Montag, 22. April 2024

Schramberger Sporthallen öffnen nach den Ferien

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Die Stadt öffnet ab 15. Juni fast alle städtischen Sporthallen wieder. Das schreibt Fachbereichsleiterin Susanne Gwosch in einem Brief an die Schramberger Sportvereine. Auf Nachfrage der NRWZ berichtet Gwosch, dass ab sofort auch die Bolzplätze in Schramberg wieder geöffnet sind. Dort gelten aber wie in den Sporthallen strenge Regeln, um die Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus zu senken.

Auf den Bolzplätzen dürfen sich nur eine bestimmte Zahl von Leuten tummeln und sie dürfen nur mit ausreichendem Abstand miteinander spielen: „Richtig bolzen kann man also nicht“, bedauert Gwosch.

Nach wie vor nicht für jedermann zu nutzen: Kleinspielfeld beim Bernecksportplatz. Foto: him

Für die Hallen gelten Regeln, die das Landratsamt ausgearbeitet hat und die die Stadt Schramberg noch ergänzt.

Strenge Auflagen

Die Regeln sehen unter anderem vor, dass die Sporttreibenden sich vor dem Training schon umziehen müssen, Duschen und Umkleidekabinen bleiben geschlossen. Die Zahl der Teilnehmer wird von der Hallengröße und Sportart her begrenzt. Die Trainer und Übungsleiter müssen ihr Programm den Gegebenheiten anpassen und darauf achten, dass Abstandsregeln eingehalten werden. Eltern und Zuschauer dürfen nicht in die Hallen. Die Trainierenden müssen sich in eine Liste eintragen, um gegebenenfalls Infektionsketten nachverfolgen zu können. Sport- und Trainingsgeräte müssen nach der Benutzung sorgfältig gereinigt und desinfiziert werden.

Weil in der Carl-Diehl-Halle in der Woche nach den Pfingstferien noch Prüfungen stattfinden, werde diese Halle erst ab dem 23. Juni für den Vereinssport  frei gegeben.

Schließlich müssen die Sportvereine eine Erklärung abgeben, „dass die Regelungen der Corona-Verordnung eingehalten werden und die Dokumentation der Teilnehmer erfolgt“. Gwosch bittet die Vereinsverantwortlichen um Verständnis für diese Vorgehensweise. „Sie dient einzig und allein zum Schutz von uns allen. Die aktuelle Situation erfordert ein großes Maß an verantwortungsvollem Handeln.“

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Martin Himmelheber (him)
... begann in den späten 70er Jahren als freier Mitarbeiter unter anderem bei der „Schwäbischen Zeitung“ in Schramberg. Mehr über ihn hier.