Gefeierter Einstand: „The Soulmachine“ bringen Ferienzauberzelt zum Beben

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The Soulmachine, eine in Rottweil bestens bekannte Partyband aus der Region, hat am Samstagabend das große Zirkuszelt des Ferienzaubers unterm Wasserturm final zum Beben gebracht. Final deshalb, weil der Auftritt der zehnköpfigen Combo den Schlusspunkt unter das diesjährige Open-Air-Programm des Rottweiler Festivals setzte. Ganz schön fulminant, übrigens. 

Exklusive Bilder: So sah Soulmachine-Saxophonist Markus Keller den Auftritt: 

Fotos: Thomas Decker

Er habe fünf Jahre lang die Festivalmacher, Mike Wutta und Reiner „Archie“ Armleder, sowie den Programmplaner Claus Gams angebettelt, sagte Soulmachine-Sänger Peter Arnegger strahlend – und endlich habe es geklappt. Premiere im Ferienzauberzelt. Mit einem äußerst ausgelassenen, jubelnden, feiernden und schier unersättlichen Publikum. Endlich hatten The Soulmachine in das teils kostenlos angebotene Gesamtkonzept aus Kabarett, Comedy und Musik gepasst.  

Die zehn Musiker heizten mächtig ein. War zu Beginn ihres ersten Songs um 20 Uhr das Zelt noch beinahe leer, füllte es sich schnell und war bald brechend voll. Wer zwischendurch ein Getränk holte oder auch nur auf Toilette musste, hatte dann Probleme, durch den Pulk der ausgelassen feiernden Zuschauer zu kommen. Dicht gedrängt standen sie auch außerhalb des teils geöffneten Zelts, um einen Blick auf die Bühne zu erhaschen. 

Foto: Patrick Jäger

Und auf der ging’s richtig zur Sache. Zu den guten, alten Funk-, Soul- und Rhythm’n’Blues-Klassikern von Kool and the Gang, Joe Cocker und Mother’s Finest, beispielsweise, heizten nicht nur die genannten Sänger, sondern die gesamte Kapelle mächtig ein. Selten tanzt etwa ein Bläsersatz – hier: Markus Keller, Daniel Mertmann und Matthias Werner – derart ausgelassen über die Bühne. Derweil glänzten die Rhythmusleute – Tom Scherlitz, Jürgen Hall und Önder Tekik – mit einem treibenden Beat, feierten mit, taten das ihrige, die Zuhörer in Ekstase zu versetzen. Und Keyboarder Max Marlier setzte kurzerhand einen Hut auf und ließ sich frenetisch als Jan Delay bejubeln. 

Dreistimmig und jeweils in ihrem gesanglichen Metier sehr überzeugend, sorgten die drei Sänger für Abwechslung: Bianca Müller, Werner Müller und Peter Arnegger legten eine schweißtreibende Bühnenshow hin, wie man sie in Rottweil etwa schon von Jazz in Town und vom Stadtfest kennt. 

Nun eben auch vom Ferienzauber bei ihrem gefeierten Einstand. Ob es ein weiteres Mal geben wird? Die Ferienzauber-Macher hielten sich bedeckt. Man wird sehen, ob die Partyband kommendes Jahr wieder ins Portfolio passt.

 

 

NRWZ-Redaktion
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