Mit ausgelassener Stimmung, bunten Kostümen und strahlenden Gesichtern hat Rottweil am Schmotzigen Donnerstag gefeiert – und das weitgehend friedlich. Polizei und Landratsamt ziehen eine rundum positive Bilanz.
In der Oberen Hauptstraße, wo sich am Mittag bis zu tausend Jugendliche versammelten, sorgten die mobilen Teams des Arbeitskreises Kommunale Kriminalprävention (KKP) erneut für ein sicheres und unbeschwertes Feiern. Das bewährte „Sicher-Feiern“-Konzept setzte auf klare Regeln: Glasverbot in der Innenstadt, freiwilliger Alkoholverkauf erst ab 25 Jahren, kostenlose Brezeln und Wasser sowie die Musik von DJseamless.
Auch die Polizei lobte den Verlauf. Außer einem 17-Jährigen, der unbedacht in Polizei-Uniform mit echtem Abzeichen auftauchte – gegen ihn läuft nun ein Verfahren wegen Missbrauchs von Hoheitszeichen – blieben Zwischenfälle aus. Weitere Straftaten wurden nicht registriert.
Lob kam auch von den Jugendlichen selbst: Sie fühlten sich dank der sichtbaren Sicherheitskräfte und Ansprechpartnerinnen vor Ort gut betreut. Die Umfrage des Gesundheitsamts zeigte zudem, dass das Publikum in diesem Jahr etwas älter war und vor allem Abiturjahrgänge in Gruppen feierten.
Ergänzt wurde das Konzept durch Schulungen für Gastwirte und Besenbetreiber, in denen Themen wie Jugendschutz und der Umgang mit sexueller Gewalt behandelt wurden. Damit, so das Landratsamt, festige Rottweil seinen Ruf als Ort, an dem sich Fasnetstradition und Verantwortung bestens verbinden.



