Rettungswagen in Unfall verwickelt

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Am Mor­gen sind in Rott­weil ein Klein- und ein Ret­tungs­wa­gen zusam­men geprallt. Die Fah­re­rin des Klein­wa­gens ist vor­sorg­lich in die Kli­nik gebracht wor­den. Die liegt nicht weit ent­fernt, der Unfall pas­sier­te fast vor ihrer Haus­tü­re.

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Die 30-jäh­ri­ge Fah­re­rin des Ret­tungs­wa­gens woll­te laut Poli­zei von der Schram­ber­ger Stra­ße nach links in die Kran­ken­haus­stra­ße abbie­gen. Ihr kam aus der Stadt­mit­te ein VW Polo ent­ge­gen. Bei­de muss­ten wegen der roten Ampel zunächst hal­ten. Als die Ampel auf Grün schal­te­te, fuh­ren bei­de an.

Die Links­ab­bie­ge­rin, also die Fah­re­rin des Ret­tungs­wa­gens, habe den Gegen­ver­kehr dabei nicht beach­tet, so die Poli­zei wei­ter. Des­we­gen stie­ßen Kran­ken­wa­gen und VW im Ein­mün­dungs­be­reich zusam­men.

Bei der Kol­li­si­on ver­letz­te sich die Polo­fah­re­rin leicht. Eine not­ärzt­li­che Behand­lung war nicht nötig. An den bei­den Fahr­zeu­gen ent­stand ein Scha­den in Höhe von zir­ka 8000 Euro.

Unse­re ursprüng­li­che Mel­dung: Wie die Fah­re­rin des Ret­tungs­wa­gens gegen­über der NRWZ erklär­te, waren sie und ihr Kol­le­ge nicht auf Ein­satz­fahrt, als der Unfall geschah. Der Ret­tungs­wa­gen, bei dem die Air­bags aus­ge­löst haben, trans­por­tier­te gera­de kei­nen Pati­en­ten. 

Der Unfall geschah beim Abbie­gen des Ret­tungs­wa­gens. Der war von Zim­mern kom­mend auf der Schram­ber­ger Stra­ße gera­de dabei, in Rich­tung Kran­ken­haus bezie­hungs­wei­se Ret­tungs­wa­che abzu­bie­gen. Der Klein­wa­gen prall­te wuch­tig in die rech­te Sei­te des DRK-Fahr­zeugs. Ob die Fah­re­rin eben­falls abbie­gen woll­te, hier in Rich­tung Zim­mern, ist unklar.

Die Fah­re­rin des Ret­tungs­wa­gens jeden­falls erklär­te, „Grün” gehabt zu haben. Die Poli­zei ist zur Unfall­auf­nah­me vor Ort.

Ver­letzt wur­de nie­mand. Die Fah­re­rin des Klein­wa­gens ist aller­dings vor­sorg­lich in die nahe gele­ge­ne Heli­os-Kli­nik gebracht wor­den. 

Ein Abschlepp­wa­gen hol­te den nicht mehr fahr­be­rei­ten Ret­tungs­wa­gen ab.