Fastnacht 2026 in der Region: Das närrische Programm steht

Informationen zur Fasnet

Autor / Quelle: Redaktion/pm
Lesezeit 22 Min.
Foto: Andreas Linsenmann

Vom 12. bis 18. Februar wird in der Region Rottweil wieder ausgelassen gefeiert – mit dem berühmten Rottweiler Narrensprung, der spektakulären Schramberger Da-Bach-na-Fahrt und vielen weiteren Höhepunkten der schwäbisch-alemannischen Tradition.

Die fünfte Jahreszeit wirft ihre Schatten voraus: Im Februar 2026 verwandelt sich der Landkreis Rottweil wieder in eine Hochburg der schwäbisch-alemannischen Fastnacht. Vom Schmotzigen Dunschtig am 12. Februar bis zum Aschermittwoch am 18. Februar erwartet Einheimische und Besucher ein dichtes Programm voller Traditionen, die teilweise Jahrhunderte zurückreichen. Die NRWZ gibt einen Überblick über die zentralen Termine und Veranstaltungen.

Die Fastnachtswoche im Überblick

Die Fastnacht 2026 fällt auf Dienstag, den 17. Februar. Der Rosenmontag liegt entsprechend auf dem 16. Februar, und der Aschermittwoch beendet das närrische Treiben am 18. Februar. Die eigentliche Fastnachtswoche beginnt jedoch bereits einige Tage früher und bietet ein dichtes Veranstaltungsprogramm.

DatumVeranstaltung
Do, 12. FebruarSchmotziger Donnerstag: Hemdglunkerumzüge, Aufstellen des Narrenbaums, Beginn der heißen Phase
Fr, 13. FebruarFasnetsfreitag: Lokale Narrenveranstaltungen
Sa, 14. FebruarFasnetssamstag: Narrenfeste, Kinderfasnet, Ausgabe Kinderkarten (Rottweil: 14-16 Uhr, Café Schädle)
So, 15. FebruarFasnetssonntag: Straßenfasnet, Rottweil: Proklamation 11:45 Uhr, Kinderumzug 14:30 Uhr, Kinderbeschenkung
Mo, 16. FebruarFasnets- oder Rosenmontag – Höhepunkt: Rottweiler Narrensprung 8 Uhr, Schramberger Da-Bach-na-Fahrt 13 Uhr, große Umzüge
Di, 17. FebruarFastnachtsdienstag: Rottweil: Narrensprung 8 und 14 Uhr, Umzüge, Fasnetsverbrennung
Mi, 18. FebruarAschermittwoch: Ende der Fastnacht, Beginn der Fastenzeit
Foto: Andreas Linsenmann

Der Rottweiler Narrensprung – Tradition seit Jahrhunderten

Der absolute Höhepunkt der Rottweiler Fastnacht ist und bleibt der historische Narrensprung. Bereits am frühen Morgen des Rosenmontags, 16. Februar 2026, versammelt sich das Narrenvolk gespannt hinter dem Schwarzen Tor. Punkt 8 Uhr ertönt der Glockenschlag, und die Stadtkapelle stimmt den Narrenmarsch an. Die Herolde, hoch zu Ross und elegant mit Wappen und Standarte adjustiert, verkünden den Auftakt des närrischen Treibens. Die jungen Klepfer knallen lautstark mit ihren Peitschen, die hier traditionell Geißeln heißen.

Unter lautem ‚Hu-hu-hu‘ – dem fröhlichen Narrenruf der Rottweiler – haben die traditionellen Figuren ihren großen Auftritt: das Gschell, das Biß, das Bennerrössle, das Fransenkleid, der Schantle und natürlich der Federahannes. Die liebevoll gestalteten, farbenfrohen Kleidle und Larven werden nach alter Tradition von Generation zu Generation weitervererbt.

Die Narrensprung-Termine im Detail

  • Montag, 16. Februar 2026: 8 Uhr Narrensprung (ca. 3,5 Stunden Dauer), ab 5 Uhr Tagwachkapelle unterwegs, ab 6:45 Uhr Stempellokale geöffnet
  • Dienstag, 17. Februar 2026: 8 Uhr und 14 Uhr Narrensprung, ab 6:45 Uhr Stempellokale geöffnet

Der Narrensprung zieht vom Schwarzen Tor die gesamte Hauptstraße hinunter, bis das Spektakel am Friedrichsplatz sein Ende findet. Wichtiger Bestandteil ist auch das ‚Aufsagen‘ aus dem Narrenbuch, bei dem die Narren ihren Rottweiler Mitbürgern einmal im Jahr die Leviten lesen – sowohl auf der Straße als auch in privaten Narrenstuben.

Die Rottweiler Narrenfiguren

Der Federahannes

Mit Sprungstange, aus dem Mund ragenden Hauern und dem weiten Mantel verkörpert der Federahannes den Teufel und zählt damit zu den ältesten Fastnachtsmaskierungen überhaupt. Er könnte bereits vor 1700 entstanden sein. Das Rollkinn stammt aus dem Barock. Die Gänsefedern, die an seinem Kleid angebracht sind, geben dem Federahannes seinen Namen. Heute ist er wohl die weithin bekannteste Figur unter den Rottweiler Narrentypen.

Das Gschell

Mit einer lächelnden Barock-Larve, dem weißen, in Öl bunt bemalten Narrenkleid und mit seinen schweren Schellenriemen ist das Gschell die wichtigste Figur der Rottweiler Fasnet, der ‚Narr‘, wie er früher angesprochen wurde. An der Haube sind drei Fuchsschwänze angebracht – sie dienen als Zeichen der Schlauheit.

Das Benner-Rössle

Das Benner-Rössle oder Brieler Rössle soll ursprünglich im abgegangenen Dorf Briel beheimatet gewesen sein. Es handelt sich um ein Scheinpferd mit Reiter. Zum Rössle zählen auch stets zwei Treiber, die das widerspenstige Tier mit ihren kurzstieligen Peitschen im Zaum halten. Die Larve des Alten Schimmels datiert aus etwa 1700. Am Narrensprung nehmen heute neun Rössle mit je zwei Treibern teil.

Strenge Regeln für echte Narren

Die Rottweiler Fasnet ist eine ernste Angelegenheit, wenn es um die Formalitäten geht. Nur ein echter Rottweiler – oder ein mindestens 15 Jahre Ansässiger – darf überhaupt das Narrenkleid überstreifen. Auch das Narrenkleid selbst wird streng überprüft, ob es den historischen Vorgaben entspricht. Zu jedem Narrenkleid gehören ein weißes Hemd, ein weißer Querbinder und weiße Handschuhe; nur der Federahannes trägt einen schwarzen Binder.

Teilnahmeberechtigt an den Rottweiler Narrensprüngen sind nur Narren in Original-Rottweiler Narrenkleidern mit gültiger Sprungteilnahmekarte. Diese müssen an beiden Tagen ab 6:45 Uhr in den Stempellokalen abgestempelt werden. Zu den Stempellokalen gehören das Vereinsheim der Bürgerwehr, die Alte Post, die Kanne, der Goldene Apfel, die Jugendherberge, das Lehre, der Kapuziner, das Rössle und das El Greco (ehemals Waldhorn).

Foto: NRWZ

Schramberg: Die Da-Bach-na-Fahrt – nasses Spektakel im eiskalten Wasser

Ein ganz besonderes Highlight der regionalen Fastnacht ist die Schramberger Da-Bach-na-Fahrt am Rosenmontag, 16. Februar 2026, um 13 Uhr. Dann wagen sich mutige Narren mit ihren aus Brühzubern gebauten Wassergefährten in die eiskalte Schiltach – ein einzigartiges und nasses Treiben, das mittlerweile überregional bekannt ist und aus der Schramberger Fasnet nicht mehr wegzudenken ist.

Die Regeln sind streng: Der Zuber darf nicht durchgebohrt oder sonstwie beschädigt werden, und die Benutzung von wassergefährdenden Stoffen ist untersagt. Oftmals wird das Gerüst mit Dachlatten gebaut und dann mit Pappmaché verziert. Wie Ehrenzunftmeister der Schramberger Narrenzunft, Hubert Dold, erklärt: ‚Wenn das Gefährt mal im Wasser war, ist es meist kaputt.‘ Das macht die Sache umso spannender – jedes Jahr werden 40 neue phantasievolle Gefährte konstruiert.

Am Abend vor der Da-Bach-na-Fahrt findet die Taufe der Erstfahrer statt – eine Art Aufnahmeprüfung, bei der die Tauglichkeit getestet und eine erste kleine Fahrt auf der Schiltach unternommen wird. Am Rosenmontag stellen sich die Zuberfahrer dann an der Neuen Brücke auf. Um 13 Uhr erfolgt ein echter Schuss und gibt die Schiltach für die Bach-Na-Fahrer frei.

Treffend formuliert es auch der Schramberger Narrenmarsch: ‚Da Bach na, da Bach na, mit Kummer un mit Sorga, bis am Asch-, bis am Asch-, Aschermittwochmorga!‘

UNESCO-Kulturerbe: Die schwäbisch-alemannische Fastnacht

Die schwäbisch-alemannische Fastnacht, wie sie in Rottweil und anderen Gemeinden des Landkreises gelebt wird, wurde 2014 ins UNESCO-Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Diese Auszeichnung unterstreicht die besondere Bedeutung dieser jahrhundertealten Tradition, die tief in der Region verwurzelt ist.

Die Wurzeln der Fastnacht reichen weit in die vorchristlichen germanischen Zeiten zurück. Die Naturvölker Mitteleuropas verehrten in ihrem heidnischen Mythos die Götter in der Natur. Die Sturmgeister des Winters, die sich im Nebel, in Krankheiten und in der schneidenden Kälte offenbarten, mussten symbolisch vertrieben werden. Die Tradition der Fastnachtszeit mit ihrer Interpretation als Vorfrühlings- und Fruchtbarkeitsfest existierte bereits lange vor dem Christentum.

Das mittelhochdeutsche Wort ‚vas(e)naht‘ bedeutet soviel wie ‚Unfug treiben zu nächtlicher Stunde über die Freude am kommenden Frühling‘. Im Laufe der Jahrhunderte überlagerte das Christentum diese heidnischen Bräuche mit neuen Einflüssen, konnte sie aber nie vollständig verdrängen. So entstand die einzigartige Mischung aus vorchristlichen Elementen und christlicher Tradition, die wir heute als schwäbisch-alemannische Fastnacht kennen.

Aussenden der Abstauber in Rottweil anno 2025. Foto: Ralf Graner

Die Vorfastnachtszeit: Wenn die Narren erwachen

Die närrische Zeit beginnt nicht erst mit dem Schmotzigen Donnerstag. Bereits am 6. Januar 2026, dem Dreikönigstag, werden in Rottweil die Narren offiziell geweckt. Um 10:45 Uhr findet im Café Schädle die Eröffnung der Fasnet durch das Abstauben der Narrenkleider statt. Der Narrenmeister schickt die Abstauber aus – ein symbolischer Akt, der den Startschuss für die Vorbereitungen gibt.

In den folgenden Wochen häufen sich die Veranstaltungen: Am 18. Januar findet ein Kindernachmittag in der Achertschule statt (ohne Narrenkartenverkauf). Die Generalversammlung der Narrenzunft Rottweil ist für den 23. Januar im Kapuziner angesetzt. Ein besonderes Highlight ist der Kabisball der Narrenzunft Altstadt am 24. Januar mit Einlass ab 18 Uhr und Beginn um 20 Uhr – traditionell eine Veranstaltung mit deftigem Humor und spitzen Seitenhieben.

Weitere Fastnachts-Highlights in der Region

Neben Rottweil und Schramberg bietet der gesamte Schwarzwald eine Fülle von Fastnachtsveranstaltungen. In Elzach begeistern die traditionellen Schuttigs mit ihrem roten Zottelgewand und den mit Schneckenhäuschen besetzten Dreispitz-Strohhüten. Am Fasnetssonntag und Fasnetsdienstag finden nachmittags Umzüge statt, zusätzlich am Abend des Fasnetssonntags ein Fackelumzug.

In Villingen-Schwenningen, wo über 34 Narrenzünfte aktiv sind, beginnt die Fasnet vier Wochen vor dem eigentlichen Fasnetstermin mit dem Uffmugge. Richtig bunt wird es vom Schmutzigen Dunschdig bis zum Fasnetszischdig mit der Friburger Beizefasnet (Kneipenfastnacht), der Straßenfasnet und dem Fasnetsmendigumzug (Rosenmontagsumzug). Traditionell wird dem bunten Treiben am Fasnetszischdig mit der Geldbeutelwäsche in den Freiburger Bächle ein Ende gesetzt.

In Donaueschingen lockt am Freitag, 13. Februar, um 18:45 Uhr der Nachtumzug der Hexenzünfte, gefolgt von einem Hexenfeuer mit Feuerwerk – ein spektakuläres Ereignis, das zahlreiche Besucher anzieht.

Praktische Hinweise für Besucher

Wer die Rottweiler oder Schramberger Fastnacht besuchen möchte, sollte sich rechtzeitig um eine Unterkunft kümmern. Hotels und Pensionen in der Region sind während der Fastnachtstage oft ausgebucht. Für den Besuch des Narrensprungs empfiehlt es sich, frühzeitig einen Platz entlang der Hauptstraße zu suchen – die besten Aussichtspunkte sind schnell besetzt.

Freundlicher Narrenengel. Foto: al

Warme Kleidung ist ein Muss, denn die Veranstaltungen finden größtenteils im Freien statt. Über der Rottweiler Fasnet steht das Motto ‚Jedem zur Freud` und niemand zum Leid!‘ – ein Grundsatz, den alle Beteiligten beherzigen sollten. Respektvolles Verhalten gegenüber den Narren und anderen Besuchern ist selbstverständlich.

Wichtig zu wissen: Während der großen Narrensprünge beim Narrensamen sind Hexen und große Bajasse nicht zugelassen. Nicht erlaubt sind außerdem motorisierte und gefährliche Wägen, Gruppierungen mit lärmbelästigenden, ‚fastnachtsfernen‘ Musikstücken, demonstrationsähnliche Kostümierungen, sackweises Auswerfen von Konfetti, lebende Tiere, Kampfanzüge und sonstige geschmacklose Darstellungen.

Mehr als nur eine Party: Fastnacht als gelebtes Kulturerbe

Die Fastnacht 2026 im Landkreis Rottweil ist weit mehr als nur eine ausgelassene Feier. Sie ist gelebtes Brauchtum, das von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die aufwendig gestalteten Narrenkleidle, die präzise choreographierten Sprünge, die strengen Regeln und die Pflege der alten Traditionen zeigen, wie sehr die Menschen hier ihre Fastnacht schätzen und bewahren.

Für die Narren selbst bedeutet die Fastnacht monatelange Vorbereitung: Das Herrichten der Kleidle, das Üben der Sprünge, die Organisation der zahlreichen Veranstaltungen. Die Narrenzünfte leisten hier eine bemerkenswerte ehrenamtliche Arbeit, die das kulturelle Erbe der Region lebendig hält.

Ob beim majestätischen Rottweiler Narrensprung mit seinen barocken Larven und prächtigen Gewändern, bei der waghalsigen Schramberger Da-Bach-na-Fahrt oder bei den zahlreichen anderen Veranstaltungen in der Region – die Fastnacht 2026 verspricht wieder unvergessliche Erlebnisse für Jung und Alt. Sie ist eine Zeit, in der die Gemeinschaft zusammenrückt, Traditionen hochgehalten werden und die schwäbisch-alemannische Kultur in ihrer ganzen Vielfalt zum Ausdruck kommt.

Info: Wichtige Kontakte und Links

Aktuelle Informationen und kurzfristige Programmänderungen finden Sie auf den Websites der jeweiligen Narrenzünfte und Tourismusbüros.

Text: Redaktion NRWZ | Stand: Januar 2026


Die wichtigsten Termine der Schwäbisch-Alemannischen Fastnacht 2026:

6. Januar 2026 – Beginn der „heißen“ Phase der Fasnet (Dreikönigstag)

12. Februar 2026 – Schmotziger (Donnerstag vor Aschermittwoch): Hemdglunkerumzüge, Aufstellen des Narrenbaums, Ausgraben der Fasnet

13. Februar 2026 – Fasnets-Freitag

14. Februar 2026 – Fasnets Samschdig: Narrenfeste, Kinderfasnet

15. Februar 2026 – Fasnetssonntag: Straßenfasnet

16. Februar 2026 – Fasnetsmontag (Rosenmontag): große Umzüge

17. Februar 2026 – Fasnetsdienstag (Faschingsdienstag): Umzüge, Fasnetsverbrennung

18. Februar 2026 – Aschermittwoch

20. bis 24. Februar 2026 – Buure Fasnet (alte Fasnacht)

Die Hauptfasnet findet vom 12. bis 17. Februar 2026 statt, wobei der Schmotzige Donnerstag am 12. Februar den Auftakt der intensiven Straßenfasnet bildet. Bekannte Highlights sind unter anderem der Narrensprung in Rottweil und die verschiedenen traditionellen Umzüge in Villingen-Schwenningen und anderen Fasnachtshochburgen.

55. Ringtreffen des Narrenfreundschaftsringes Schwarzwald-Baar-Heuberg

Veranstaltungsort: Lauffen (anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Narrenzunft Lauffen)

Termine: Samstag, 31. Januar 2026 und Sonntag, 1. Februar 2026

Programm Samstag, 31. Januar 2026 (Brauchtumstag):

  • 9:00 Uhr – Ausrufen des Ringtreffens in den Lauffener Straßen
  • 11:00 Uhr – Fiaßwäsch beim Rathaus, anschließend Umzug zum Narrenbaumstellen
  • 12:00 Uhr – Narrenbaumstellen
  • 13:00-16:00 Uhr – Närrische Handwerkskunst in der Zehntscheuer
  • 13:30-16:00 Uhr – Kinderfasnet
  • 16:00-21:30 Uhr – Brauchtumsvorführungen der Ringzünfte
  • 20:00 Uhr – Durcheinanderumzug
  • ab 21:00 Uhr – Närrisches Treiben und Party

Programm Sonntag, 1. Februar 2026:

  • 9:00 Uhr – Narrenmesse in der St. Georg Kirche
  • 10:30 Uhr – Zunftmeisterempfang
  • 13:30 Uhr – Großer Ringumzug durch Lauffen

Am Umzug nehmen alle 23 Narrenzünften des Narrenfreundschaftsringes teil, darunter Zünfte aus Spaichingen, Sulz, Schörzingen, Deilingen-Delkhofen, Deißlingen, Nendingen, Aldingen, Tuttlingen und vielen weiteren Orten der Region.

Große Narrentreffen 2026 in der Region

1. VSAN Landschaftstreffen Donau in Ehingen (Kügeleshausen)

Termine: 17. und 18. Januar 2026

Programm Samstag, 17. Januar:

  • Kinderumzug
  • Messe für Narren
  • Fuirio ’s brennt am Ochsenberg
  • Maskentanz der Kügele
  • Hexensprung über das Feuer
  • Ausgrabung am Groggensee
  • Großes Feuerwerk
  • Reges Treiben in der Innenstadt

Programm Sonntag, 18. Januar:

  • Frühschoppen in der Lindenhalle
  • Zunftmeisterempfang
  • Büttelempfang
  • Großer Umzug

Mit Gastzünften aus den Landschaften Baar, Bodensee-Linzgau-Schweiz, Hegau, Hochrhein, Neckar-Alb, Oberschwaben-Allgäu und Schwarzwald

2. VSAN Landschaftstreffen Schwarzwald in Furtwangen

Termine: 31. Januar und 1. Februar 2026 (zum 100-jährigen Jubiläum der Narrenzunft Furtwangen)

Programm Samstag, 31. Januar:

  • 14:30 Uhr – Narrenbaumstellen und Fasnetsausrufen auf dem Marktplatz
  • 16:30 Uhr – Empfang der Ehrengäste im Bürgersaal
  • 18:00 Uhr – Festgottesdienst in der St. Cyriak Kirche
  • 19:30 Uhr – Hemdglunkerumzug
  • 20:30 Uhr – Brauchtumsvorführungen auf dem Marktplatz
  • 21:00 Uhr – Närrisches Treiben

Programm Sonntag, 1. Februar:

  • 10:30 Uhr – Zunftmeisterempfang
  • 13:00 Uhr – Narrensprung
  • 17:00 Uhr – Närrisches Treiben

Weitere wichtige Fasnetstermine in der Region:

Rottweil – Historischer Narrensprung:

  • Montag, 16. Februar 2026, 8:00 Uhr
  • Dienstag, 17. Februar 2026, 8:00 Uhr und 14:00 Uhr

Villingen-Schwenningen

Die Stadt ist bekannt für ihre historische Fasnet mit der Narrozunft Villingen und der Narrenzunft Schwenningen, die während der Hauptfasnet (12.-17. Februar 2026) zahlreiche Veranstaltungen und Umzüge organisieren.

Schramberg – Fasnet 2026

Haupttermine:

Samstag, 14. Februar 2026:

  • Schlüsselübergabe auf dem Rathausplatz mit Ordensverleihung
  • Abends: Zunftball im Bärensaal

Sonntag, 15. Februar 2026:

  • 13:30 Uhr: Traditioneller Fasnetsumzug in Waldmössingen
  • 14:30 Uhr: Hanselsprung in Schramberg-Talstadt (über 1000 Kleidlesträger)
  • Anschließend: Großer Brezelsegen (ca. 25.000 Brezeln)

Montag, 16. Februar 2026:

  • 13:00 Uhr: Da-Bach-na-Fahrt – das berühmte Höhepunkt der Schramberger Fasnet mit rund 80 Fahrern in 40 dekorierten Waschzubern auf dem Kirchenbach

Dienstag, 17. Februar 2026:

  • Kinderball im Bärensaal

Besonderheiten Schramberg:

Die Schramberger Fasnet ist bekannt für ihre traditionellen Narrenfiguren: Hansel, Narro, Da-Bach-na-Fahrer, Brüele sowie die Einzelfiguren Kehraus und Endivienbutz.

Dunningen – Fasnet 2026

Dunningen (Holzäpfelzunft): Die Zunft ist bekannt für ihren Eschachsprung als Höhepunkt der örtlichen Fasnet. Traditionell finden während der Hauptfasnet (12.-17. Februar 2026) die üblichen Veranstaltungen statt.

Wellendingen – Fasnet 2026

Die Narrenzunft Wellendingen ist über 100 Jahre alt und bekannt für ihre besonderen Einzelfiguren:

  • Der Storch (seit 1886) – das Markenzeichen der Wellendinger Fasnet
  • Der Hexenreiter (18. Jahrhundert)
  • Die Wellendinger Hexen

Die traditionellen Höhepunkte sind der historische Narrensprung am Rosenmontag sowie der Kinderumzug am Fasnetssonntag. Am Fasnetsdienstag ziehen traditionell die Strohbären durch die Gemeinde.

Für detailliertere Informationen zu Dunningen und Wellendingen empfehle ich, die Websites der jeweiligen Narrenzünfte zu besuchen oder direkt bei den Zünften nachzufragen, da die konkreten Terminpläne für 2026 möglicherweise noch nicht vollständig veröffentlicht sind.

Der Viererbund

Elzach – Fasnet 2026 (Schuttig)

Die Elzacher Fasnet ist bekannt für ihre kurze, aber intensive Dauer von nur drei Tagen. Die Hauptfigur ist der Schuttig mit seinem roten Zottelgewand und Strohhut mit Schneckenhäusern.

Haupttermine:

Sonntag, 15. Februar 2026 (Fasnetssonntag):

  • 12:00 Uhr – Fasnetausrufen durch den Narrenrat
  • 15:00 Uhr – Großer Schuttigumzug (Narrenlaufen)
  • 20:00 Uhr – Fackelumzug der Schuttig mit Tanz des Teufelsschuttig

Montag, 16. Februar 2026 (Fasnetsmontag):

  • 5:00 Uhr – Taganrufen
  • Ganztägig Moritatensänger in den Lokalen

Dienstag, 17. Februar 2026 (Fasnetsdienstag):

  • Latschariholen
  • 15:00 Uhr – Schuttigumzug

Vor der Hauptfasnet:

  • 1.-14. Februar 2026 – Kinderfasnet im Städtli (Bärenplatz)
  • 12. Februar 2026 – Großer Kinderumzug am Schmutzigen Donnerstag

Besonderheit Elzach:

Der Schuttig nimmt in der Öffentlichkeit niemals seine Larve (Maske) ab – dies geschieht nur in den „Schuttigzimmern“.

Oberndorf am Neckar – Fasnet 2026

Die Oberndorfer Fasnet ist geprägt vom Schantle und wird als „freudenreiche Fasnet“ beschrieben.

Haupttermine 2026:

8. Februar, ab 17:30 Uhr – Schantlesonntag in den Restaurants und Gaststätten der Kernstadt

12. Februar, ab 19:00 Uhr – Schmotziger Donnerstag mit Schmotzigen-Gruppen in den Lokalen

14. Februar, 19:11 Uhr – Bürgerball in der Neckarhalle

15. Februar, 14:30 Uhr – Kinderumzug durch die Oberstadt

16. Februar, 14:30 Uhr – Rammeln der Schantlepartien in der Hauptstraße

17. Februar:

  • 8:30 Uhr – Großer historischer Narrensprung in Ober- und Talstadt
  • 14:30 Uhr – Narrensprung in der Oberstadt

Besonderheiten Oberndorf:

Beim „Rammeln“ am Rosenmontag ziehen die Schantle durch die Stadt und die Kinder sagen Narrensprüche auf. Als Belohnung gibt es Orangen oder Würste. Der Oberndorfer Hansel ist mit seinen orangefarbenen Pluderhosen und dem roten Kittel eine einzigartige Narrenfigur.

Überlingen – Fasnet 2026 (Hänsele)

Die Überlinger Fasnet ist geprägt vom Hänsele, einem Blätzlenarr mit charakteristischem gestreiftem Häs.

Haupttermine (basierend auf den üblichen Terminen):

Donnerstag, 12. Februar 2026 (Schmotziger Donnerstag):

  • Narrenbaumsetzen durch die Zimmermannsgilde

Samstag, 14. Februar 2026:

  • Hänselejuck – der berühmte Nachtumzug durch die bengalisch beleuchtete Altstadt

Sonntag, 15. Februar 2026:

  • Großer Fasnetsumzug durch die Altstadt

Montag, 16. Februar 2026:

  • Hemdglonkerumzug (hunderte weißgekleidete Gestalten in Nachthemd und Zipfelmütze)

Besonderheiten Überlingen:

Der Hänselejuck am Samstagabend ist der absolute Höhepunkt – mehrere hundert Hänsele jucken (hüpfen) mit ihren Karbatschen durch die mit bengalischen Feuern beleuchtete Innenstadt, begleitet von Guggenmusiken.

Hinweis zum Viererbund: Alle drei Zünfte (Elzach, Oberndorf und Überlingen) gehören zusammen mit Rottweil zum Viererbund – einem Zusammenschluss traditionsbewusster Narrenzünfte, die sich 1963 zusammengeschlossen haben und alle drei bis vier Jahre gemeinsame Narrentage in ihren Städten feiern.

Für detailliertere Informationen und aktuelle Narrenfahrpläne empfehle ich, die Websites der jeweiligen Narrenzünfte zu besuchen:

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