7.4 C
Rottweil
Samstag, 7. Dezember 2019
Start Schram­berg Lan­des­gar­ten­schau: Die Schram­ber­ger haben auf jeden Fall ihren Spass

Landesgartenschau: Die Schramberger haben auf jeden Fall ihren Spass

Aus­wahl­kom­mis­si­on für die Lan­des­gar­ten­schau erlebt eine fröh­li­che Stadt

-

Am Don­ners­tag­nach­mit­tag hat die Aus­wahl­kom­mis­si­on für die Lan­des­gar­ten­schau in Schram­berg sich über die Bewer­bung der Stadt für eine Lan­des­gar­ten­schau in den Jah­ren 2026, 2028 oder 2030 infor­miert.

Die Kom­mis­si­on mit Marc Calm­bach vom Minis­te­ri­um für den länd­li­chen Raum an der Spit­ze besuch­te die Schram­ber­ger Innen­stadt. Höhe­punkt war ein „Da-Bach-Na-Fahrt mit zwei Zubern.

Die Grup­pe aus Fach­leu­ten aus dem Minis­te­ri­um, von den kom­mu­na­len Verbänden,den Lan­des­gar­ten­schau­ver­an­stal­tern und den Land­schafts­ar­chi­tek­ten war mit einem Old­ti­mer­bus von der Heu­wies kom­mend in der Tal­stadt ein­ge­trof­fen. Beim Licht­spiel­haus begrüß­ten Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Stadt­ver­wal­tung die Grup­pe.

Fach­be­reichs­lei­ter Rudolf Mager erläu­ter­te den Kom­mis­si­ons­mit­glie­dern die Schul­cam­pus­plä­ne, bevor es durch die Unter­füh­rung („Ein Erin­ne­rungs­stück aus den 70er Jah­ren“) zum Schloss ging.

Hier begrüß­te Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog die Gäs­te, stell­te die Stadt vor und beton­te dass Gemein­de­rat, Bevöl­ke­rung und Stadt­ver­wal­tung  hin­ter der Lan­­des­gar­­ten­­schau-Bewer­bung stün­den.

Im Namen des Gemein­de­ra­tes dank­te Cle­mens Mau­rer, Spre­cher der CDU-Frak­­ti­on Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog Fach­be­reichs­lei­ter Rudolf Mager und dem gesam­ten Team, dass sie die Pla­nung so enga­giert vor­an­ge­trie­ben haben. Das Ver­mächt­nis der Stadt und ihrer Men­schen sei, „mit Fleiß, Ein­satz und Ide­en die Chan­cen ihrer Zeit zu nut­zen“. Die zen­tra­le Her­aus­for­de­rung sei die topo­gra­fi­sche Lage mit mehr als 300 Metern Höhen­un­ter­schied. Sein Fazit: „Wir freu­en uns auf die Lan­des­gar­ten­schau, egal ob 2026 oder 2030.“  Zwi­schen­ruf von OB Her­zog: „2028 neh­men wir sie auch.“

Aus­führ­lich erläu­ter­te Mager an Hand von Plä­nen, wel­che Mög­lich­kei­ten ein Stadt­um­bau für die Stadt Schram­berg bie­ten wür­de. Bei zahl­rei­chen Stadt­ge­sprä­chen und Stadt­spa­zier­gän­gen habe die Ver­wal­tung die Bevöl­ke­rung infor­miert und mit­ge­nom­men.

Nach einem Abste­cher in die Majo­li­ka und vor­bei am St. Maria-Wehr ging es in die Stadt. Auf dem vor­de­ren Rat­haus war­te­te ein bun­ter „Früh­lings­markt“. Das Jugend­blas­or­ches­ter spiel­te hei­te­res.

Am Kir­chen­bach erläu­ter­te Karl Pröbst­le vom Tief­bau­amt die Hoch­was­ser­pro­ble­ma­tik: Bei einem star­ken Hoch­was­ser läuft die Innen­stadt voll.

Da-Bach-na-Fahrt im April

Inzwi­schen hat­ten eini­ge 100 Schram­ber­ger sich an der Schiltach ein­ge­fun­den, um der ers­ten bach-na-Fahrt im April bei­zu­woh­nen. Kurz nach 17 Uhr kam dann auch Sieg­fried Bränd­le als Start­fah­rer, gefolgt von einem Bre­zel­zu­ber mit Zunft­meis­ter Micha­el Mel­vin und Bach-na-Fah­­rer Chef Tobi­as Wernz. Bär­bel von Zep­pe­lin hat ein sehr schö­nes Video pro­du­ziert: https://www.facebook.com/stadtschramberg/videos/1889311304413851/

Mit Kanal-voll- und Furz-tro­­cka- Rufen beglei­te­ten die Zuschau­er die tap­fe­ren Bach-na-Fah­­rer, die mit etwas wenig Was­ser unter dem Kiel zu kämp­fen hat­ten. Eines dürf­te die­se Akti­on den Kom­mis­si­ons­mit­glie­dern klar gemacht haben: Wenn die Schram­ber­ger Lust auf Quatsch machen haben, ist ihnen jede Gele­gen­heit recht. Und für einen guten Zweck wer­den heh­re Tra­di­ti­ons­re­geln eben über Bord gewor­fen und der Nar­ren­marsch am 19. April gespielt.

Durch die sanier­te Sän­ger­stra­ße führ­te Mager die Kom­mis­si­on zum Bus­bahn­hof, zeig­te die Visi­on einer Umge­stal­tung des Bereichs vor dem City­hoch­haus. Am Durch­gang zwi­schen Leib­brand­platz und Gym­na­si­um war noch ein­mal schön zu sehen, was aus dem Gewäs­ser gemacht wer­den könn­te, wenn es aus sei­nem engen Kor­sett befreit wird.

Bei der Hei­­lig-Geist-Kir­che stie­gen die Kom­mis­si­ons­mit­glie­der und die Ver­tre­ter der Stadt wie­der in Bus­se und fuh­ren für eine inter­ne Abschluss­be­spre­chung ins neue Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus auf dem Sul­gen.

 

 

- Adver­tis­ment -