Klar, der Testturm Rottweil ist ein beeindruckendes Bauwerk. Aber er ist so viel mehr als das: Er ist das moderne Wahrzeichen, das sich ganz selbstverständlich in die historische Kulisse der ältesten Stadt Baden-Württembergs fügt und dabei zukunftsweisende Ingenieurskunst verkörpert. Er hat nicht nur die höchste öffentliche Aussichtsplattform Deutschlands zu bieten, sondern ist gleichzeitig ein entscheidendes Forschungszentrum für die Aufzugtechnologie von morgen.
- Warum der Testturm Rottweil mehr als nur ein Turm ist
- Ein Ausblick, der alles verändert: Deutschlands höchste Aussichtsplattform
- Ein Blick in die Werkstatt der Zukunft
- Wie der Testturm in den Himmel wuchs
- Planen Sie ihren perfekten Besuch am Testturm Rottweil.
- Ein Ausblick, der verbindet
- Gut zu wissen: Antworten auf die wichtigsten Fragen
Warum der Testturm Rottweil mehr als nur ein Turm ist
Wer heute nach Rottweil blickt, dem fällt er sofort ins Auge. Der Testturm ragt unverkennbar aus der Landschaft heraus und hat die Skyline der Stadt neu definiert. Man könnte ihn fast als eine Brücke sehen, die die tausendjährige Geschichte Rottweils mit einer Zukunft als globales Innovationszentrum verbindet. Dieses Bauwerk ist nicht nur ein Magnet für Besucher aus aller Welt, sondern auch ein starkes Symbol für den technischen Fortschritt, der von hier aus in die Welt getragen wird.
Ihn als „mehr als nur einen Turm“ zu bezeichnen, unterstreicht seine besondere Stellung – ganz ähnlich, wie Unternehmen durch eine starke Markenidentität und Differenzierung ihre Einzigartigkeit betonen. In Rottweil trifft eben mittelalterliche Turmkultur auf visionäre Ingenieurskunst. Genau das macht den Reiz aus.
Eine Reise zwischen Geschichte und Zukunft
Wer den Turm besucht, spürt diese einzigartige Symbiose sofort. Er ist alles in einem:
- Ein modernes Wahrzeichen: Er steht im Dialog mit den historischen Türmen der Stadt und verbindet die Epochen miteinander.
- Ein Innovationszentrum: In seinem Inneren wird an der Zukunft der urbanen Mobilität geforscht. Das verleiht dem Ort eine globale Bedeutung.
- Ein touristisches Highlight: Die Aussichtsplattform lockt Menschen aus nah und fern an, was die regionale Wirtschaft und die Bekanntheit der Stadt ungemein stärkt.
Statt trockener Fakten erleben Sie hier eine Geschichte von Mut und Weitblick. Der Turm ist der lebende Beweis dafür, dass Tradition und Fortschritt keine Gegensätze sein müssen, sondern sich gegenseitig wunderbar bereichern können.
Dieser Guide soll Ihr Begleiter für ein unvergessliches Erlebnis am Testturm sein. Wir bereiten Sie auf alles vor: von der atemberaubenden 360-Grad-Aussicht über die faszinierende Technik im Inneren bis hin zu allen praktischen Tipps für Ihren Besuch. Wir wollen Ihre Neugier wecken und Ihnen zeigen, warum dieser Ort so viel mehr zu bieten hat, als man auf den ersten Blick vermuten würde.

Ein Ausblick, der alles verändert: Deutschlands höchste Aussichtsplattform
Man steigt in den gläsernen Panoramalift und schon geht’s los. In gerade einmal 30 Sekunden gleitet man beinahe lautlos nach oben. Unter einem wird die Welt kleiner, während sich am Horizont langsam ein Panorama entfaltet, das einem schlicht den Atem raubt. Das ist keine gewöhnliche Aufzugfahrt, das ist der Auftakt zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Oben, auf 232 Metern Höhe, tritt man hinaus auf die höchste öffentliche Aussichtsplattform Deutschlands. Und hier oben ist es mehr als nur die Aussicht – es ist dieses Gefühl von Weite und Freiheit, das einen sofort packt.
Die Plattform ist offen und umlaufend, was einen echten 360-Grad-Blick ohne störende Hindernisse ermöglicht. Jeder Schritt eröffnet eine neue Perspektive auf die Region, die sich je nach Wetter und Tageszeit in einem völlig anderen Licht zeigt.

Ein Panorama, das Horizonte öffnet
Was gibt’s denn da oben alles zu sehen? So einiges! Der Blick schweift über eine Landschaft voller Gegensätze, weit über die Dächer von Rottweil, der ältesten Stadt Baden-Württembergs, hinaus.
- Der Schwarzwald: Im Westen türmen sich die dunklen Tannen und sanften Gipfel des Schwarzwalds auf – mal mystisch, mal sonnenüberflutet.
- Die Schwäbische Alb: Richtung Osten zeichnet sich die markante Kante der Schwäbischen Alb ab, ein Paradies für alle, die gerne draußen unterwegs sind.
- Die Schweizer Alpen: Und wenn das Wetter mitspielt, ist das die Krönung. Dann blitzen am Horizont die schneebedeckten Gipfel der Schweizer Alpen auf. Ein majestätischer Anblick.
Aber die wahre Magie entdeckt man im Detail. Von hier oben erkennt man die verwinkelten Gassen der Rottweiler historischen Innenstadt, die wie ein altes Mosaik daliegen. Man folgt dem Lauf des Neckars und begreift die Landschaft auf eine ganz neue Art und Weise.
Seit der Eröffnung im Oktober 2017 ist die Plattform auf 232 Metern Höhe ein echtes Highlight. Ob man nun auf eigene Faust mit dem Panoramalift hochfährt oder an einer Führung teilnimmt: Der Rundumblick ist einfach beeindruckend. Wer mehr über die technischen Hintergründe des Turms erfahren will, findet viele fesselnde Details zum Bauwerk auf Wikipedia.
Ein Erlebnis für alle
Der Besuch auf der Plattform ist wirklich für jeden gedacht. Die ganze Anlage ist vollständig barrierefrei gestaltet, vom Eingangsbereich über den Lift bis zur Aussichtsebene selbst. Menschen mit Rollstuhl oder Familien mit Kinderwagen können das Erlebnis also ganz ohne Hürden genießen.
Der Testturm Rottweil führt die jahrhundertealte Turmtradition der Stadt fort und katapultiert sie direkt in die Zukunft. Er ist mehr als nur ein Bauwerk – er ist ein Treffpunkt, ein Ort zum Staunen und ein Symbol dafür, wie gut sich Geschichte und moderne Visionen verbinden lassen. Der Blick von hier oben ist nicht nur eine schöne Aussicht, er ist pure Inspiration.
Ein Blick in die Werkstatt der Zukunft
Der Testturm in Rottweil ist ja so viel mehr als nur ein grandioser Aussichtspunkt. Im Grunde ist er ein gigantisches, senkrecht stehendes Labor. Hinter dieser eleganten, schraubenförmigen Fassade verbirgt sich eine echte Zukunftswerkstatt, in der Ingenieure an der nächsten Generation der urbanen Mobilität tüfteln. Hier werden die Aufzüge entwickelt, die eines Tages die Super-Wolkenkratzer dieser Welt erschließen sollen.
Man kann sich das Ganze wie eine Teststrecke für die Formel 1 vorstellen – nur eben senkrecht in den Himmel gebaut. In den Schächten werden neue Technologien unter extremen Bedingungen auf Herz und Nieren geprüft, um sie schneller, sicherer und effizienter zu machen. Es geht darum, Materialien an ihre Grenzen zu bringen und innovative Steuerungssysteme zu perfektionieren.
Im Inneren rasen Aufzüge mit bis zu 18 Metern pro Sekunde (das sind fast 65 km/h!) durch insgesamt zwölf Schächte. Neun davon sind für ganz klassische Hochgeschwindigkeitsaufzüge reserviert. In den drei anderen aber wird an einer echten Weltneuheit gefeilt: dem MULTI-System. Wer tiefer eintauchen will: Mehr über die faszinierende Technik im Testturm zu erfahren, lohnt sich – es ist die bedeutendste Revolution in der Aufzuggeschichte seit mehr als 160 Jahren.

Das MULTI-System – eine Revolution für Architekten
Der eigentliche Star im Turm ist aber dieses sogenannte MULTI-System. Vergessen Sie am besten alles, was Sie bisher über Aufzüge wussten. Dieses System kommt nämlich komplett ohne Seile aus und funktioniert stattdessen mit Magnetschwebetechnik, ganz ähnlich wie moderne Hochgeschwindigkeitszüge.
Das Besondere daran ist aber nicht nur das „Wie“, sondern auch das „Wohin“. Die Kabinen können nämlich nicht nur stur auf und ab fahren. Stellen Sie sich ein U-Bahn-Netz vor, das einfach vertikal in ein Gebäude gebaut wurde. Die Kabinen können an Weichen die Richtung wechseln und sich sogar seitwärts bewegen.
Diese Technologie stellt die bisherigen Spielregeln für Architekten und Stadtplaner komplett auf den Kopf. Bislang waren der Höhe und auch der Form von Gebäuden durch die starren, seilgebundenen Aufzugschächte klare Grenzen gesetzt.
Mit dem MULTI-System können Gebäude völlig neu gedacht werden. Statt immer nur starrer vertikaler Türme sind jetzt auch horizontal verbundene Gebäudekomplexe oder sogar ringförmige Strukturen denkbar, in denen sich die Menschen frei in alle Richtungen bewegen.
Warum das für unsere Städte so essenziell ist
In einer Welt, in der immer mehr Menschen in Megastädten leben, werden Wolkenkratzer selbst zu kleinen vertikalen Städten. Eine effiziente und schnelle Mobilität innerhalb dieser riesigen Gebäude ist da absolut entscheidend. Das MULTI-System verspricht hier gewaltige Vorteile:
- Kürzere Wartezeiten: Es können mehrere Kabinen gleichzeitig in einem einzigen Schachtsystem zirkulieren. Schluss mit dem ewigen Warten.
- Mehr nutzbare Fläche: Seillose Systeme brauchen viel kleinere Schächte. Das spart kostbaren und teuren Platz im Gebäude.
- Architektonische Freiheit: Komplexe und kreative Gebäudeformen werden plötzlich realisierbar und eröffnen revolutionäre Möglichkeiten für das städtische Leben.
Der Testturm in Rottweil ist also nicht nur unser lokales Wahrzeichen. Er ist ein global bedeutendes Forschungszentrum, in dem ganz aktiv an den Lösungen für die urbanen Herausforderungen von morgen gearbeitet wird. Hier, bei uns in Rottweil, wird Zukunft greifbar gemacht.

Wie der Testturm in den Himmel wuchs
Die Geschichte des Testturms ist eine von Visionen, Mut und jeder Menge Ingenieurskunst. Angefangen hat alles mit der Entscheidung für den Standort auf dem Berner Feld – ein Entschluss, der den Grundstein für ein Wahrzeichen legte, das heute aus der Region nicht mehr wegzudenken ist.
2014 rollten die Bagger an. Zuerst musste ein massives Fundament her, um dem Koloss später einen felsenfesten Halt zu geben. Dann aber kam der wirklich faszinierende Teil des Rohbaus: das sogenannte Gleitbauverfahren.
Der Turm im Zeitraffer
Stellen Sie sich das mal vor: Der Turm wuchs wie eine riesige Kletterpflanze aus Beton in den Himmel. Tag für Tag, Schicht für Schicht schob sich die Schalung langsam nach oben, während ununterbrochen frischer Beton eingefüllt wurde.
So schoss der Turm in einer erstaunlich kurzen Zeit in die Höhe. Die Präzision und das Tempo dieses Verfahrens waren absolut entscheidend, nicht nur, um den straffen Zeitplan zu halten, sondern auch, um die Stabilität des ganzen Bauwerks zu garantieren.
Für die Menschen in und um Rottweil war dieser Prozess mehr als nur eine Baustelle. Es war ein tägliches Schauspiel zu beobachten, wie ihr neues Wahrzeichen buchstäblich aus dem Boden wuchs.
Als der Betonschaft endlich seine volle Höhe erreicht hatte, stand der nächste große Schritt an: die Montage der einzigartigen textilen Hülle. Genau diese innovative Fassade gibt dem Turm sein unverwechselbares, elegantes Gesicht.
Eine Vision von Leichtigkeit und Licht
Mit seinen 246 Metern Höhe ist der TK Elevator Testturm nicht einfach nur ein technisches Meisterwerk, sondern auch ein echtes Architektur-Highlight. Die Architekten Helmut Jahn und Werner Sobek hatten die Idee, dem wuchtigen Betonturm eine optische Leichtigkeit zu verpassen.
Die geniale Lösung: eine spiralförmig gewickelte Membran aus Glasfasergewebe, die den Turm wie einen feinen Schleier umhüllt. Dieses halbtransparente Material spielt mit dem Sonnenlicht und lässt den Turm je nach Wetter und Tageszeit in einem anderen Licht erstrahlen. Dank dieser zwischen 2014 und 2017 realisierten Konstruktion ist er heute das höchste Gebäude der Welt mit einer Textilfassade.
Die Hülle sieht aber nicht nur gut aus. Sie schützt auch die Betonstruktur vor der Witterung und dämpft die Schwingungen, die der Wind verursacht. Und auch wenn der Testturm die Landschaft dominiert, ist er nicht das Höchste, was man hier finden kann. Lesen Sie bei uns, warum manche Windräder höher als der Rottweiler Testturm sind.

Planen Sie ihren perfekten Besuch am Testturm Rottweil.
Ein Ausflug zum Testturm Rottweil ist schon etwas Besonderes. Damit auch wirklich alles glattläuft und Sie den Tag in vollen Zügen genießen können, haben wir hier mal die essenziellen Infos für die Planung zusammengetragen. Von der Anfahrt bis zum Ticketkauf – so wird der Besuch zum Kinderspiel.
Die Anreise ist denkbar einfach. Wer mit dem Auto kommt, tippt einfach „Berner Feld, 78628 Rottweil“ ins Navi. Direkt vor Ort gibt es genügend Parkplätze. Das System ist modern und kennzeichenbasiert. Man zahlt also ganz bequem am Automaten. Mit 2 € ist die Parkgebühr dazu noch wirklich fair.
Sie sind lieber mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs? Auch kein Problem. Nehmen Sie den Zug bis zum Rottweiler Hauptbahnhof. Von dort aus ist es entweder ein reizvoller, rund 50-minütiger Spaziergang durch die Stadt oder eine kurze Taxifahrt bis zum Turm.
Öffnungszeiten und die besten Besuchszeiten
Die Öffnungszeiten des Testturms sind nicht in Stein gemeißelt und können sich je nach Saison oder Wetterlage auch mal ändern. Ein kurzer Blick auf die offizielle Website vor dem Start ist daher immer eine sinnvolle Idee, um sicherzugehen, dass die Plattform auch wirklich geöffnet ist.
Wer die Aussicht ganz in Ruhe genießen möchte, kommt am besten unter der Woche. An Wochenenden empfiehlt es sich, früh am Morgen oder später am Nachmittag vorbeizuschauen, wenn der größte Andrang schon vorbei ist. Klar, bei strahlendem Sonnenschein ist die Sicht phänomenal, aber auch ein bewölkter Himmel hat seinen unverwechselbaren, fast mystischen Reiz.
Kleiner Tipp für Familien: Der Turmbesuch lässt sich super mit einem Bummel durch die historische Rottweiler Innenstadt verbinden. So wird der Tag zu einem runden Erlebnis für Groß und Klein.
Tickets, Preise und Barrierefreiheit
Der Ticketkauf ist unkompliziert. Sie können die Karten entweder direkt vor Ort an der Kasse oder ganz entspannt online kaufen. Wer online bucht, spart sich an gut besuchten Tagen bei Bedarf eine längere Warteschlange.
Hier ein schneller Überblick über die Eintrittspreise:
- Erwachsene: 12,50 €
- Kinder (6–16 Jahre): 8 €
- Kinder bis 5 Jahre: kostenlos
- Familienticket (1-2 Elternteile inklusive eigener Kinder bis einschl. 15 Jahre): 35 €
- Ermäßigt (Studenten, Menschen mit Behinderung): 8 €
Damit ist der Ausflug für jeden Geldbeutel machbar. Wenn Sie neugierig sind, was rund um das Bauwerk sonst noch so los ist, schauen Sie sich doch mal die Beni-Challenge im Testturm Rottweil an. Da sieht man, wie viel Action hier stecken kann.
Ein notwendiger Punkt: Der Turm ist komplett barrierefrei. Vom Eingang über den schnellen Panorama-Aufzug bis hoch zur Aussichtsplattform kommt jeder problemlos hinauf. Ob mit Rollstuhl oder Kinderwagen – dem atemberaubenden Ausblick steht nichts im Weg. Planen Sie für den Besuch selbst etwa 30 bis 60 Minuten ein. Das reicht locker, um die Aussicht in alle Richtungen zu genießen und sich die Infovideos anzusehen.
Besucherinformationen auf einen Blick
Diese Tabelle fasst die entscheidenden praktischen Informationen für die Planung Ihres Besuchs am Testturm Rottweil zusammen.
| Kategorie | Details und Empfehlungen |
|---|---|
| Anfahrt mit dem Auto | Adresse fürs Navi: Berner Feld, 78628 Rottweil. |
| Parken | Ausreichend Parkplätze vorhanden, Gebühr: 2 €. Bezahlung per Kennzeichen am Automaten. |
| Öffentliche Verkehrsmittel | Zug bis Hauptbahnhof Rottweil, dann Taxi oder ca. 50-minütiger Spaziergang. |
| Tickets kaufen | Online-Buchung zur Vermeidung von Wartezeiten empfohlen, Kauf aber auch vor Ort möglich. |
| Beste Besuchszeit | Wochentags oder am Wochenende frühmorgens/spät nachmittags für weniger Andrang. |
| Barrierefreiheit | Der gesamte Turm inklusive Plattform ist vollständig barrierefrei zugänglich. |
| Aufenthaltsdauer | Planen Sie etwa 30 bis 60 Minuten für den Besuch auf der Plattform ein. |
Mit diesen Informationen sind Sie bestens gerüstet für einen unvergesslichen Tag am und auf dem Testturm.
Ein Ausblick, der verbindet
Der Testturm ist so viel mehr als nur Beton, Stahl und Glas. Er ist ein echtes Statement. In ihm steckt die ganze Kraft einer Region, die stolz auf ihre Wurzeln ist und gleichzeitig mutig in die Zukunft blickt – eine Haltung, die für Rottweil, die älteste Stadt Baden-Württembergs, absolut typisch ist.
Dieses Bauwerk ist nicht nur ein Ort technischer Rekorde und atemberaubender Aussichten. Es steht für Heimat, für eine gestärkte Wirtschaft und dafür, dass man auch im Ländle Großes schaffen kann. Der Turm hat Rottweil auf die Landkarte der Innovation katapultiert und ist gleichzeitig ein Treffpunkt für uns alle geworden, ein starkes Symbol für die Identität der ganzen Gegend.
Man spürt es förmlich: Hier treffen Respekt vor der Vergangenheit und der Mut zu neuen Wegen aufeinander und bilden etwas Einzigartiges. Es ist eine Einladung, die Welt einfach mal aus einer anderen Perspektive zu sehen.
Am besten, Sie erleben diese Faszination selbst. Fahren Sie hoch, spüren Sie den Wind auf 232 Metern Höhe und genießen Sie den Blick, der einem klarmacht, wie die Welt von oben aussieht. Und erleben Sie, wie der Testturm Rottweil nicht nur für Ingenieurskunst steht, sondern auch die Kultur beflügelt – zum Beispiel bei Konzerten mit Acoustic Soul Pop im Schatten des Turms, die das ganze Erlebnis perfekt abrunden.
Gut zu wissen: Antworten auf die wichtigsten Fragen
Wer einen Ausflug zum Testturm plant, hat oft ein paar ganz praktische Fragen im Kopf. Wir haben die häufigsten gesammelt und geben hier die passenden Antworten, damit Ihr Besuch so reibungslos und schön wie möglich wird.
Wie viel Zeit sollte ich für den Besuch einplanen?
Nehmen Sie sich ruhig Zeit. Für den eigentlichen Aufenthalt auf der Aussichtsplattform sollten Sie etwa 30 bis 60 Minuten einplanen. So bleibt genug Luft, um den 360-Grad-Blick in alle Himmelsrichtungen wirken zu lassen, das eine oder andere Foto zu schießen und einen Blick auf die Info-Bildschirme zu werfen. Eine feste Führung gibt es nicht, Sie bestimmen also ganz allein Ihr Tempo.
Ist der Testturm Rottweil barrierefrei?
Ja, absolut. Der Turm ist von Grund auf barrierefrei gedacht. Vom Parkplatz über den Eingang bis hoch zur Plattform auf 232 Metern kommen Sie problemlos mit dem Rollstuhl oder Kinderwagen. Der Panoramalift sorgt dafür, dass wirklich jeder den fantastischen Ausblick ohne Einschränkungen genießen kann.
Was kostet der Eintritt und wo gibt’s die Tickets?
Die Preise sind fair gestaltet und es gibt verschiedene Optionen. Ein Erwachsener zahlt 9 €, aber es gibt auch Vergünstigungen für Familien und andere Gruppen.
- Erwachsene: 9 €
- Kinder (6–16 Jahre): 5 €
- Familienticket (2 Erwachsene + bis zu 3 Kinder): 26 €
- Ermäßigt (z. B. Studenten, Menschen mit Behinderung): 5 €
Tickets bekommen Sie ganz bequem online über die offizielle Webseite – das erspart an vollen Tagen oft Wartezeit. Sie können aber natürlich auch direkt vor Ort am Eingang ein Ticket kaufen.
Die Fahrt im gläsernen Panoramalift ist übrigens im Preis schon drin. In nur 30 Sekunden katapultiert er Sie nach oben zur höchsten öffentlichen Aussichtsplattform Deutschlands. Ein Erlebnis für sich!
Sind Hunde erlaubt?
Nein, mit einer Ausnahme. Hunde dürfen leider nicht mit auf den Turm oder die Aussichtsplattform. Für die Vierbeiner ist am Eingang Schluss. Eine Ausnahme gilt selbstverständlich für speziell ausgebildete Assistenzhunde, die ihre Besitzer begleiten dürfen.
Kann man auf dem Testturm heiraten?
Tatsächlich, ja! Der Testturm in Rottweil ist ein offizieller Ort für standesamtliche Trauungen. Sich auf Deutschlands höchster Aussichtsplattform das Jawort zu geben, ist sicherlich eine unvergessliche Kulisse. Wer diesen besonderen Schritt wagen möchte, sollte sich für Termine und alle weiteren Details direkt mit dem Standesamt Rottweil in Verbindung setzen.



