Der Schreitbagger gräbt eine Rinne am Steilhang entlang. Ansgar Sage und Clemens Ruch (von links) auf dem Schuttberg. Foto: him

SCHRAMBERG  (him) –  Am Diens­tag­nach­mit­tag waren der Lndes­geo­lo­ge Cle­mens Ruch und sein Mit­ar­bei­ter erneut in Schram­berg, um den Hang­rutsch und die Arbei­ten dort zu begut­ach­ten.

Nach einem Gespräch mit den Ver­ant­wort­li­chen in Schram­berg hat die Spre­che­rin der Stadt Susan­ne Gorgs-Mager mit­ge­teilt, dass die Drai­na­ge im Hang ober­halb der Abbruch­kan­te fer­tig­ge­stellt sei. Des­halb habe der Schreit­bag­ger, der bis­her dort im Ein­satz war, sei­ne Arbeit unten auf dem Park­platz des Mark­tes auf­ge­nom­men. „Dort wird nun am hin­te­ren Ende des Park­plat­zes eine Rin­ne frei­ge­räumt, die gewähr­leis­ten soll, dass anfal­len­des Was­ser gezielt in die Schiltach abflie­ßen kann.“

Die­se Arbei­ten wür­den vor­aus­sicht­lich noch bis Don­ners­tag­abend andau­ern. „Erst wenn die­se Abfluss­rin­ne her­ge­stellt ist, wird das Betre­tungs­ver­bot für das Gebäu­de des Tho­mas Phil­ipp Mark­tes auf­ge­ho­ben wer­den kön­nen“ so Gorgs-Mager abschlie­ßend.

Erst dann kann ein Sta­ti­ker in das Gebäu­de gehen und schau­en ob die Stand­si­cher­heit gewähr­leis­tet ist. Das ist Vor­aus­set­zung dafür, dass die Markt­mit­ar­bei­ter im Gebäu­de­in­ne­ren mit den Auf­räum­ar­bei­ten begin­nen kön­nen. Wie lan­ge die Auf­räum­ar­bei­ten auf dem Park­platz dau­ern wer­den, ist noch völ­lig unge­wiss. Dank der fros­ti­gen Tem­pe­ra­tu­ren ist der bis zu vier Meter hohe Hau­fen aus Schlamm, Geröll und Bäu­men zu einer fes­ten Mas­se zusam­men­ge­fro­ren.