Mit Plan zur Ritterburg: Siebtklässler der Erhard‑Junghans‑Schule trainieren selbstständiges Arbeiten

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Modell einer mittelalterlichen Burg mit Vorburg und Burgfried. Foto: pm
Hinweis der Redaktion: Diese Pressemitteilung haben wir nicht oder nur oberflächlich redaktionell bearbeitet. Sie wurde direkt in das Angebot der NRWZ übernommen.

Schramberg – Bei den Methodentagen der Erhard‑Junghans‑Schule Schramberg erprobten Siebtklässler wichtige Lern‑ und Arbeitstechniken, indem sie in Kleingruppen detailreiche Modelle mittelalterlicher Burgen aus Papier und Pappe entwickelten – von der ersten Idee bis zum fertigen Bauwerk.

Die Siebtklässler der Erhard-Junghans-Schule Schramberg haben sich im Rahmen der Methodentage intensiv mit der Frage beschäftigt, wie sie ihre Arbeit sinnvoll organisieren, Arbeitsprozesse planen und im Team zusammenarbeiten können. Ziel der Tage war es, grundlegende Lern- und Arbeitsmethoden zu vermitteln, die die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, zunehmend selbstständig zu arbeiten. Dazu gehörten unter anderem das strukturierte Planen von Aufgaben, die Recherche von Informationen, das Einteilen von Arbeitsschritten, das Treffen von Absprachen in der Gruppe sowie das Reflektieren des eigenen Arbeitsprozesses. Solche Methoden sind nicht nur im schulischen Alltag wichtig, sondern auch im späteren Berufsleben von großer Bedeutung.

Besonders praxisnah setzten die Jugendlichen das Gelernte in einem Projekt um: In Kleingruppen planten und gestalteten sie ein Modell einer mittelalterlichen Burg aus Papier und Pappe. Von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt waren zahlreiche Arbeitsschritte notwendig: Zunächst wurde recherchiert, anschließend wurden Skizzen angefertigt und Ideen gesammelt. Danach suchten die Gruppen Materialien aus, verteilten Aufgaben und trafen genaue Absprachen, damit die Burg möglichst authentisch wirkte – inklusive Vorburg, Ringmauer und Burgfried. Erst dann folgten das Ausschneiden, Kleben und Zusammenbauen der einzelnen Teile.

Beim Methodentraining stand jedoch nicht nur das fertige Modell im Mittelpunkt, sondern vor allem der Weg dorthin. Die Jugendlichen erfuhren, dass ein hervorragendes Ergebnis nur durch sorgfältige Planung, passende Methoden, Zusammenarbeit und gegenseitige Rücksichtnahme erreicht werden kann. Auch kleinere Schwierigkeiten und Meinungsverschiedenheiten gehörten dazu und mussten gemeinsam gelöst werden. Ein Schüler der siebten Klasse fasste seine Erfahrungen am Ende treffend zusammen: „Wenn man nicht miteinander redet, geht alles schief. Mit Plan war es viel einfacher.“


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