Highlandgames in Deißlingen locken die Zuschauer in Scharen

Die zweiten Deißlinger Highlandgames waren ein voller Erfolg. Fotos: Thomas Decker/Moni Marcel

DEISSLINGEN – Etwa 1000 Besu­cher kamen am Sams­tag zu den zwei­ten Deiß­lin­ger High­land­ga­mes. Und sie beka­men ordent­lich was zu sehen: 16 Teams von star­ken Män­nern maßen sich hier in aus­ge­fal­le­nen Dis­zi­pli­nen wie Trak­tor­rei­fen­schlep­pen, Baum­stamm­weit­wer­fen oder Was­ser­ei­mer­tra­gen über einen aben­teu­er­li­chen Par­cours, und das alles natür­lich in tra­di­tio­nel­len schot­ti­schen Kilts.

Wobei bei­spiels­wei­se das Team vom Ori­ent­ke­bap wei­ßen Koch­schür­zen bevor­zug­te. Da floß der Schweiß in Strö­men, aber natür­lich auch das Guin­ness, und am Ende gab es dann die Königs­dis­zi­plin: Auf einem Bal­ken­über einem Was­ser­be­cken balan­cie­rend muss­ten die Jungs, bewaff­net mit einem Stroh­sack, ver­su­chen, den Geg­ner ins Was­ser zu wer­fen. Das gab herr­li­che Sze­nen, bei der auch die Zuschau­er immer mal wie­der nass wur­den. Am Ende stand dann Sebas­ti­an Boué als High­lan­der des Jah­res fest, und in der Team­wer­tung sieg­ten die Trap­per­boyz, die erst­mals mit dabei waren, aber sich offen­bar bes­tens vor­be­rei­tet hat­ten.

Eröff­net wur­den die Games von den Caver­hill Guar­di­ans mit ech­ter Dudel­sack­mu­sik und von Bür­ger­meis­ter Rallf Ulb­rich, der ein ech­tes Glas­gow-Ran­gers-Fan­tri­kot trug und rote Haa­re hat­te, und von der fast ori­gi­na­len schot­ti­schen Minis­ter­prä­si­den­tin Nico­la Stur­ge­on, die live zuge­schal­tet war und ein herr­li­ches deutsch-eng­li­sches Gemisch von sich gab. 

Erst­mals dabei war in die­sem Jahr aus die High­land­ga­mes für Kids, die dabei eben­falls einen Rie­sen­spaß hat­ten. Gefei­ert wur­de danach bis in die Mor­gen­stun­den, bes­tens unter­hal­ten von der „The Wil­liam McNi­la­an Chee­sy All­star Band”, die sich als gute Mischung Deiß­lin­ger Lokal­ma­ta­do­ren erwies, und das im Fest­zelt, das von den Orga­ni­sa­to­ren, der Grup­pe Skrös und den Gluts­brü­dern, in ein wasch­ech­tes Pub ver­wan­delt wor­den war.