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Rottweil: Zunftmeister beklagt Ereignis- und Obrigkeitslosigkeit der Stadt

Dreikönigstag in Rottweil, der Zunftmeister schickt die Abstauber aus. Eigentlich traditionell die Gelegenheit, mit der Obrigkeit der Stadt abzurechnen. Und Anekdoten aus dem städtischen Leben des vergangenen Jahres zu berichten. Doch Pustekuchen: Laut Christoph Bechtold, Chef der Narrenzunft Rottweil, ist 2019 so wenig passiert, „dass man gar nicht weiß, über was man eigentlich berichten soll.“ Also ließ er seine Rede kurzerhand ausfallen. Oder wenigstens fast.

Zunftmeister Bechtold bei seiner Ansprache. Links amüsieren sich Zúnftschreiber Frank Huber und Zunft-Vize Georg Hauser. Foto: Ralf Graner

Die Zunft frage alle sechs bis acht Wochen bei der Sekretärin des Oberbürgermeisters Ralf Broß nach, ob der denn überhaupt noch regiere. Abgetaucht sei er, „von dem hörst und siehst Du nichts mehr, in der Zeitung nicht, im Städtle nicht, nicht einmal mehr in den Wirtshäusern.“ Auch von Bürgermeister Dr. Christian Ruf gebe es kaum etwas zu berichten, „nicht mal was schlechtes.“ Da stelle sich die Frage, „ob er seinen Job so gut macht oder ob er einfach gar nix macht.“

Weil auch bei den Fachbereichsleitern Bernd Pfaff, Marco Schaffert und Lothar Huber „völlige Funkstille“ herrsche, „wünscht man sich ja glatt Burzan und Maiwald zurück, da hast Du wenigstens immer was zu schreiben gehabt.“

Großes Gelächter bereits nach diesen ersten Zeilen von Bechtolds Rede, die er vom Balkon des Café Schädle aus vor hunderten Fasnetsfreunden hielt. Wobei er selbst erklärte, dass er dieses Jahr wegen Ereignislosigkeit „halt keine Rede“ halten wolle.

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Das einzige Ereignis im vergangenen Jahr, „der größte kommunalpolitische Aufreger“ sei die Idee der örtlichen CDU gewesen, Bäume in der Hochbrücktorstraße zu pflanzen. „Das muss man sich einmal vorstellen.“ Im Gemeinderat (Bechtold war früher selbst Stadtrat, schied auf eigenen Wunsch aus beruflichen Gründen aus) habe es „keine neuen Ideen und Vorschläge“ gegeben wie etwa ein „unterirdisches Parkhaus von der Volksbank bis zum Lido mit jeweiligem Direktzugang“. Auch kein Großprojekt wie einen RWA, einen Rottweil Airport, der innenstadtnah auf dem Langen Berg entstehen könne und endlich Touristen in die Stadt bringe.

Feuerwehr und Vereine, nirgends gebe es berichtenswerte Themen. Narrenmeister Bechtold: „Feuerwehr – neues Feuerwehrhaus bezogen – nix. Bürgerwehr – streitet nicht mehr – auch nix. FV08 – immer noch kein neuer Vorstand – nix. TGA – hat einen neuen Vorstand – sonst nix. Stadtkapelle – nix, TV – nix, TSV – nix, Briefmarkensammlerverein – nix. Egal, wo man hinschaut – alles ruhig. Nichts zu berichten.

In der Zunft, da liefen bei manchen „Gosch und Schnaps, aber sonst auch nichts Neues.“

Die Stadt versinkt nach Auffassung des Narrenzunftchefs in Lethargie und Trübsal. Doch damit sei jetzt Schluss, denn jetzt „geht’s in eine neue Fasnetszeit.“ Bechtold sprach’s und entsandte die Abstauber in die Stuben der Bürgersleute, um die Narrenkleidle zu entstauben und, wie man hört, mitunter auch ein Schnäpschen zu trinken.

Zuvor aber rief der Zunftmeister dazu auf, dass sich im nächsten Jahr mehr tun möge. „Dann kann ich euch auch wieder was erzählen.“ Außerdem sollten sie „keine halben Sachen machen“, er erwarte, dass beim anstehenden Narrentag in Überlingen, aber auch bei der eigentlichen Fasnet „das Narrenblut kocht.“ Er wünsche sich „lebendige Hannes und Schantle“, alles andere wäre ein Hohn, G’schell, Biss und Fransenkleidle sollten mit Esprit auftreten, „so zwingen wir Narren die Langeweile in die Knie.“

Oder, in gereimten Worten:

Somit sind dann ihr Bürgersleut wieder in da Spur, lasset’s kracha, nehmet’s als Vergnügen pur! Also uff ihr Leut und sind bloß it ranzig, feieret se, die Fasnet 2020!