Mehr als 50 Führungskräfte der Alterswehren aus Baden-Württemberg haben sich Anfang April an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal getroffen. Neben aktuellen Entwicklungen im Feuerwehrwesen sorgte vor allem ein Vortrag des früheren Rottweiler Stadtbrandmeisters Rainer Müller für besondere Aufmerksamkeit, berichtet der Rottweiler Feuerwehrsprecher Marius Daute.
Vom 1. bis 2. April kamen 53 Vertreter der Kreisalterswehren aus ganz Baden-Württemberg zu einem zweitägigen Seminar an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal zusammen. Im Mittelpunkt standen aktuelle Themen aus dem Feuerwehrwesen sowie der Austausch über die Arbeit der Alterswehren.
Zum Auftakt begrüßte Landesobmann Günther Benz die Teilnehmer. Ein Überblick über den Schulbetrieb folgte durch den stellvertretenden Schulleiter Christoph Slaby. In mehreren Fachvorträgen ging es anschließend um strukturelle und politische Entwicklungen: Vertreter des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg informierten über die geplante Novellierung des Feuerwehrgesetzes. Dabei wurde deutlich, dass Vorschläge aus der Praxis in die Überlegungen der Landesregierung einfließen sollen.
Auch das Innenministerium war vertreten: Landesbranddirektor Thomas Egelhaaf stellte den aktuellen Stand der Gesetzespläne vor und ging auf Fördermöglichkeiten für Kommunen sowie weitere Unterstützungsmaßnahmen ein.
Besondere Aufmerksamkeit erhielt ein Vortrag von Rainer Müller, Stadtbrandmeister a. D. aus Rottweil. Er beleuchtete den Großbrand der Kathedrale Notre-Dame in Paris und zeigte anhand von Bildmaterial den Verlauf des Feuers, die Sicherungsmaßnahmen sowie den Wiederaufbau. Der Beitrag wurde von den Teilnehmern als fachlich fundiert und eindrücklich aufgenommen. Nach Angaben aus dem Teilnehmerkreis stieß der Vortrag auf so großes Interesse, dass Müller im Anschluss mehrfach für weitere Veranstaltungen angefragt wurde.
Am zweiten Seminartag standen gesundheitliche und gesellschaftliche Themen im Fokus. Landesfeuerwehrarzt Andreas Häcker gab Hinweise zur Gesundheitsvorsorge im Alter. Zudem sprach der Jurist und Sportler Matthias Berg über Inklusion und die Möglichkeiten, Menschen mit Beeinträchtigungen stärker in die Feuerwehrarbeit einzubinden.
Abgerundet wurde das Programm durch einen Vortrag zur Sicherheit bei der privaten PC-Nutzung. Nach zwei Tagen endete die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Abschluss und der Rückreise der Teilnehmer.
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