Kellerbrand in Villingendorf – 66-Jährige kommt in Klinik

Am späten Samstagabend ist in einem Einfamilienhaus in Villingendorf ein Brand ausgebrochen. Er entstand im Keller. Die Rettungskräfte rückten mit großem Aufgebot an. Drei Person sind im Haus gewesen, kamen von selbst ins Freie. Eine 66-Jährige wurde vom Roten Kreuz versorgt und mit einer leichten Rauchgasvergiftung in eine Klinik gebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Fotos: gg

Das Feuer ist im Heizungskeller des Hauses ausgebrochen. Aus bislang unbekannter Ursache hat eine Holzbeuge zu brennen begonnen. Das berichtete Sven Haberer, Kreisfeuerwehrsprecher und zugleich als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Villingendorf der Einsatzleiter vor Ort.

Nach ihren bisherigen Ermittlungen vermutet die Polizei als Brandursache einen technischen Defekt an einer Elektroinstallation. Schmorende Teile fielen auf am Boden gelagerte Holzpaletten und setzten diese in Brand. Die Feuerwehr konnte eine Ausweitung des Brandes auf andere Räumlichkeiten verhindern. Durch das Feuer sowie die Rauchentwicklung entstand Sachschaden in Höhe von etwa 100.000 Euro.

Die Feuerwehrkräfte der Gemeinde sind komplett mobilisiert worden. Zur Unterstützung rückten ein Großtanklöschfahrzeug und die Hubarbeitsbühne mit Besatzung aus Rottweil an. Sie wurden nicht benötigt, wie der stellvertretende Kreisbrandmeister Frank Müller vor Ort berichtete, und konnten wieder abrücken. Zur Unterstützung der Einsatzleitung rückte das Einsatzleitfahrzeug außerdem an.

Unter Atemschutz drangen Einsatzkräfte der Villingendorfer Wehr in das betroffene Gebäude, das in einem Wohngebiet am Ortsrand liegt, vor. Sie löschten den Brand rasch. Allerdings musste die Wasserversorgung des Hauses laut Haberer abgestellt werden, weil eine Leitung offenbar geborsten war. Die große Hitzeentwicklung habe dafür gesorgt, so Feuerwehrsprecher Rüdiger Mack auf Nachfrage der NRWZ. Der Keller steht nun unter Wasser aus der hauseigenen Leitung.

Das Rote Kreuz ist allein mit neun Kräften, darunter eine Rettungswagenbesatzung, der organisatorische Leiter Rettungsdienst und der Kreisbereitschaftsleiter, am Einsatzort eingetroffen. Verletzt wurde niemand, die teils ehrenamtlichen DRK-Kräfte hielten sich in Bereitschaft.

Die Feuerwehr ist mit gut 40 Kräften in acht Fahrzeugen angerückt.

 

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