Eröffnung mit der Jugendkapelle: die Bühne in der Hauptstraße. Foto: Thomas Decker

Lei­se Töne, vol­le Par­ty­po­wer, Lie­der­ma­cher und fet­ter Sound: Bei „Jazz in Town“ war wie­der für vie­le Geschmä­cker was gebo­ten.

Jazz? Ja, gab’s auch. Mit dem Man­fred Fuchs Trio, das so schön in den Bür­ger­saal pass­te. Mit Mat­thi­as Anton und Hans-Gün­ther Kölz im Domi­ni­ka­ner­mu­se­um, bei­spiels­wei­se. Aber es gab auch Hip-Hop (Flüs­ter­tü­te im Schwar­zen Lamm), latein­ame­ri­ka­ni­sche Musik, und viel viel klas­si­schen Rock und ganz ver­schie­de­nen Ver­sio­nen – mit akus­ti­schen Instru­men­ten gleich mehr­fach oder knall­hart-elek­trisch wie bei der „Rocx Com­pa­ny“ in der Hoch­brü­cke. Nor­bert Zerr und sei­ne bei­den Mit­strei­ter hat­ten eben­so ihn Stamm­pu­bli­kum wie Bar­de im Gol­de­nen Apfel, die Reg­gae-Band „Not’Jacob“ im Zim­mer­thea­ter, Aip­le-Nören­berg im „Räd­le“, die Power-Blue­ser von „Bloss­blues“ in der Kan­ne.

Und natür­lich die Par­ty-Hero­en von „Intakt“ in der Eta­ge 2 und der „Soul­Ma­chi­ne“ im fast rap­pel­vol­len Son­nen­saal des Kapu­zi­ners. Dort hat­ten „Cros­sa­ge” ab 20.30 Uhr schon mäch­tig Stim­mung gemacht. 

Schon bei­zei­ten war auf der Haupt­stra­ße bei „Mari­na & the Kats“ viel los, und so lang­sam zogen die Besu­cher in die Loka­le. Man­cher­orts war schon früh kein Durch­kom­men, anders­wo war der Besuch erst mal ver­hal­ten, aber ins­ge­samt beweg­ten sich wie­der vie­le Fans durch die Rott­wei­ler Innen­stadt und lie­ßen sich auch von den kur­zen leich­ten Regen­schau­ern nicht abschre­cken. Petrus konn­te halt doch sei­ne Schwä­che für gute Musik nicht ver­ber­gen …

Um die 3000 Besu­cher tum­mel­ten sich in der Innen­stadt. „Wir sind mit dem Ver­lauf der Ver­an­stal­tung sehr zufrie­den”, sag­te Jazz­fest-Vor­sit­zen­der Simon Busch der NRWZ.