NRWZ-Umfrage im Weihnachts-Lockdown: Was geht Ihnen durch den Kopf?

NRWZ-Umfrage im Weihnachts-Lockdown: Was geht Ihnen durch den Kopf?

Schon mehrfach haben wir Sie, liebe Leser, in diesem Corona-Jahr 2020 gefragt: Wie geht es Ihnen? Bei unseren Umfragen, die wir im März gestartet und in loser Folge in den Herbst getragen haben, stellte sich immer wieder heraus: Manche unter Ihnen werden mit den Einschränkungen gut fertig. Einige leiden darunter. Mitunter massiv. Nun, im aktuellen Lockdown, fragen wir Sie erneut: Was geht Ihnen durch den Kopf?

Wir wollen nun von Ihnen wissen:

Wie geht es Ihnen? Was möchten Sie gerne loswerden? Was läuft aus Ihrer Sicht gut, was nicht so sehr, was geht gar nicht?

Die Umfrage geschieht völlig anonym. Wir brauchen keinen echten Namen und keine funktionierende E-Mail-Adresse von Ihnen. Nur ernsthafte Antworten. Bei sinngleichen Kommentaren behalten wir uns vor, nur einen zu veröffentlichen. Bitte lassen Sie uns für die Veröffentlichung ein wenig Zeit, sie geschieht in den nächsten Tagen.

Lesermeinungen

Propaganda der Politik

Es schockiert mich wie stark Menschen sich durch eine sehr gute Propaganda beeinflussen lassen. Nie hätte ich gedacht, dass so etwas nach 1945 noch mal möglich wäre. Menschen, die sich eine eigene Meinung, anhand nachvollziehbarer Zahlen machen wollen, werden denunziert, belächelt und beleidigt. Eine freie Meinung und Demonstrationen für die Freiheit sind verboten.

Die Masse lässt sich von den Medien und den immer neuen angstbildenden Versionen der Bundesregierung leiten. Es wird nichts hinterfragt und jegliche Menschlichkeit ist verschwunden. Die Rücksicht auf die Menschen,  denen die Lebensgrundlage entzogen wird fehlt völlig. Es wird am Ende unendlich viele andere Leichen geben! Wirtschaftliche Coronaopfer.

Und am Ende werden alle wieder sagen: „Das konnten wir nicht wissen!“ Jedoch ist es dann zu spät.

„Jammerer und Uneinsichtige haben ein Problem mit sich selbst“

Warum dieses Gejammere? Man wird sich doch mal für eine begrenzte Zeit am Riemen reißen und einfach an vorgegebene Regeln halten können. Jede Person, die erkrankt war und auf längere Zeit mit Nachwirkungen kämpft, hätte bestimmt gerne auf Corona verzichtet. Die Menschen, die sogar Angehörige verloren haben, werden bestimmt wegen der verhältnismäßig geringen Einschränkungen nicht jammern.

Ich bin überzeugt, die Jammerer und Uneinsichtigen haben ein Problem mit sich selbst und sollten ihre Energie verwenden, um sich selbst zu stärken.

„Coronaleugner sollten psychiatrische Hilfe erhalten“

Ich bin nicht generell gegen den Lockdown. Ich verstehe aber nicht, warum wieder oder immer noch keine Langzeitstrategien in Sicht sind. Warum nicht endlich Konzepte für Schulen und Kitas erstellt wurden. Alles wirkt immer noch improvisiert. Natürlich gibt es immer noch die Ausrede seitens der Politik, dass die Situation zu neu ist. Aber auf mich wirkt es eher, als habe die Politik Mal wieder keine Lust sich wirklich mit dem Thema zu befassen. Bloß nicht zu viele Wähler vergraulen, bloß keine Entscheidungen, die längerfristig etwas ändern. Vor allem Eltern und Kinder lässt man allein. Da verliert man das Vertrauen.

Von meinem Mitmenschen erwarte ich außer Geschwätz eh nix mehr. Corona muss die schon selber treffen, damit sie merken, es ist nicht nur die Grippe oder eine Angina. Covidleugner sollten dringend psychiatrische Hilfe erhalten!

„Schädlich für den Einzelhandel“

Warum hat es die Landesregierung nicht fertiggebracht, den Lockdown zusammen mit Frankreich zu machen? Die Franzosen waren im November im Lockdown, eben weil sie den Advent ohne diese Einschränkung haben wollten. Derweil hat mal wieder jedes Bundesland sein eigenes Schonprogramm gewaschen und sich die Situation schön geredet. Jetzt sitzen wir im strengen Lockdown – und in Straßburg ist verkaufsoffener Sonntag. Dreimal darf man raten, wohin die Leute in der Grenzregion jetzt rennen. Das ist so schädlich für den örtlichen Einzelhandel. Und der Lockdown-light hat gezeigt, dass die Eigenverantwortung, nach der gebrüllt wird, einfach nicht funktioniert.

„Der Mensch in seinem Wahn“

Es werden viele Maßnahmen getroffen die einen enormen Schaden anrichten!

Unsere Politik sollte sich mal besinnen und gezielte Pläne für den Schutz der wirklich gefährdeten Personengruppen erarbeiten, anstatt eine Flut von Regeln zu erfinden, welcher kaum noch jemand folgen kann!!

Die Stadt Tübingen macht es seit Monaten vor, Infizierte ja – aber kaum tote. Ist es so schwer das auf ein Land zu übertragen?

Wacht mal auf und schaut auch über den Tellerrand: Folgen wie psychische Erkrankungen, Sucht, umbehalte Krankheiten, Insolvenzen usw. usw. werden völlig ausgeblendet!

Das schlimmste ist: der Mensch in seinem Wahn und noch schlimmer ist, wenn er die Lösung vor Augen hat, aber nicht fähig ist, diese umzusetzen, weil man seit dem Frühjahr beschäftigt ist sich immer weitere Regeln auszudenken…

„Mehr gesunder Menschenverstand“

Planlos – ziellos – hoffnungslos!?! Ein weiterer Lockdown – nach dem Lockdown light. Dieses mal „Brutal“ ist zumindest in der Presse zu lesen. Und dann? Die große Frage, wie es weitergehen soll, wird wieder nicht beantwortet. Vierwöchiges auf und zu ? Wie sieht die Strategie aus? Was ändert sich durch diesen dritten Lockdown? Zahlen gehen runter – Türen gehen auf – Zahlen gehen hoch – Türen gehen zu? Wenn man nach Asien schaut ….. Nein da darf man nicht hinschauen, die machen alles anders, kein Datenschutz, viel mehr Masken, mehr Verantwortung für den Anderen. Stimmt alles. Nur – dort läuft das Leben wieder fast normal. Warum? Die Gründe sind sehr einfach – Datenschutz wird anders bewertet. Hier vertrauen wir Alexa Google und Co grenzenlos – dem Gesundheitsamt kein bisschen. Masken tragen, Abstand, Hygiene ist dort normal – bei uns scheint es manchmal, diese Maßnahmen wären tödlich. Mein Weihnachtswunsch – weniger Geschenke, weniger Überfluss – dafür mehr GMV sprich gesunder Menschenverstand. Warum gibt es dafür eigentlich keine Influencer?

„Sie leben in einer Blase“

Es wird an den Bürger vorbei bestimmt und regiert.

Es werden Geschäfte geschlossen, den Bürgern gesagt sie sollen an diesen Tagen vor dem Lockdown  nirgends mehr hingehen. Währenddessen springt Frau Merkel im KaDeWe durch die Gänge. Siegmar Gabriel meint ohne Weihnachtsmärkte geht es auch und zeigt sich im Garten seiner Villa. Leute in 1 Zimmer Wohnungen freuen sich. Man sagt einem (Lauterbach): „es gibt dieses Jahr nichts zu feiern“. Sie leben in einer Blase und merken gar nicht was sie den Leuten zumuten, denen sie ihre Grundrechte entziehen und zuhause einsperren.

Frei nach Marie Antoinette: „wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Kuchen essen!“

„Mehr Bullshit geht kaum“

Alles dumme Panikmacherei. Es starben trotz Impfungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen so viele Leute an der Grippe im Winter 2017/2018 wie seit zu dem Zeitpunkt 30 Jahren nicht mehr. Keine Sau hat es interessiert. Alle Coronafälle, egal ob jung oder alt, welche mir bekannt sind, verliefen schlimmstenfalls wie eine Angina. Dafür zerstören wir unsere Wirtschaft, zerstören Existenzen, machen Leute psychisch kaputt, verbrennen unseren Urlaub, werden paranoid. Am Ende sind die leidtragenden die Menschen in jedem Land. Die Politiker werden für ihre Fehler zu keinem Zeitpunkt bestraft, nein, sie bauen sogar den scheiß Regierungskomplex aus für 600 Mio. Euro. Alles was man hört in den meisten Medien: Nazis, Nazis, Nazis, Corona, Corona, Corona. Mehr Bullshit geht kaum.

„Statistik stimmt nicht“

Die ganze Statistik stimmt doch nicht, denn es werden Angehörige von Sterbenden, die nachweislich kein Corona haben, gefragt ob man sie zu den Coronatoten zählen darf! Was bringt dann die ganze Statistik?

Anm. der Red.: Bitte liefern Sie uns hier einen Nachweis. Gerne per Mail an [email protected]

„Die Verhältnisse stimmen nicht mehr“

Wenn ich was zu sagen hätte: Ich würde mir anschauen in welchen Bereichen sich die meisten Menschen anstecken. Da gehören die Gasthäuser gewiss nicht dazu bei den Massnahmen, die sie alle größtenteils umgesetzt haben. Durch die Dokumentationspflicht müssten die Ansteckungen ja feststellbar sein. Wenn nicht, war sie sinnlos. Wenn man sich vorstellt, welcher „Rattenschwanz“ an Bereichen wie Brauereien, Getränkehändler, Lebensmittelhändler, Metzgereien usw betroffen ist, sie alle werden heruntergefahren. Oder wenn ich an die Hotels denke, wie sie sich vorsichtig verhalten haben.  Muss das sein? Wenn ich nach dem Abendessen im Restaurant um 18 Uhr das Haus bis 20 Uhr verlassen muss, das wäre doch ok. Und andererseits  die überfüllten Schulbusse,  da stimmen die Verhältnisse einfach nicht mehr.

„Katastrophale Umsetzung der notwendigen Maßnahmen“

Grundsätzlich finde ich die Maßnahmen richtig. Es muss ein Lockdown/Shutdown her, um die Sache wieder in den Griff zu kriegen und die Zahlen zu senken. Da bin ich absolut dabei. Ein „weiter so“ ist keine Option. In den letzten Wochen hat sich in vielen Bereichen die Nachlässigkeit eingeschlichen. Sei es das Mund-Nasen-Schutz nur über das Kinn hängen zu lassen oder sei es die Handhygiene. Es ertappt sich wohl jeder dabei, wenn er mal genau nachdenkt, dass er zuletzt die Hände wieder viel seltener und kürzer gewaschen hat als bspw. im April oder Mai.

Die Umsetzung der Maßnahmen allerdings ist in vielen Bereichen katastrophal. Und das immer von oben herab. Die Politik bestimmt etwas und innerhalb weniger Stunden soll sich das Fußvolk daran halten. Ob es die Regeln nun schon kennt oder nicht. Es kann nicht sein, dass (Landes-)Regierung bspw. am Freitag spät abend etwas veröffentlicht und die Städte/Gemeinden und die Bürger sollen sich ab Samstagmorgen daran halten. Das zieht sich nun seit dem Frühjahr so durch und ist nicht mehr als eine Unverschämtheit des Landesfürsten.

Gleiches mit der Kita-Schließung. Zack, bumm, wir machen zu. Sollen die doofen Eltern halt schauen, wie sie ihre Plagen beaufsichtigen. Oma/Opa geht ja nicht wegen Risikogruppe. Ach, dann schwärmen wir ihnen etwas vor von zusätzlichem bezahlten Urlaub. Aber beschließen werden wir das erst im Januar mal, wenn überhaupt. Sollen die Eltern und deren Arbeitgeber halt schauen, wie sie klarkommen und die Kinder bis einschl. 23.12. beaufsichtigt werden, denn genauso lange wären die Kitas normalerweise offen gewesen. Nix mit „eh Ferien ab 18.12.“ und „die 2 Tage kommen die schon klar“. Mal davon abgesehen, dass ich persönlich nicht an eine Wiederöffnung am 11.01. glaube.

Auch die Subventionen finde ich zwischenzeitlich nur noch frech. Natürlich geht es einigen Bereichen sehr, sehr schlecht und ich würde nicht tauschen wollen. Als Selbstständiger ist das allerdings immer das Risiko und daher verdiene ich in normalen Zeiten auch mehr als gut, eben gerade, um vorzusorgen. Irgendwann ist das Limit erreicht. Es kann nicht sein, dass Finanzminister von Bund und Land die Milliarden mit vollen Händen rausschmeißen frei nach „whatever it takes“. Und ich und meine Kinder sollen es dann irgendwann bezahlen. Who cares, sind ja nur dumme Steuerzahler… und das Geld wächst auf den Baumwollplantagen.

„Der Schaden wird groß sein“

Ich bin absolut gegen den Lockdown ! Die Zahlen geben es nicht her. Jahrelang hat man zugeschaut und geduldet, dass das Gesundheitssystem zusammengespart wurde, Kliniken geschlossen, Betten abgebaut und Personal gestrichen wurde. Die meisten Kliniken heutzutage sind GmbHs, die Gewinn machen müssen, es nochmals eine Verschlechterung für die Patienten darstellt. Und jetzt macht man sich Sorgen darüber, das Gesundheitssystem könnte überlastet werden?! Die Problematik wurde schon oft im ÖR (der ja inzwischen einzig glaubwürdigen Informationsquelle 🤦‍♂️) thematisiert, allein, es interessiert die Leute nicht!

Zudem sind unsere Politik(er) schon seit vielen Jahren nur noch unglaubwürdig, egal in welchem Bereich. Und gerade jetzt soll das anders sein? Es gibt genügend kritische Stimmen, auch von etablierten Medizinern, die mit einem Handstreich vom Tisch gefegt und sogar noch diskreditiert werden. Absolut unglaubwürdig!

Und all diejenigen, die jetzt den harten Lockdown fordern und bejubeln (basierend ausschließlich auf Zahlen eines dubiosen PCR-Tests) haben in meinen Augen keine Ahnung, was sie damit anrichten und gutheißen! Der Schaden wird groß sein, viele Geschäfte, Wirtschaften, Selbstständige werden kaputtgehen und ich will hinterher keinen jammern hören, dass es den oder jenen, oder gar sich selber nicht mehr gibt, er hat schließlich mitgemacht!

„Wir leben in Extremen“

Was mich am meisten stört, sind nicht die Maßnahmen, sondern die Art und Weise wie wir miteinander umgehen. Es zeichnet sich immer mehr ab, dass es leider zwei Teile gibt, einen Teil der hinter den Maßnahmen steht und einen Teil der diese kritisiert.

Leider wird, wer aktuell kritisch die Lage betrachtet sofort als unsolidarisch, Querdenker oder noch schlimmeres hingestellt. Es ist traurig wie sich die Gesellschaft entwickelt und differenzierte Meinungen nicht mehr offen zugelassen werden. Man sollte sowohl im politischen, als auch im zwischenmenschlichen Bereich Meinungen ohne Vorurteile und Schuldzuweisung zulassen. Es steckt meisten immer ein Funke Wahrheit darin.

Die goldene Mitte gibt es aber leider schon lange nicht mehr; wir leben in Extremen… beunruhigend wie ich finde!

Viele Fehler gemacht

Eine Politik die den Sommer und Herbst komplett verpennt und teils sogar fahrlässig gehandelt hat, wenn man mal an die Reisewelle im Sommer denkt! Ein Shutdown der wohl nicht mehr vermeidbar war, weil Landes- und Bundespolitik über Monate andere Ideen fehlten als die Pandemie mit Geld, Lock- und Shutdown’s zu lösen. Nach der ersten Welle waren die Risikogruppen bekannt, welche geschützt werden müssen, damit die Krankenhäuser nicht an oder über Ihr Limit kommen! Schnelltests wurden als nicht zuverlässig abgetan; werden nun aber doch millionenfach produziert, nur viel zu spät. Förderungen hätten hier sicher einen noch zuverlässigeren Test schaffen können, der wie im Beispiel Tübingen bei richtiger Verwendung vor Besuchen in Alten- und Pflegeheimen oder vor dem Besuch von vorbelasteten Menschen verwendet werden könnte und somit verhindern würde, dass die Krankenhäuser überfüllt werden oder sich ganze Heime infizieren.

Ganze Branchen werden geschlossen in der Hoffnung auf finanzielle Hilfen, welche aber nicht oder zu spät ankommt.

Eine Corona-Warn-App, die wissentlich auf zu vielen Geräten gar nicht einmal funktioniert, ist eine totale, millionenschwere Fehlgeburt!

Bei den Entschädigungen wird Umsatz mit Gewinn verwechselt – Folgen für den Steuerzahler nicht absehbar. Das Geld kommt nicht bei denen an, die es wirklich brauchen, weil wir im Industrieland Deutschland die Software nicht fertiggestellt bekommen.

Im Frühjahr appellieren Politiker für die Pflegekräfte,… zu applaudieren, anstatt sich ernsthaft für eine bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen einzusetzen – für eine Branche, die jahrelang nur kaputtgespart wurde! Verbesserung für die Zukunft – kaum vorstellbar. Aussitzen heißt das Motto.

Der Bürger wird als Buhmann, abgestempelt, obwohl der Großteil sich an die Maßnahmen gehalten hat, wir uns aber auch außerhalb von Pandemiezeiten im Herbst vermehrt anstecken. Dieser Fakt wurde wohl auch verdrängt…

Schul, Kita,… Konzepte wurden verpennt. Digitalisierung in Schulen wird gefordert, aber nicht gefördert. Luftreiniger hätten über den Sommer bestellt und geliefert werden können – größtenteils nicht umgesetzt.

Hilfspakete werden in unvorstellbaren Summen abgeschlossen, ohne nur einmal nachzudenken, wer dies in Zukunft bezahlen darf – ist ja kein Problem, es trifft uns in einer wirtschaftlichen guten Zeit… da werden sich unsere Kinder aber freuen! Die viel geforderte Solidarität und Weitsicht wird hier nicht angewendet.

Wenn man schon bei der viel geforderten Solidarität ist: wo ist die Solidarität gegenüber unserer zukünftigen Generationen, wenn es um unseren Planeten geht? Stimmt ist ja nicht unser Problem… würde man dort nur etwas dieses Willens einbringen, sähen die Zukunftsaussichten für unseren Planeten nicht so rabenschwarz aus.

Geld wurde und wird für den Zusammenbruch der Wirtschaft ausgegeben, anstatt dieses im Sommer in Forschung und Digitalisierung gesteckt wird, damit es erst gar nicht so weit kommt!

Politiker die ständig neue Maßnahmen treffen, die Bevölkerung nachweißlich verunsichern und diese nicht mehr folgen können. Ein Durcheinander an allen Ecken und Enden, durch welches wir leider die Unterstützung von zu vielen in der Bevölkerung schon lange verloren haben.

Ja es ist vielleicht einfach ein paar Punkte aufzuzählen, wer jedoch seine Bürger ernst nimmt und mitnehmen möchte, um GEMEINSAM diese Pandemie zu bewältigen, sollte nun endlich mal ein klares Konzept erarbeiten, wie wir diese Zeiten meistern wollen!

Auf Sicht fahren mit der Hoffnung der Impfstoff, Geld und ein paar Lockdowns werden das schon regeln ist zu einfach. Zu einfach für viele die um Ihre Existenz kämpfen. Zu einfach für viele die in Sorge sind um Ihre Verwandten und Freunde. Zu einfach für alle Pflegekräfte,… die tagtäglich an der Belastungsgrenze arbeiten und dafür auch noch schlecht bezahlt werden. Zu einfach für unsere viel gelobte Demokratie und Freiheit…

Fehler können gemacht werden, nur nicht über Monate! Es ist einfacher die Situation auf das Kollektiv abzuwälzen und sich hinter dem kleineren Prozentsatz der Bürger zu verstecken, die sich nicht an die Regeln halten. Empfehlung an dieser Stelle, eine sachliche Auseinandersetzung von Virologe Alexander S. Kekulé: https://www.youtube.com/watch?v=BamT9O6gF8s

Aussichten fürs nächste Jahr? Fehlanzeige! Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 😉

„Vernünftig handeln“

Ich finde die beschlossenen Maßnahmen richtig. Es muss alles Erdenkliche getan werden, damit nicht noch mehr Menschen sterben! Die Pandemie begleitet uns nun schon sehr lange und natürlich ist es für alle schwer zu ertragen und einige trifft es vermehrt und härter als andere. Trotz allem kann es nur mit Solidarität unter den Mitmenschen funktionieren und man sollte für andere und sich selbst vernünftig handeln und Kontakte einschränken.

„Horde von unfähigen Politikern“

Guten Tag, ich möchte an dieser Stelle einmal erwähnen, dass ich mehrere Hochschulabschlüsse habe und daher vom Bildungsstand durchaus in der Lage bin über den Tellerrand hinauszusehen. Es ist jedoch nicht mehr vermittelbar was unsere Politiker tun, respektive nicht tun. Das Handeln, respektive Nichthandeln ist nur durch totale Ahnungslosigkeit bei gleichzeitig vernichtender Selbstüberschätzung und anhaltender Ignoranz der Bürger zu erklären. Keine Frage ist das Virus da und es ist sicher richtig, dass die Bürger ausreichend geschützt werden, aber die in sich unlogischen Entscheidungen, die permanenten Richtungsänderungen sind die Treiber der Ausbreitung. Wo ist denn die Logik, wenn ein Kind im Kindergarten mit mehreren (vielen) Kindern spielen darf und kann und privat nur noch einen Freund sehen darf?

Dieses Beispiel und zahlreiche weiteren Probleme sind die Fakten, die dazu führen, dass das Virus sich ausbreitet. Sie fragen nun sicher wie ich zu diesem Schluss komme. Ganz einfach: in der Bevölkerung passiert im Hintergrund das, was die Politik nicht sieht. Die Bürger nehmen die Regeln nicht Ernst. Sie nehmen die Regeln auch deshalb nicht ernst, weil sie keine Zeit und keine Lust haben sich über „täglich“ ändernde Grundbedingungen zu informieren. Sind wir doch mal ehrlich, dass auch Entscheidungsträger ihnen nicht sagen können, welche Unterschiede es zwischen dem Kreis Schwarzwald-Baar, dem Kreis Rottweil, dem Kreis Ortenau und dem Kreis Freudenstadt gibt. Das interessiert auch keinen der Entscheidungsträger, weil jeder dieser arroganten Herren so mit sich selbst beschäftigt ist, dass keiner von diesen Damen und Herren merkt, dass genau die Personen die an den „Schnittstellen“ sind vor ein Problem gedrängt werden, weil die unterschiedlichen Regelungen zwischen Kreisen, Ländern, etc. aus dem Fokus der Entscheidungsträger sind.

Zudem ist es so, dass die Informationspolitik mit der Schulnote sechs zu bewerten ist. Wer die Veröffentlichung der Informationen des Landes BW am 11.12.2020 beobachtet hat, weiß, wovon ich spreche. In der Presse stand teilweise, dass Arbeiten als Ausnahme im Zeitraum vom 20 Uhr bis 5 Uhr gilt, dies aber nicht in den Ausnahmen von 5 Uhr bis 20 Uhr enthalten war. Die Verwirrung in zahlreichen Betrieben kam auch deshalb zustande, weil unsere arroganten Politiker lieber das Mundwerk vor der Presse öffnen und sich viel lieber als harte Krisenmanager präsentieren und dort nur einen Teil dessen Ankündigen, was rechtswirksam wird, als das walten zu lassen, was das Gebot der Stunde wäre. Die Seite des Ministeriums hatte es erst lange, nachdem die Pressemeldungen veröffentlicht geschafft waren, die Informationen auf die Seite zu stellen, die rechtswirksam wurde. Ich weiß wirklich nicht wo man diese Horde von Unfähigen hat laufen lassen, aber eines ist sicher: Die Politik hat es erfolgreich geschafft Verunsicherung zu schaffen, wo Ruhe und ein kühler Kopf das Maß der Stunde gewesen wäre. Hoffen wir, dass den hoch bezahlten Herren bei der nächsten Wahl einmal die Leviten gelesen werden.

„Solange ich arbeiten kann, halte ich das aus“

Die Maßnahmen waren nötig! Hätte früher den harten Lockdown gebraucht, aber im Nachhinen kann man immer gscheit daher reden. Aber wie immer handhabt man so manches bar jeder Logik. Warum darf die Nagelfee, die sich zu Tode desinfizierend hinter der Glasscheibe ihren Dienst tut nicht mehr und die Handwerksbetriebe, die sich im Busle fast auf dem Schoß sitzen, dürfen weiter fummeln? Alles undurchsichtig durchdacht…

Mir persönlich tun die Maßnahmen nix, da ein Ende ja absehbar ist, wenn auch frühestens im März. Aber man hat in Wuhan gesehen, wie die strengen Maßnahmen gegriffen haben. Solange ich 40 Stunden arbeiten kann und den vollen Lohn erhalte, halte ich das auch aus. Da bin ich weitaus privilegierter, als diejenigen, die jetzt in Kurzarbeit müssen.

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Quelle: NRWZ.de – veröffentlicht am 16. Dezember 2020 von NRWZ-Redaktion. Erschienen unter https://www.nrwz.de/region-rottweil/umfrage-vor-dem-naechsten-lockdown-was-geht-ihnen-durch-den-kopf/294850