Frisch saniert: der Bau 64 Foto: him

SCHRAMBERG –  Mit Span­nung hat­ten  vie­le die Dis­kus­si­on zum Antrag des Ver­eins Sze­ne 64 auf einen wei­te­ren städ­ti­schen Zuschuss in Höhe von 200.000 Euro erwar­tet. Der Ver­wal­tungs­aus­schuss des Schram­ber­ger Gemein­de­rats woll­te dar­über am Don­ners­tag bera­ten. In den sozia­len Medi­en und in Lese­brie­fen haben sich die Schrei­ber mal für, mal gegen den Zuschuss geäu­ßert.

Auch im Gre­mi­um gab es skep­ti­sche Stim­men – doch die kamen gar nicht zu Wort: Ein Antrag zur Geschäfts­ord­nung von Udo Neu­deck fand eine gro­ße Mehr­heit. Eine Bera­tung und ein Beschluss wer­den auf die Gemein­de­rats­sit­zung in zwei Wochen ver­scho­ben. Bis dahin soll die Ver­wal­tung einen „Run­den Tisch“ orga­ni­sie­ren, an dem Ver­tre­ter des Ver­eins „Sze­ne 64“, der Stadt­ver­wal­tung und von jeder Frak­ti­on Platz neh­men. An die­sem Run­den Tisch soll ein Vor­schlag erar­bei­tet wer­den, den der Gemein­de­rat dann beschlie­ßen soll.

Neu­deck begrün­de­te sei­nen Vor­schlag damit, dass es „noch vie­le Unge­reimt­hei­ten“ gäbe. In der Öffent­lich­keit gin­gen Vor­wür­fe gegen das Bau­rechts­amt genau­so um wie gegen den Ver­ein. „Vie­le füh­len sich schlecht behan­delt.“  Es habe zur Sze­ne 64 zwar schon „Run­de Tische“ gege­ben, „aber die Poli­tik war außen vor“, bemän­gel­te Neu­deck. Um die Lage zu befrie­den, soll­te die Poli­tik mit ins Boot kom­men. Er wol­le mit allen Betei­lig­ten zusam­men sit­zen, um genau zu erfah­ren, was gelau­fen ist, so Neu­deck.

Ober­bür­ger­meis­te­rin Doro­thee Eisenlohr. foto: him

Die Abstim­mung war ein­mü­tig, ledig­lich die Gemein­de­rä­tin­nen von SPD/Buntspecht ent­hiel­ten sich. Ober­bür­ger­meis­te­rin Doro­thee Eisenlohr stell­te fest, dass der Tages­ord­nungs­punkt damit ver­tagt sei: „Wir wer­den den run­den Tisch jetzt in den nächs­ten zwei Wochen orga­ni­sie­ren.“