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Schöner wohnen, schöner arbeiten in Waldmössingen

(Anzeige). Ein Gespräch mit dem neuen Ortsvorsteher Markus Falk über Vergangenes und Zukünftiges Seit 1971 gehört Waldmössingen zu Schramberg...

Schuler Präzisionstechnik – Tag der Ausbildung am Freitag, 10. Juli 2020 und am Samstag, 11. Juli 2020

(Anzeige). Am Freitag und Samstag, 10. / 11. Juli findet bei Schuler Präzisionstechnik in Gosheim wieder der „Tag der Ausbildung“ statt. Dabei...

Ab heute: „Outlet-Tage“ und Schnäppchenmarkt in Rottweil

(Anzeige). Ab dem heutigen Mittwoch, 1. Juli, gilt's: Dann sinkt die Mehrwertsteuer - Shopping wird günstiger. Das wird Anreize zum Einkaufen schaffen....

Das prüfen Banken vor der Baufinanzierung

(Anzeige). Von Bonität bis Verkehrswert – wer eine Immobilie finanzieren will, sollte sich am besten schon vor dem Gespräch mit dem Baufinanzierungsberater...

Ab mit dem Auto und fit in den Urlaub

(Anzeige). Eis, Spaghetti, Sonne und Meer – viele Deutsche wünschen sich nach der Corona-Krise nichts sehnlicher als einen Urlaub in Italien. Jetzt...

Lieber zum Sachverständigen gehen als vor Gericht ziehen

(Anzeige). Nicht selten sind über den Zeitraum mehrerer Jahre zudem mehrere Vorsitzende Richterinnen oder Richter beteiligt, was den Vorgang nicht einfacher macht....
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Rottweil
Dienstag, 7. Juli 2020
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    Rottweil: Stadt will Gemeinderat mit Apple-iPads ausrüsten

    In rund einem dreiviertel Jahr soll es soweit sein: Nach der Sommerpause 2020 soll die Gemeinderäte in Rottweil ihre Unterlagen für die Sitzungen nicht mehr per Post erhalten, sondern elektronisch. 28 neue iPads will die Stadt dafür beschaffen. Kommenden Mittwoch wird erstmals darüber beraten.

    50.000 Euro – so viel sollen die neuen Geräte, iPads in der Größe 12,9 Zoll samt Tastatur und Eingabestift, kosten. Der Ober-, der Bürgermeister und alle Stadträte sollen sie bekommen, macht 28 Stück.

    Der Grund: Für den Gemeinderat soll ab 1. September 2020 auf den elektronischen Sitzungsdienst umgestellt werden. Ab dann sollen Einladung und Sitzungsunterlagen nur noch elektronisch über eine App zur Verfügung gestellt werden.

    Dadurch will die Stadtverwaltung Kosten sparen: Laut ihren Berechnungen könnten Druckkosten inklusive Kosten des Papiers (ohne Personalanteil) in Höhe von 7000 Euro gespart werden – bei rund 300.000 Druckseiten pro Jahr. Dazu kommen noch Post-Versandkosten von rund 4000 Euro.

    Der digitale Sitzungsdienst über die App soll über die Firma Somacos abgewickelt werden, mit der die Stadtverwaltung nach eigenen Angaben seit 2010 zusammenarbeitet. Diese stellt das sogenannte Ratsinfosystem zur Verfügung, über das die Stadträte jetzt schon die Sitzungsunterlagen als PDF abrufen können. Manche tun dies, bringen eigene Tablets in die Gemeinderatssitzungen mit.

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    Als Vorteile listet die Stadtverwaltung auf:

    • Gemeinderatsbüro ist überall
    • Zugriff auf alle Unterlagen in der Sitzung, zum Beispiel auf Vorlagen und Protokolle vergangener Sitzungen
    • Zugriff auf weitere Informationen in der Sitzung wie etwa Satzungen, Gesetze, Presseberichte …
    • Suchfunktion, auch in den Sitzungen
    • Eindämmung der Papierflut und der Papierstapel
    • Umweltaspekt
    • nachhaltige Ressourceneinsparung
    • Schnelle Reaktionszeit bei Änderungen von Vorlagen oder Ergänzungen
    • Möglichkeit der Kommentierung der Sitzungsunterlagen und Teilung der kommentierten Unterlagen mit der Fraktion
    • Verbesserung der Teamarbeit
    • Offline-Fähigkeit, Einsicht und Bearbeitung unabhängig vom Internetzugang

    Natürlich verursacht auch der digitale Sitzungsdienst Kosten. Folgende listet die Stadtverwaltung als jährliche Ausgaben auf: Wartung des Servers etwa 900 Euro, Wartung der iPad-App etwa 450 Euro, Reparatur/Ersatz der iPads etwa 2500 Euro. Und an einmaligen Ausgaben zusätzlich zum Preis der iPads 1000 Euro für die Schulung der Stadträte, 3000 Euro für die Serversoftware und 1500 für die App.

    Die Stadträte sollen ihre iPads übrigens auch privat nutzen können dürfen. „Datenschutz und Datensicherheit werden durch mehrere Sicherheitsrichtlinien (Verschlüsselung durch Somacos mit Pin oder Fingerabdruck, Token Generierung als Zwei-Faktoren-Authentifizierung, Zugangsdaten für das Ratsinfoportal) gewährleistet“, so die Stadtverwaltung.

    Kommenden Mittwoch soll der Kultur-, Sozial- und Verwaltungsausschuss des Gemeinderats erstmals darüber beraten und den entsprechenden Beschluss fassen. Der Gemeinderat soll diesen dann in seiner Sitzung in 14 Tagen bestätigen.

     

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