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Samstag, 7. Dezember 2019
Start Schram­berg Ers­ter Haus­halt für neue Schram­ber­ger Ober­bür­ger­meis­te­rin

Erster Haushalt für neue Schramberger Oberbürgermeisterin

Gewer­be­steu­er­ein­nah­men sin­ken auf 20 Mil­lio­nen Euro

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Schram­berg. Der Haus­halts­­plan-Ent­­wurf 2020 für die Stadt Schram­berg liegt vor. Am Don­ners­tag wur­de das Werk in den Gemein­de­rat ein­ge­bracht. Für Ober­bür­ger­meis­te­rin Doro­thee Eisenlohr ist es der ers­te Haus­halt und damit war auch ihre Haus­halts­re­de eine Pre­mie­re. Gespannt waren die Räte und Besu­cher, wel­che Schwer­punk­te das neue Stadt­ober­haupt setzt.

Der Gesamt­ergeb­nis­haus­halt umfasst 60,65 Mil­lio­nen Euro bei den Erträ­gen, nach 62,4 Mil­lio­nen Euro im Jahr 2019 und 58,6 Mil­lio­nen Euro im Jahr 2018. Die ordent­li­chen Auf­wen­dun­gen sol­len im kom­men­den Jahr bei 62,1 Mil­lio­nen Euro nach 61,9 Mil­lio­nen Euro in die­sem Jahr und 61,7 Mil­lio­nenn Euro im Jahr 2018 lie­gen. Für das ver­an­schlag­te ordent­li­che Ergeb­nis bedeu­tet dies im kom­men­den Jahr ein Minus von 1,4 Mil­lio­nen Euro, nach 383.000 Euro plus in die­sem Jahr und drei Mil­lio­nen Euro plus im Jahr 2018. Aller­dings sind nur die Zah­len für das Jahr 2018 ein Ergeb­nis. Für das lau­fen­de Jahr wird noch auf der Basis des Plans gerech­net.

Bei der Grund­steu­er A wird mit Ein­nah­men von 95.800 Euo gerech­net und damit unge­fähr so viel, wie in den Vor­jah­ren. 3,23 Mil­lio­nen Euro sol­len aus der Grund­steu­er B kom­men, was sich eben­falls nur unwe­sent­lich zu den Vor­jah­ren unter­schei­det.  Bei der Gewer­be­steu­er rech­net die Stadt mit Ein­nah­men von 20,8 Mil­lio­nen Euro im kom­men­den Jahr, nach 25,9 Mil­lio­nen Euro in die­sem Jahr und 23,2 Mil­lio­nen Euro im Jahr 2018.

Der Gemein­de­an­teil an der Ein­kom­mens­steu­er wird mit knapp zwölf Mil­lio­nen Euro geplant und damit unge­fähr gleich hoch, wie in den Vor­jah­ren.

Im Gesamt­fi­nanz­haus­halt ist für das kom­men­de Jahr eine Sum­me von 58,2 Mil­lio­nen Euro geplant, nach 59,8 Mil­lio­nen Euro im lau­fen­den Jahr und 55,7 Mil­lio­nen Euro im ver­gan­ge­nen Jahr.

Die Inves­ti­ti­ons­pla­nung umfasst für 2020 rund 19,7 Mil­lio­nen Euro an Aus­zah­lun­gen und 9,3 Mil­lio­nen Euro an Ein­nah­men, wodurch unter dem Strich als Belas­tung rund 10,4 Mil­lio­nen Euro ste­hen. So sind bei­spiels­wei­se für den Abriss drei­er Gebäu­de 440.000 Euro vor­ge­se­hen. Für den Grund­er­werb sind 2,5 Mil­lio­nen Euro ein­ge­plant, plus 400.000 Euro in Ten­nen­bronn, plus 330.000 Euro in Wald­mös­sin­gen. Eben­falls mit dabei sind Kos­ten für den Erwerb von beweg­li­chen Sachen unter dem Stich­wort „Ver­kehr”, von 70.000 Euro. Für Fahr­zeu­ge und ande­res sind bei der Feu­er­wehr Aus­ga­ben von 621.600 Euro geplant. Hier soll es Ein­nah­men von 130.000 Euro geben. Unter dem Stich­wort Schu­len sind Aus­ga­ben von 3,5 Mil­lio­nen Euro ver­merkt. Dem ste­hen Ein­nah­men von 1,56 Mil­lio­nen Euro gegen­über. Die Ver­ei­ne bekom­men 173.000 Euro und in die Sport­stät­ten wer­den 235.000 Euro inves­tiert. In die Stadt­sa­nie­rung flie­ßen 2,4 Mil­lio­nen Euro. Bei den Stadt­wer­ken gibt es eine Kapi­tal­erhö­hung um 700.000 Euro wegen des Frei­bad­baus.

 

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