Breitbandausbau: Ausschuss billigt überplanmäßige Kosten

Keine Mehrkosten, nur Umschichtung

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Bis auf einige Hausanschlüsse sei der Ausbau des Breitbandnetzes in den Gewerbegebieten abgeschlossen. Das berichtete der Abteilungsleiter Tiefbau Konrad Ginter im Ausschuss für Umwelt und Technik.

Schramberg. Den Breitbandausbau in den Gewerbegebieten hatte der Gemeinderat im Mai 2019 beschlossen. Damals hatte der Rat dem Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit dem Landkreis Rottweil zur Breitband-Erschließung der Gewerbegebiete zugestimmt. Die Stadt war zu der Zeit von einem städtischen Anteil von 280.000 Euro ausgegangen.

Bei der Ausschreibung ergaben sich dann knapp 363.000 Euro Kosten, wie die Verwaltung dem Rat im November 2021 berichtete. Für die Jahre 2022 und 2023 standen jeweils 250.000 Euro im Haushalt.

Zwei Rechnungen in einem Jahr

Nun seien zwei Rechnungen im Jahr 23 eingegangen, so Ginter. Die erste habe er nicht mehr aus dem Haushalt 2022 bezahlen können. Um die Schlussrechnung überweisen zu können, braucht Ginter also noch 58.000 Euro. Es seien keine zusätzlichen Mittel, sondern nur eine Umschichtung.

Die restlichen etwa 54.520 Euro für die gesamte Maßnahme entfielen auf das Interkommunale Gewerbe- und Industrie-Gebiet Seedorf-Waldmössingen und würden von diesem bezahlt. Das Geld könnte man im Haushalt umschichten, schlug Ginter vor. Dort habe die Stadt Mittel für Gebäudeabbrüche an der Geißhalde nicht verbraucht. Der Ausschuss bewilligte die Mittel ohne weitere Diskussion einstimmig.

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Martin Himmelheber (him)
... begann in den späten 70er Jahren als freier Mitarbeiter unter anderem bei der „Schwäbischen Zeitung“ in Schramberg. Mehr über ihn hier.