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Mittwoch, 11. Dezember 2019
Start Schram­berg Nicht alle ein­ge­plan­ten Gel­der für Inves­ti­tio­nen wer­den in die­sem Jahr gebraucht

Nicht alle eingeplanten Gelder für Investitionen werden in diesem Jahr gebraucht

Ma(h)denwald mit oder ohne h / Rudolf Mager stellt dem Gemein­de­rat die lau­fen­den Inves­ti­tio­nen vor

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Schram­berg. In der jüngs­ten Sit­zung des Gemein­de­rats der Stadt Schram­berg stell­te Fach­be­reichs­lei­ter Rudolf Mager die Inves­ti­ti­ons­maß­nah­men für das Jahr 2019 und deren aktu­el­len Stand vor. Deut­lich mach­te er, dass durch die per­so­nel­le Beset­zung nicht alles, wie vor­ge­se­hen, abge­ar­bei­tet wer­den kann. Er berei­te­te den Gemein­de­rat auf die Ver­schie­bung von Teil­be­trä­gen ins nächs­te Haus­halts­jahr vor.

Fer­tig sein soll bis Ende August die Gara­ge für den Bür­ger­bus im HAU-Gelän­­de. Der Con­­tai­­ner-Anbau für die Ber­neck­schu­le soll im Febru­ar 2020 fer­tig wer­den. Die Sanie­rung der Fuß­gän­ger­zo­ne im Bereich Hir­so­ner Platz / Para­dies­gas­se soll am 19. August begin­nen. Die Erschlie­ßung des Wohn­ge­biets Berg­a­cker ist für Früh­jahr 2020 vor­ge­se­hen. Beim Gewer­be­ge­biet Ma(h)denwald soll Bau­be­ginn im Herbst die­ses Jah­res sein. Fer­tig sein will man hier im Som­mer 2020.

Beim The­ma Ma(h)denwald ent­spann sich eine Dis­kus­si­on um die rich­ti­ge Schreib­wei­se. Hier lau­fen bei der Stadt der­zeit noch die Recher­chen, in die auch das Stadt­ar­chiv ein­ge­bun­den ist. Wäh­rend CDU-Frak­­ti­on­s­­chef Cle­mens Mau­rer „hyper­ak­ti­ve Gemein­de­rä­te“ dazu auf­for­der­te, die Ver­wal­tung ihre Arbeit machen zu las­sen und von unnö­ti­gen Anfra­gen zu ver­scho­nen, damit man beim Ma(h)denwald zügig begin­nen kön­ne, mach­te der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der Akti­ven Bür­ger, Jür­gen Reu­ter, deut­lich, dass es schon einen Unter­schied mache, ob man das Gewer­be­ge­biet mit oder ohne „h“ schreibt: „Der Name eines Gebiets lässt Rück­schlüs­se auf den Inhalt zu.”

Jür­gen Reu­ter for­der­te mit Blick auf das Bau­ge­biet „Scho­ren“, die­ses an die künf­ti­ge Ost­tan­gen­te anzu­schlie­ßen. OB Her­zog ver­wies dar­auf, dass es einen Beschluss des Gemein­de­rats gibt, der dies nicht vor­sieht.

„Man sieht, es geht etwas vor­an“, freu­te sich SPD/B­­un­t­­specht-Frak­­ti­on­s­­vor­­­sit­zen­­de Tan­ja Wit­kow­ski. Sie woll­te wis­sen, wann der neue Don-Bosco-Kin­­der­gar­­ten fer­tig sein wird. Fach­be­reichs­lei­ter Rudolf Mager ver­wies dar­auf, dass ein Vier-Mil­­lio­­nen-Euro-Pro­­jekt nicht in einem Jahr fer­tig gestellt wer­den kann.

Tho­mas Brant­ner (CDU) erin­ner­te dar­an, dass im Haus­halt 2019 Inves­ti­ti­on von 19,6 Mil­lio­nen Euro vor­ge­se­hen sind. Er mach­te kein Geheim­nis dar­aus, dass er sich ent­we­der eine Abar­bei­tung des Pro­gramms oder von vorn­her­ein gerin­ge­re Ansät­ze wünscht.

Stadt­käm­me­rer Rudi Huber mach­te deut­lich: „Wir wis­sen, was wir umset­zen wol­len. Es ent­steht kein finan­zi­el­ler Scha­den.“

Nach dem Zeit­plan für die Grund­schu­le Wald­mös­sin­gen frag­te Jür­gen Kaupp (CDU). Hier rech­net Rudolf Mager mit zusätz­lich einem hal­ben Jahr. Der Gemein­de­rat nahm den Bericht zur Kennt­nis.

 

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