Montag, 15. April 2024

19-Jährige schwer verletzt – Unfallverursacher verschwindet

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Bei einem Autounfall ist eine Autofahrerin bei Dunningen am Mittwochnachmittag schwer verletzt worden. Die Feuerwehr musste die eingeklemmte Frau befreien. Nun wurde bekannt: Die 19-Jährige ist einen entgegenkommenden Fahrzeug ausgewichen. Der Unfallursacher verschwand.

(Dunningen). Am Mittwochnachmittag ist es gegen 15 Uhr auf der Landstraße 422 zwischen Dunningen und Seedorf zu einem folgenschweren Unfall gekommen. Eine 19-Jährige fuhr mit einem Toyota Yaris in Richtung Seedorf. Ihr kam ein Kleintransporter mit Anhänger entgegen, der auf die Fahrspur der jungen Frau geriet. Das berichtete die Polizei tags darauf.

Beim Ausweichen verlor die junge Frau demnach die Kontrolle über ihren Toyota, kam von der Straße ab und überschlug sich mit dem Auto mehrfach. Dabei erlitt sie schwere Verletzungen. Rettungskräfte mussten die in ihrem Auto eingeklemmte Frau befreien. Sie kam in eine Unfallklinik. An ihrem Toyota entstand Totalschaden.

Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt in Richtung Dunningen fort, ohne sich um die Verletzte zu kümmern.

Die Polizei sucht Zeugen des Unfallhergangs, die insbesondere Angaben zum flüchtigen Unfallverursacher machen können. Hinweise werden an die Verkehrspolizei Zimmern, Telefon 0741 34879-0, erbeten.

Zunächst sind nach Informationen vor Ort die Polizei und der Rettungsdienst an die Unfallstelle gerufen worden. Diese benötigten Hilfe seitens der Feuerwehr: Die eingeklemmte Fahrerin musste aus dem stark beschädigten Auto befreit werden. Die Feuerwehr Dunningen rückte unter dem Kommando von Volker Hils an und übernahm die Aufgabe ebenso wie die Absicherung der Unfallstelle und die Sicherung auslaufender Betriebsstoffe. Die zudem alarmierte Feuerwehr Schramberg konnte die Einsatzfahrt abbrechen, berichtete Feuerwehrsprecher Sven Haberer.

Fotos: gg

Der Rettungsdienst kümmerte sich um die Frau, die laut dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst Thomas Reindl schwer verletzt worden sei. Sie kam mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Ein Notarzt begleitete den Transport.

Für die Dauer der Rettungsarbeiten ist der betroffene Abschnitt der Landesstraße gesperrt worden. Der Verkehr fand größtenteils eine Umleitung über eine  asphaltierten Feldweg.

 

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NRWZ-Redaktion
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