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Montag, 13. Juli 2020
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    Dorothee Eisenlohr gewinnt mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit

    OB Thomas Herzog zeigt sich als fairer Verlierer

    Schramberg. Damit hatten wohl die wenigsten Beobachter gerechnet: Dorothee Eisenlohr hat im ersten Wahlgang die OB-Wahl in Schramberg mit 67,7 Prozent für sich entschieden. Amtsinhaber Thomas Herzog erreichte 29,5 Prozent. Dirk Caroli spielte am Ende mit nur 2,5 Prozent keine Rolle. Die Wahlbeteiligung lag bei 47,5 Prozent.

    Bereits als die ersten Wahlbezirke auf der Leinwand im großen Sitzungssaal gezeigt wurden, zeichnete sich ab, dass die Wahl an Dorothee Eisenlohr gehen wird. Ebenso wie Dirk Caroli verfolgte sie die Auszählung im Rathaus, während Thomas Herzog gemeinsam mit seiner Frau und vielen Bürgerinnen und Bürgern vor dem Rathaus wartete. Dorothee Eisenlohr war in Begleitung ihres Partners, ihrer Eltern und ihres Patenkinds gekommen.

    Aufgrund der Deutlichkeit des Ergebnisses entschied der Wahlausschuss die Bürgerinnen und Bürger vor dem Rathaus nicht unnötig lange warten zu lassen und bereits das vorläufige Ergebnis durch Jürgen Winter verkünden zu lassen; noch bevor auch die Stimmen eingearbeitet waren, die noch genauer geprüft werden mussten.

    Nachdem sich die Siegerin Dorothee Eisenlohr in einer kurzen Ansprache bei den Wählern für ihr Wahl, den Helfern für deren Unterstützung und bei ihren beiden Gegenkandidaten für den fairen Wahlkampf bedankt hatte, wünschte sie „guten Durscht“ – sie hatte einen örtlichen Getränkehändler mit der Verteilung von Freibier und anderen kostenlosen Getränken beauftragt.

    Sehr guten Stil bewies Amtsinhaber Thomas Herzog. Er gratulierte auf der Rathaustreppe der neuen Oberbürgermeisterin, sorgte dafür dass die Presse in Ruhe ihre Fotos machen konnte und blieb auch danach noch einige Zeit mit seiner Frau auf dem vorderen Rathausplatz, um mit den Bürgerinnen und Bürgern zu reden. Unterdessen nahm Eisenlohr die Glückwünsche der Nachbar-Bürgermeister und zahlreicher Gratulanten entgegen.

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    Gleich mehrere Bürger und Kommunalpolitiker, darunter auch erklärte Anhänger von Dorothee Eisenlohr, waren sich dann in den verschiedenen Gesprächsrunden einig, dass sie sich zwar über die Wahl von Dorothee Eisenlohr freuen, Thomas Herzog aber ein Ergebnis von unter 30 Prozent nicht verdient habe.

    Weitere Stimmen gingen an: Jürgen Reuter (acht), Florian Broghammer und Annette Melvin (je zwei); jeweils eine Stimme bekamen Carina Betschner, Paul Fehrenbacher, Johannes Grimm, Michael Jonas, Martin Kläger, Rudolf Mager, Michael Melvin, Franz Moser, Nicole Müller, Edgar Reutter, Elvira Schubert, Sandra Weisser, Jürgen Winter und Josef Wowra.

    Für die musikalische Umrahmung hatte die Stadtmusik Schramberg mit ihrem Dirigenten Meinrad Löffler gesorgt.

     

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