Neuer Bürgermeister von Hardt heißt Michael Moosmann

Michael Moosmann. Foto: pm

Micha­el Moos­mann aus Schram­berg-Sul­gen ist der künf­ti­ge Bür­ger­meis­ter der Gemein­de Hardt. Er erreich­te gleich im ers­ten Wahl­gang am Sonn­tag 67,45 Pro­zent der Stim­men, teil­te die Gemein­de mit. Das ist die nöti­ge abso­lu­te Mehr­heit. Der Zweit­plat­zier­te, Den­nis Mauch aus Dun­nin­gen, lan­de­te bei 20,71 Pro­zent, die übri­gen Bewer­ber weit abge­schla­gen, bei nur 0,19 Pro­zent etwa die Dau­er­kan­di­da­tin Fried­hild Mil­ler. Bür­ger­meis­ter Her­bert Hal­der hat­te nicht erneut kan­di­diert.

Der Sul­ge­ner Micha­el Moos­mann (25) arbei­tet seit rund zwei Jah­ren bei der Stadt­ver­wal­tung der Gro­ßen Kreis­stadt Schram­berg im Bereich der Finan­zen und des Con­trol­ling und konn­te hier­bei wert­vol­le Erfah­run­gen für das Amt des Bür­ger­meis­ters sam­meln, wie er im Vor­feld der Wahl mit­teil­te.

883 Wäh­ler stimm­ten an der Urne und 205 per Brief­wahl für den jun­gen Mann.  Ob er sein Amt zum vor­ge­se­he­nen Ter­min als Schul­tes wird antre­ten kön­nen – oder ob er zunächst Amts­ver­we­ser wer­den wird -, wird davon abhän­gen, ob es Ein­sprü­che gegen die Wahl geben wird. Die deut­lichst unter­le­ge­ne Kan­di­da­tin Mil­ler hat die­ses Rechts­mit­tel jeden­falls bei den bis­he­ri­gen Wah­len, bei denen sie ange­tre­ten war, gewählt.

Die Wahl­be­tei­li­gung lag bei 77,37 Pro­zent. 

Auf Kan­di­da­tin Karin Gra­ve ent­fie­len 5,70 Pro­zent der Stim­men, auf Bewer­ber Chris­ti­an Mai­er 4,28. Alle übri­gen erhiel­ten unter einem Pro­zent an Stim­men.

Zur Per­son des künf­ti­gen Hard­ter Bür­ger­meis­ters: Nach dem Abitur absol­vier­te Micha­el Moos­mann ein dua­les Stu­di­um zum Bache­lor of Arts BWL – Tech­ni­cal Manage­ment, wel­ches ihm Wis­sen in den Berei­chen Betriebs­wirt­schafts­leh­re, Tech­nik und Volks­wirt­schafts­leh­re ver­mit­tel­te. Als Part­ner­un­ter­neh­men fun­gier­te die Dura­vit AG, die Micha­el Moos­mann Ein­bli­cke in unter­schied­li­che Abtei­lun­gen gewähr­te. Im Anschluss an das Stu­di­um setz­te er sei­ne Arbeit bei der Dura­vit AG fort, um in einem nächs­ten Schritt zur Stadt Schram­berg zu wech­seln. Seit­dem ist er sowohl für die Haus­halts­pla­nung als auch für die Bewirt­schaf­tung und den Abschluss in den Berei­chen des Tief­baus, der Bau­hö­fe, der Orts­ver­wal­tung Wald­mös­sin­gen und der Wirt­schafts­för­de­rung zustän­dig. Des Wei­te­ren war er feder­füh­rend bei der Erstel­lung der Eröff­nungs­bi­lanz der Stadt, wel­che er im Sep­tem­ber 2017 dem Gemein­de­rat vor­stell­te. Außer­dem konn­te er durch sei­ne Tätig­kei­ten im Betei­li­gungs­ma­nage­ment und dem Pro­to­koll­we­sen sei­ne Kennt­nis­se ver­tie­fen.

Sein Ziel ist es, die erfolg­rei­che Poli­tik der letz­ten Jah­re fort­zu­füh­ren und die attrak­ti­ve und unab­hän­gi­ge Gemein­de Hardt wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten sieht er unter ande­rem bei der Schul­aus­stat­tung und den Kapa­zi­tä­ten des Kin­der­gar­tens. Hier sind sei­nes Erach­tens Inves­ti­tio­nen not­wen­dig, um auch in Zukunft eine zeit­ge­mä­ße Betreu­ung zu gewähr­leis­ten. Die Inves­ti­tio­nen sol­len im Rah­men der finan­zi­el­len Leis­tungs­fä­hig­keit getä­tigt wer­den, um die finan­zi­el­le Sta­bi­li­tät nicht zu gefähr­den. In die­sem Punkt setzt Micha­el Moos­mann auf eine enge Zusam­men­ar­beit mit dem Gemein­de­rat. Ein wei­te­rer wich­ti­ger Aspekt ist auch die Stär­kung des guten Zusam­men­halts inner­halb der Gemein­de durch die För­de­rung von Ver­ei­nen und Ver­an­stal­tun­gen. Eben­falls gehö­ren der Ein­zel­han­del, die Gas­tro­no­mie, die Apo­the­ke und der Arzt zu einer attrak­ti­ven und leben­di­gen Gemein­de. Hin­sicht­lich der Wohn- und Gewer­be­ge­bie­te för­dert Micha­el Moos­mann die Nut­zung vor­han­de­ner Flä­chen durch Aktua­li­sie­rung der Bebau­ungs­plä­ne und möch­te Eigen­tü­mern damit neue Mög­lich­kei­ten für eine Nach­ver­dich­tung bie­ten. Sofern zusätz­li­cher Bedarf besteht, sieht er auch die Aus­wei­sung neu­er Wohn- und Gewer­be­ge­bie­te vor.

Es ist Micha­el Moos­mann nach eige­nen Anga­ben sehr wich­tig, den Kon­takt zu allen Alters- und Inter­es­sens­grup­pen auch direkt bei Ver­an­stal­tun­gen und Gesprä­chen auf offe­ner Stra­ße zu pfle­gen.