2.7 C
Rottweil
Mittwoch, 11. Dezember 2019
Start Schram­berg Pla­nung für Tal­um­fah­rung beginnt im ers­ten Halb­jahr 2019 +++ aktua­li­siert

Planung für Talumfahrung beginnt im ersten Halbjahr 2019 +++ aktualisiert

Auch B 523 bei Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen und Umfah­rung Spai­chin­gen-Balg­heim sol­len bald geplant wer­den

-

Schram­berg (wit/him) – Sehr gute Nach­rich­ten für Schram­berg gibt es aus dem Regie­rungs­prä­si­di­um Frei­burg: Die Pla­nung für den Tun­nel im Zuge der Tal­um­fah­rung Schram­berg beginnt im ers­ten Halb­jahr 2019.

Hier­über infor­mier­te am Frei­tag­abend der SPD-Bun­­­des­­tags­­a­b­ge­or­d­­ne­­te Johan­nes Fech­ner den Schram­ber­ger SPD-Vor­­­sit­zen­­den Mir­ko Wit­kow­ski und die Vor­sit­zen­de der Frak­ti­ons­ge­mein­schaft SPD/Buntspecht Tan­ja Wit­kow­ski.

Der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Johan­nes Fech­ner war ab 17 Uhr Teil­neh­mer einer Run­de, die sich im Regie­rungs­prä­si­di­um Frei­burg getrof­fen hat­te. Dar­un­ter Bun­­­des­­tags- und Land­tags­ab­ge­ord­ne­te sowie Land­rä­te. Regie­rungs­prä­si­den­tin Bär­bel Schä­fer infor­mier­te dort über die Umset­zung der süd­ba­di­schen Ver­kehrs­vor­ha­ben.

Die Pla­nun­gen für die Umfah­rung der Tal­stadt Schram­berg sol­len dem­nach im ers­ten Halb­jahr 2019 begin­nen. Begon­nen wird dann mit den Tun­nel­pla­nun­gen. Das glei­che gilt für die FFH-Ver­­­trä­g­­li­ch­keits­­prü­­fung. Der nächs­te Schritt wird nun sein, dass das Regie­rungs­prä­si­di­um die Stadt Schram­berg infor­miert.

Regierungspräsidium: ”Sind gut aufgestellt”

Am Abend  hat auch das Regie­rungs­prä­sis­di­um eine Pres­se­mit­tei­lung her­aus­ge­gen und das wei­te­re Vor­ge­hen erläu­tert.  Das Lan­­des-Ver­­kehrs­­mi­­nis­­tri­um habe seit 2016 eine Umset­zungs­kon­zep­ti­on erar­bei­tet. Die Pro­jek­te des vor­dring­li­chen Bedarfs im Land hät­ten ein Volu­men von ins­ge­samt 9,5 Mil­li­ar­den Euro. Das Minis­te­ri­um habe ”anhand ver­schie­de­ner Kri­te­ri­en bewer­tet und eine ver­bind­li­che Rei­hen­fol­ge hin­sicht­lich des Pla­nungs­be­ginns der jewei­li­gen Maß­nah­men­pa­ke­te fest­ge­legt”, so der Spre­cher des RP, Mar­kus Adler.

Das Ergeb­nis hat­te Ende März 2018 von Ver­kehrs­mi­nis­ter Win­fried Her­man­nin einer Stra­ßen­bau­kon­fe­renz vor­ge­stellt.

Für die Pro­jek­te in sei­nem Bereich hat das Regie­rungs­prä­si­di­um den kon­kre­ten Zeit­plan für die Umset­zung der Pro­jek­te in der Tran­che bis 2025 ent­spre­chend der Prio­ri­sie­rung des Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­ums erar­bei­tet. Regie­rungs­prä­si­den­tin Bär­bel Schä­fer beton­te gegen­über den ein­ge­la­de­nen Bun­­­des- und Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten, Land­rä­ten, Ober­bür­ger­meis­tern und Bür­ger­meis­tern: „Mit der Prio­ri­sie­rung des Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­ums haben wir nun ein sehr ambi­tio­nier­tes Auf­ga­ben­pa­ket vor uns. Unser Ziel ist eine ver­läss­li­che und trans­pa­ren­te Pla­nung und Umset­zung der ein­zel­nen Maß­nah­men.”

Es gehe dar­um, die neu­en Pro­jek­te so zu begin­nen, dass eine zügi­ge Umset­zung gewähr­leis­tet sei. ”Uns ist es dabei auch wich­tig, die bereits lau­fen­den Pla­­nungs- und Bau­maß­nah­men kon­se­quent wei­ter zu betrei­ben und fer­tig­zu­stel­len“, so Schä­fer.

Sie hat­te auch­ei­ne gute Nach­richt für Vil­­lin­gen-Schwen­­nin­­gen: „Beson­ders freue ich mich, dass unse­re Pla­nung es ermög­licht, die Orts­um­fah­rung von Vil­­lin­gen-Schwen­­nin­­gen (B 523) bereits im Jahr 2020 pla­ne­risch anzu­ge­hen. Damit wird dem berech­tig­ten Wunsch der Regi­on Rech­nung getra­gen, den Schwar­z­­wald-Baar-Kreis durch eine ver­bes­ser­te Infra­struk­tur als Wirt­schafts­stand­ort zu stär­ken.“

In der Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung stell­ten die Pla­ne­rin­nen und Pla­ner des Regie­rungs­prä­si­di­ums die ein­zel­nen Maß­nah­men vor und gaben einen Aus­blick, wie es mit den jewei­li­gen Pro­jek­ten wei­ter geht, schreibt Adler wei­ter. Dabei wur­de deut­lich, dass der Zeit­plan für die nun prio­ri­sier­ten Stra­ßen­pla­nun­gen auch die wei­te­ren Auf­ga­ben der Behör­de, wie Erhal­tungs­maß­nah­men, Rad­we­ge und bereits lau­fen­de Bau­pro­jek­te, berück­sich­tigt.

Abtei­lungs­prä­si­dent Claus Walt­her: „Wir sind gut auf­ge­stellt in der Frei­bur­ger Stra­ßen­bau­ver­wal­tung. Wir haben nicht nur unse­re Per­so­nal­ka­pa­zi­tä­ten effi­zi­ent ein­ge­setzt, son­dern auch die ein­zel­nen Pro­jek­te so geplant, dass sie zügig und fach­lich sinn­voll umge­setzt wer­den kön­nen.“

Der Plan sieht Pla­nungs­neu­be­gin­ne in der Stu­fe 2 bis 2025 für foll­gen­de Vor­ha­ben in der Regi­on Schwar­z­­wald-Baar-Heu­berg vor:

Zwei­tes Halb­jahr 2018: Orts­um­fah­rung (OU) Spaichingen/Balgheim (B 14), 2019*:  OU Schram­berg (B 462), 2020*: OU Vil­­lin­gen-Schwen­­nin­­gen (B 523), 2021*: , OU Rie­t­heim-Weil­heim (B 14). *Pla­nungs­be­ginn: jeweils im ers­ten Halb­jahr

Die vom Lan­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um ange­führ­te ”Grund­la­gen­er­mitt­lung” für die Tal­um­fah­rung Schram­berg als Vor­aus­set­zung für eine wei­te­re Pla­nung des Schram­ber­ger Pro­jek­tes wird in der Mit­tei­lung des Regie­rungs­prä­si­di­ums nicht erwähnt. Sie­he NRWZ https://www.nrwz.de/schramberg/talumfahrung-was-bedeutet-priorisierung/199413

CDU: Es geht vor­an

In der Nacht hat sich auch die CDU zu Wort gemel­det: „Ein guter Tag für den Stra­ßen­bau im Land­kreis Rott­weil“, sei dies, so die Abge­ord­ne­ten Vol­ker Kau­der und Ste­fan Teu­fel sowie Land­rat Dr. Wolf-Rüdi­ger Michel  über ”die erfreu­li­chen Neu­ig­kei­ten aus dem Regie­rungs­prä­si­di­um Frei­burg und dem Stutt­gar­ter Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um” in einer Pres­se­mit­tei­lung. 

„Ohne die gute Vor­ar­beit und das ste­ti­ge Drän­gen durch Vol­ker Kau­der in Ber­lin wären wir nicht dahin gekom­men, wo wir bei der Pla­nung des für die gan­ze Regi­on so wich­ti­ge Pro­jekt heu­te sind“, stellt Ste­fan Teu­fel fest. Wei­ter dank­te der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te der Stadt und dem Land­kreis für die Unter­stüt­zung sei­ner Arbeit für Schram­berg in Stutt­gart und Frei­burg.

 

- Adver­tis­ment -