Aus der Region. Diese Fasnet endet äußerst ungemütlich für Verkehrsteilnehmer: Die Straßen rund um Rottweil sind am späten Dienstagabend gefährlich glatt. Bei Rottweil haben sich bereits Unfälle ereignet.
Auf der Bundesstraße 462 zwischen der Autobahnanschlussstelle Rottweil/Zimmern und Rottweil-Nord ist ein Fahrzeug aus bislang unbekannter Ursache in die Leitplanke gefahren. Das Auto blieb dort stark beschädigt liegen. Zur Unfallstelle sind der Rettungsdienst und die Polizei entsandt worden, die die Ermittlungen aufgenommen hat.
An der Abfahrt Rottweil/Zimmern der B 14 kam es zu einem weiteren Unfall. Dort war der Fahrer eines Transporters offenbar zu schnell. Der Wagen überfuhr in der Abfahrt zunächst ein Hinweisschild und landete dann im Graben. Der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt. Eine Streife der Polizei kümmerte sich um die Unfallaufnahme.
Im Bereich dieser beiden Unfälle, die kurz nach 22 Uhr geschahen, war es spiegelglatt. Autofahrer warnten entgegenkommende per Fernlicht und machten so auf die Unfallstellen, aber auch auf die auf alle lauernde Gefahr aufmerksam.
Nach diesen Glätte-Unfällen droht auch in der Nacht auf Mittwoch wieder Gefahr auf den Straßen im Landkreis Rottweil. Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Warnung herausgegeben.
Die Serie glättebedingter Unfälle in der Region könnte sich fortsetzen: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt seit Dienstagabend vor Frost und Glätte im gesamten Landkreis Rottweil. Die amtliche Warnung der Stufe 1 (Gelb) gilt von Dienstagabend, 22 Uhr, bis Mittwochvormittag, 10 Uhr. Der DWD rechnet mit leichtem Frost zwischen -1 und -4 Grad – und damit mit gefährlich glatten Straßen.
Betroffen sind unter anderem Rottweil, Schramberg, Deißlingen, Dunningen, Epfendorf, Oberndorf am Neckar und Zimmern ob Rottweil – also genau jene Orte, in denen es am Wochenende bereits zu mehreren, teils schweren Verkehrsunfällen gekommen war. Allein auf der A 81 hatte Straßenglätte am Montag zwei Unfälle mit insgesamt rund 75.000 Euro Sachschaden verursacht.
In der Nacht zum Mittwoch ist zudem gebietsweise mit Glätte durch Schneeschauer oder gefrierende Nässe zu rechnen. Auf den Schwarzwaldhöhen warnt der DWD weiterhin vor stürmischen Böen mit bis zu 75 Stundenkilometern. Ab Mittwoch soll es dann vor allem im mittleren und nördlichen Schwarzwald erneut kräftig schneien – verbreitet werden 3 bis 8, stellenweise bis zu 10 Zentimeter Neuschnee erwartet.
Autofahrer sollten in den kommenden Stunden besonders vorsichtig unterwegs sein und ihre Fahrweise den winterlichen Straßenverhältnissen anpassen.


