die Kol­le­gen von der Hub­ar­beits­büh­ne her­an diri­gier­te.