Die Sanierung des Schramberger Freibads in Tennenbronn. soll so zügig wie möglich beginnen. Archivfoto: Stadtwerke Schramberg

Schram­berg. Nach­dem der Wirt­schafts­aus­schuss des Land­tags von Baden-Würt­tem­berg am Mitt­woch, 3. Juli, dem För­der­an­trag der Stadt zuge­stimmt hat, kün­digt Minis­ter Gui­do Wolf, zustän­dig für Jus­tiz, Euro­pa und Tou­ris­mus, sei­nen Besuch in Schram­berg an. Hier­über infor­miert Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog in einer Pres­se­mit­tei­lung.

Am Mitt­woch, 4. Sep­tem­ber, möch­te er offi­zi­ell den Zuschuss­be­scheid des Lan­des für die Moder­ni­sie­rung des Schram­ber­ger Frei­bads im Stadt­teil Ten­nen­bronn über­rei­chen.

Beim Bund wur­de eben­falls ein För­der­an­trag gestellt. Wie berich­tet, fand ein ers­tes Koor­di­nie­rungs­ge­spräch Ende Juni im Bonn statt. Der­zeit fin­den Abstim­mungs­ge­sprä­che mit den Ver­tre­tern der Ober­fi­nanz­di­rek­ti­on Karls­ru­he und des Bun­des­in­sti­tuts für Bau‑, Stadt- und Raum­for­schung (BBSR) sowie des Pro­jekt­trä­gers For­schungs­zen­trum Jülich GmbH (PFJ) statt. Mit der Ertei­lung eines Zuschuss­be­scheids ist des­halb frü­hes­tens im Okto­ber zu rech­nen.

Da ein Bau­be­ginn und damit auch die Aus­schrei­bung für die geplan­ten Abbruch- und Boden­ar­bei­ten übli­cher­wei­se nicht vor dem Erhalt des offi­zi­el­len Zuschuss­be­schei­des mög­lich ist, wird der­zeit inten­siv ver­han­delt, inwie­weit beim Frei­bad eine Aus­nah­me gemacht wer­den kann. Damit der Zuschuss nicht ver­lo­ren geht, ist eine Geneh­mi­gung für einen vor­zei­ti­gen Bau­be­ginn zwin­gend erfor­der­lich.

Ober­bür­ger­meis­ter Her­zog ver­si­chert: „Wir wol­len zügig begin­nen und ste­hen in den Start­lö­chern. Um den bereits beim Bund reser­vier­ten Zuschuss in Höhe von 1,5 Mil­lio­nen Euro nicht zu ver­lie­ren, müs­sen wir die Geneh­mi­gung für den vor­zei­ti­gen Bau­be­ginn errei­chen. Die Gesprä­che lau­fen, doch wir müs­sen die Abstim­mung abwar­ten, auch wenn es dabei zu Ver­zö­ge­run­gen im Bau­ab­lauf kom­men soll­te.“