Palmesel und Ostergelächter: Geschichten hinter vergessenen Bräuchen

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Die „Beweinung Christi“ in der Sammlung Dusch bringt unterschiedliche Formen des Trauerns zum Ausdruck (Anfang des 16. Jahrhunderts, aus St. Georgen, Foto: R. Graner).
Hinweis der Redaktion: Diese Pressemitteilung haben wir nicht oder nur oberflächlich redaktionell bearbeitet. Sie wurde direkt in das Angebot der NRWZ übernommen.

Rottweil – Am Sonntag, 15. März um 15 Uhr lädt das Dominikanermuseum zur monatlichen Sonntagsführung ein. Im Mittelpunkt stehen faszinierende und teils vergessene Bräuche rund um die Fasten- und Osterzeit. Die Führung mit Cornelia Votteler verbindet die Geschichte dieser Traditionen mit ausgewählten Kunstwerken aus der Sammlung Dursch.

Was hat es mit dem einst verbotenen „Ostergelächter“ auf sich? Welche Rolle spielte der „Palmesel“, der auch für Rottweil historisch belegt ist? Und warum wurden den am Karfreitag gelegten Eiern besondere Kräfte zugeschrieben? Cornelia Votteler schlägt den Bogen von diesen volkstümlichen Traditionen zu den Kunstwerken der Sammlung Dursch, welche die Leidensgeschichte Jesu eindrücklich visualisieren und zeigen, welche Bedeutung die Skulpturen, Reliefs und Tafelbilder in der Spätgotik für die Menschen hatten.

Anhand von Objekten wie der ausdrucksstarken „Beweinung Christi“ aus St. Georgen oder der Darstellung „Christus am Ölberg“ wird deutlich, wie die Kunst die Gläubigen emotional ansprechen und zum Miterleben anregen sollte. Die Führung bietet so eine einzigartige Gelegenheit, die Osterzeit aus einem neuen, kulturhistorischen Blickwinkel zu betrachten und die Geschichten hinter den Objekten lebendig werden zu lassen.

INFO: Treffpunkt mit Cornelia Votteler am Sonntag, 15. März, 15 Uhr, Foyer des Dominikanermuseums. Kosten: 2,50 Euro zzgl. Eintritt. Kinder bis 18 Jahren sind frei. Weitere Informationen: www.dominikanermuseum.de

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