Zusammenprall auf der A 81 bei Rottweil: eine Schwerverletzte

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Bei einem Unfall in der Nacht auf Samstag auf der Autobahn 81 bei Rottweil ist eine Beifahrerin eines Kleinwagens schwer verletzt worden. Das Auto hatte sich überschlagen. Die Rettungskräfte waren in großer Zahl vor Ort. Eine der beiden Richtungsfahrbahnen musste für die Dauer der Rettungsarbeiten gesperrt werden.

Update – die Polizei berichtet wie folgt: Am frühen Samstagmorgen kam es kurz nach Mitternacht auf der A 81 zwischen den Anschlussstellen Oberndorf und Rottweil zu einem schweren Verkehrsunfall. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen fuhr eine 18-jährige Fahranfängerin in Richtung Singen und überholte dabei auf der linken Spur ein Fahrzeug. Beim Wiedereinscheren auf die rechte Spur zog sie zu früh nach rechts und touchierte mit ihrem Wagen das überholte Fahrzeug. In der Folge schleuderte das Auto der Unfallverursacherin nach rechts von der Fahrbahn und überschlug sich mehrfach in der angrenzenden Böschung. Dabei ist die Beifahrerin schwer verletzt, die junge Fahranfängerin erlitt leichte Verletzungen. Zur Erstversorgung und Bergung der Verletzten waren der Rettungsdienst und die Feuerwehr im Einsatz. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von rund 7000 Euro

Unser ursprünglicher Bericht: Der Unfall geschah gegen 0.45 Uhr zwischen der Raststätte Neckarburg-West und der Anschlussstelle Rottweil. Die Fahrerin des Kleinwagens hatte nach ersten Informationen vor Ort gerade einen Mercedes überholt, als sie offenbar zu früh wieder einscherte. Ihr Auto touchierte den überholten Wagen, begann sich zu drehen, wurde ins Bankett abgewiesen. Dort überschlug sich der Wagen und kam auf den Rädern wieder zum Stehen.

Fotos: gg

Die Beifahrerin ist dabei im Fahrzeug eingeschlossen und schwer verletzt worden. Mit schwerem Gerät befreite sie die hinzugerufene Feuerwehr. Die Fahrerin selbst ist ebenfalls verletzt worden. Auch um sie kümmerte sich der Rettungsdienst. Der Fahrer des überholten Wagens überstand den Unfall ohne Blessuren.

Vonseiten der Feuerwehr, die mit einem Löschzug aus Oberndorf und zwei weiteren Fahrzeugen aus Rottweil anrückte, war Kreisbrandmeister Nicos Laetsch als Erster vor Ort. Das berichtete Feuerwehrsprecher Sven Haberer. Laetsch habe sich sofort um die Verletzte im Auto gekümmert. Zudem sei von ihm bereits eine erste Rückmeldung gekommen, dass entgegen der Alarmierung die Frau nicht eingeklemmt gewesen ist. Er habe daher die weiter anrückenden Kräfte angewiesen, die Frau schonend, aber schnellstmöglich zu retten. Auch deshalb, weil an der Unfallstelle Temperaturen unter Null Grad herrschten, so Haberer gegenüber der NRWZ.

Das Kommando vor Ort hatte der Oberndorfer Stadtbrandmeister Manuel Suhr aus Rottweil waren zudem Stadtbrandmeister Frank Müller und ein sogenannter Vorausrüstwagen an der Einsatzstelle. Damit waren laut Sprecher Haberer insgesamt sieben Fahrzeuge und 33 Einsatzkräfte angerückt. Neben der Menschenrettung kümmerte sich die Feuerwehr um die Absperrung und Absicherung der Unfallstelle und den Brandschutz am verunfallten Kleinwagen.

Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen, einem Notarzt und dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst an der Einsatzstelle.

Die Straßenmeisterei kümmerte sich darum, die stark verschmutze Fahrbahn – der Kleinwagen hatte beim Abkommen ins Bankett größere Mengen Split aufgewirbelt – zu reinigen und wieder befahrbar zu machen.

Die Polizei übernahm die Ermittlungen zur Unfallursache.

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