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Rottweil
Sonntag, 8. Dezember 2019
Start Land­kreis Rott­weil Sozi­al­mi­nis­ter Man­ne Lucha besucht „Ala­din & Frie­da“

Sozialminister Manne Lucha besucht „Aladin & Frieda“

Viel Lob für das „Leucht­turm­pro­jekt“

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Lau­ter­bach. Minis­ter­be­such hat das „Ala­din & Frie­da“ in Lau­ter­bach bekom­men. Lan­des­so­zi­al­mi­nis­ter Man­ne Lucha zeig­te sich beein­druckt und sprach von einem „Leucht­turm­pro­jekt“.

Knapp 30 Pro­zent der Geflüch­te­ten sind mitt­ler­wei­le in Lohn und Brot, und das schon nach vier Jah­ren, wur­de bei dem Minis­ter­be­such deut­lich. Frü­her hat­te das bis zu zehn Jah­re gedau­ert, bis neu Hin­zu­ge­zo­ge­ne sich wirk­lich akkli­ma­ti­siert hat­ten. Das sei auch und vor allem den vie­len vie­len Ehren­amt­li­chen zu ver­dan­ken, wie der Minis­ter beton­te. Baden-Wür­t­­te­m­berg sei ein Land des bür­ger­schaft­li­chen Enga­ge­ments.

Locke­re Gesprächsun­de: Bür­ger­meis­ter Nor­bert Swo­bo­da (von links), Son­ja Rajsp, Land­rat Wolf-Rüdi­ger Michel und Minis­ter Man­ne Lucha.

Land­rat Wolf-Rüdi­ger Michel war eben­falls beein­druckt und wies auf sei­ne Stra­te­gie der dezen­tra­len Unter­brin­gung hin, durch die die Inte­gra­ti­on ein­fach schnel­ler gegan­gen sei. Bür­ger­meis­ter Nor­bert  Swo­bo­da freu­te sich, dass man in Lau­ter­bach trotz oder gera­de wegen der vie­len Geflüch­te­ten mit den gerings­ten AfD-Wäh­­ler-Anteil im Land­kreis habe. Dies gleich nach Schen­ken­zell, die übri­gens auch über­pro­por­tio­nal vie­le Flücht­lin­ge auf­ge­nom­men haben.

Minis­ter Man­ne Lucha trägt sich ins Gol­de­ne Buch der Gemein­de Lau­ter­bach ein.

Son­ja Rajsp stell­ten den Betrieb vor. Mit sechs Fest­an­ge­stell­ten, einer Aus­zu­bil­den­den und sehr vie­len Ehren­amt­li­chen wird die Arbeit im Team erle­digt. „Wir brin­gen Men­schen in Arbeit, die es woan­ders nicht so leicht hät­ten, vor allem wegen der Sprach­bar­rie­re und Defi­zi­te beim Schrei­ben. Wir konn­ten mitt­ler­wei­le schon drei Mit­ar­bei­ter an ande­re Gas­tro­no­mie­be­trie­be aus­lei­hen, die Per­so­nal­knapp­heit haben, und haben für alle drei ein sehr posi­ti­ves Feed­back erhal­ten. Dar­auf sind wir stolz. Ziel ist es, Sprung­brett für vie­le zu sein, die es dank unse­rer Aus­bil­dung dann einen Arbeits­platz fin­den. Da unter­stützt uns auch die Hirsch­braue­rei, denn das Per­so­nal­pro­blem in der Gas­tro­no­mie kann mit­tel­fris­tig zum Schlie­ßen hun­der­ter von Gast­stät­ten hier in der Gegend füh­ren“, mach­te Son­ja Rajsp deut­lich.

 

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