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Rottweil
Dienstag, 10. Dezember 2019
Start Rott­weil Jun­ger Mann bedroht Rat­haus­mit­ar­bei­ter in Rott­weil

Junger Mann bedroht Rathausmitarbeiter in Rottweil

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Ein jun­ger Mann aus­län­di­scher Her­kunft hat am Vor­mit­tag einen Mit­ar­bei­ter des Rott­wei­ler Rat­hau­ses mit einer Sche­re bedroht. Ver­letzt wur­de nie­mand.

Wie Fach­be­reichs­lei­ter Bernd Pfaff der NRWZ berich­te­te, habe es eine Bedro­hungs­la­ge in der Aus­län­der­be­hör­de gege­ben. Mit einer Ent­schei­dung zu sei­nem Auf­ent­halts­sta­tus sei ein jun­ger Mann nicht ein­ver­stan­den gewe­sen.

Er sei dann laut­stark gewor­den, so Pfaff, der an die­sem Punkt der Aus­ein­an­der­set­zung von dem Fall erfuhr. Der Mit­ar­bei­ter wie auch alle wei­te­ren Betei­lig­ten im Rat­haus hät­ten sehr beson­nen reagiert, so Pfaff wei­ter.

Der Mit­ar­bei­ter habe den Mann und sei­ne Frau nach unten ins Bür­ger­bü­ro gebe­ten, wo der Mann all­mäh­lich habe beru­higt wer­den kön­nen. Zuvor hat­te aller­dings nach einer Sche­re gegrif­fen und den Mit­ar­bei­ter bedroht.

Par­al­lel traf die Poli­zei ein, sehr schnell, wie Pfaff anmerkt. Der Mann wur­de ver­haf­tet und ist nun in poli­zei­li­chem Gewahr­sam. Die Beam­ten ermit­teln unter­des­sen vor Ort.

Die Rat­haus­mit­ar­bei­ter zei­gen sich unter Schock. Die ansons­ten offe­ne Ein­gangs­tür ist nun­mehr ver­rie­gelt.

Prozess nach Schramberger Bluttat beginnt am 22. November

In Schram­berg hat­te am 20. März ein damals 25-jäh­­ri­ger Deut­scher den Stadt­käm­me­rer Rudi Huber mit einem Mes­ser ange­grif­fen und auf ihn ein­ge­sto­chen. Zuvor hat­te der Mann vor dem OB-Büro im Rat­haus eine Fla­sche auf den Boden gewor­fen. Huber hat­te ihn dar­auf­hin ange­spro­chen. Der Mann soll unver­mit­telt zuge­sto­chen und Huber im Schul­ter­be­reich schwer ver­letzt haben.

Nach der Mes­se­at­ta­cke auf den Schram­ber­ger Stadt­käm­me­rer im Schram­ber­ger Rat­haus. Archiv-Foto: him

Inzwi­schen hat das Land­ge­richt Rott­weil den Pro­zess auf den 22. Novem­ber ter­mi­niert und bereits zwei wei­te­re Pro­zess­ta­ge vor­ge­se­hen. Die Ankla­ge der Staats­an­walt­schaft lau­tet auf ver­such­ten Mord in Tat­ein­heit mit gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung.

 

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