Was für ein Finale: Ausverkauft, die Alte Stallhalle bis zum letzten Platz gefüllt! Pink Martini aus den Staaten spielen zum Abschluss des diesjährigen Jazzfests auf. Der Verein ist zufrieden, knapp 9000 Besucher kamen 2025. Das ist beachtlich, auch wenn die Bestmarke des vergangenen Jahres nicht erreicht wurde. Ohne die weit mehr als 100 Ehrenamtlichen, städtischen Rückhalt und etliche Sponsoren wäre das Ganze ohnehin nicht möglich. Wie passend, dass sich am letzten Abend schon der nächste Sponsor in spe meldet … Doch das ist Zukunftsmusik. Am Samstagabend gibt es erst einmal Bigband-Sound in voller Breite.
Pink Martini ist ein internationales Orchesterprojekt mit Ursprungsland USA, das seit drei Jahrzehnten unermüdlich rund um den Erdball tourt. Gerade erst waren sie in Paris in der riesigen Accor-Arena, weiter geht es von Rottweil aus Richtung Zürich, wo die Tickets mal eben doppelt so viel kosten.
Tatsächlich bemüht sich das Rottweiler Jazzfest stets darum, Konzerte für möglichst viele Menschen erschwinglich zu machen, und immerhin ein Drittel des Besucherstroms kommt von außerhalb des Landkreises. An diesem Abend zieht es Scharen in die Stallhalle, aus Freiburg, aus Reutlingen, sogar aus Köln sind Besucher extra per Wohnmobil angereist.
Fans hat Pink Martini also reichlich, und schon in den ersten Minuten des Abends wird mehr als klar, warum. Die 14-köpfige Formation mit den charismatischen Frontsängerinnen China Forbes und Storm Large macht einfach mitreißende Gute-Laune-Musik.
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Alle Fotos: Elke Reichenbach















Es gibt viele Eigenkompositionen und etliche Cover. Die Stücke sind irgendwo zwischen Bar und Lounge, Party und Piazza zu verorten, von Film- bis Weltmusik quer durch die Genres und die Sprachen des Erdballs – auf manch einem Album tauchen Stücke aus bis zu neun Sprachen gleichzeitig auf.
Hier ein Funken Chanson, dort Musik aus Nahost und Asien, angereichert mit afro-kubanischer Salsa, argentinischem Tango, brasilianischer Samba und Bossa Nova, italienischer Folklore, griechischem Rembetiko – abseits der Stuhlreihen wird begeistert getanzt. Dazwischen Ansagen mit Humor und Fantasie, Seitenhiebe auf die politische Entwicklung im Heimatland, alles verquirlt mit viel jazzigem Charme und treibenden Rhythmen. Bei Bella Ciao singen alle mit, und zum Abschied zieht eine lange Besucherpolonaise an der Bühne vorbei. So geht Feiern! Ein grandios-glamouröses Jazzfest-Finale für 2025 – und die Verhandlungen für 2026 laufen bereits an …
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