Wo kommen seltene Tierarten in der Region vor? Städte und Gemeinden rund um Schramberg setzen auf Hinweise aus der Bevölkerung und laden zu einem Austausch ein.
Schramberg und die Gemeinden Aichhalden, Eschbronn, Hardt und Lauterbach rufen Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ihr Wissen über seltene Tierarten und deren Lebensräume einzubringen. Hintergrund ist die laufende Biotopverbundplanung in der Region.
Ein gemeinsames Treffen findet am Dienstag, 21. April, von 16 bis 18 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses Schramberg (Hauptstraße 25) statt. Eingeladen sind unter anderem Anwohner, Mitglieder von Naturschutzvereinen, Jäger, Landwirte sowie alle, die Beobachtungen zu Arten wie Schmetterlingen, Amphibien oder Reptilien gemacht haben.
Die Hinweise aus der Bevölkerung sollen in die Planung einfließen. Ziel ist es, wichtige Lebensräume zu erfassen und besser miteinander zu vernetzen. Dadurch sollen bedrohte Tier- und Pflanzenarten langfristig bessere Bedingungen erhalten.
Der Hintergrund: Das Land Baden-Württemberg verfolgt das Ziel, den sogenannten Biotopverbund im Offenland bis 2030 auszubauen. Dabei geht es darum, einzelne Lebensräume miteinander zu verbinden, um den Austausch von Arten zu ermöglichen. Grundlage dafür ist unter anderem das Biodiversitätsstärkungsgesetz, das den Kommunen eine zentrale Rolle zuweist.
Die beteiligten Gemeinden haben sich deshalb zu einer gemeinsamen Planung zusammengeschlossen. Unterstützt werden sie von einem Fachbüro für Tier- und Landschaftsökologie. Ein essenzieller Bestandteil ist die Beteiligung der Öffentlichkeit, da lokale Kenntnisse als besonders wertvoll gelten.
Wer am Termin nicht teilnehmen kann, hat die Möglichkeit, Hinweise per E-Mail einzureichen. Diese können unter dem Betreff „Biotopverbund Raum Schramberg“ an den Landschaftserhaltungsverband Landkreis Rottweil geschickt werden.











