Das Schramberger Freibad in Tennenbronn. Foto: pm

Wie schön ist es doch wenn man bei der Kan­di­da­ten­vor­stel­lung zum The­ma Tou­ris­mus, die rie­si­gen Vor­tei­le von Schram­berg, wie Hal­len­bad, Muse­ums­land­schaft und Frei­bad Ten­nen­bronn auf­führt. Wenn jetzt noch die Ver­wal­tung mit Ter­min­ka­len­dern aus­ge­stat­tet wird, so dass man sich den Ter­min an dem die Pla­nung des Frei­bads Ten­nen­bronn vor­ge­stellt wer­den soll, ein­trägt, dann wäre die Über­ra­schung nicht ganz so groß.

Schon wäh­rend der letzt­jäh­ri­gen (viel­leicht der Letz­ten) Öff­nung, wur­de ent­schie­den das Schwimm­bad in die­sem Jahr nicht zu öff­nen. Eine teu­re Pla­nung stand fest, ohne Sprung­an­la­ge, die man mög­li­cher­wei­se hät­te finan­zie­ren kön­nen, wenn nicht die Gar­ten­schaut­run­ken­heit nicht so viel Geld gekos­tet hät­te also war­um nicht anfan­gen. Es müss­te doch selbst in Schram­berg mög­lich sein in einem Jahr und neun Mona­ten ein Frei­bad zu reno­vie­ren, wofür ande­re Gemein­den ein hal­bes Jahr benö­ti­gen. Ich muss auch dem Vor­ha­ben wider­spre­chen, dass, wenn pro Jahr € 400 000,- Zuschuss ein­ge­spart wer­den und 1,5 Mil­lio­nen vom Land zusteu­ert wer­den, das Bad nach 10 Jah­ren finan­ziert ist. Das mag ja sein aber es ist halt kein Schwimm­bad mehr da.

Es ist bewun­derns­wert mit wel­chem Lang­mut die Ten­nen­bron­ner die­sem Spiel zuschau­en und sich von dem Kas­per­le­thea­ter um ihren Orts­vor­ste­her ablen­ken las­sen. Vor allem im Hin­blick dar­auf, dass der Erhalt des Schwimm­bads im Ein­ge­mein­dungs­ver­trag fest­ge­schrie­ben ist. Der Hin­weis für die Som­mer­gäs­te im Feri­en­park auf die gra­tis Nut­zung der Lang­lauf­läu­pe geht kom­plett dane­ben.

Hans­mi­cha­el Marx, Schram­berg-Sul­gen